Masterarbeit, 2022
144 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Relevanz
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfragen
1.4 Aufbau
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Einbettung der Fragestellung in die Disziplinen
2.2 Literatur Review
2.3 Betrieblicher Kontext in Vorarlberg
2.4 Gesundheitsverständnis
2.5 Stress
2.5.1 Begriffserläuterung und Abgrenzung
2.5.2 Transaktionale Stresstheorie nach Lazarus und Folkman
2.5.3 Dimensionen von Stressoren
2.5.4 Dimensionen von Stresserleben
2.6 Ressourcen
2.6.1 Begriffserläuterung und Abgrenzung
2.6.2 Dimensionen von Ressourcen
2.7 Syntax Stress und Ressourcen im Arbeitskontext
2.8 Zusammenfassung Theorieteil und Ableitung der Leitfragen
3 Methodik
3.1 Allgemeine Aspekte der Forschungsmethodik
3.2 Datenerhebungsmethode
3.3 Fragebogenentwicklung
3.4 Stichprobenauswahl & Datenbereinigung
3.5 Pretest
3.6 Datenanalysemethode
3.7 Anforderungen an diagnostische Verfahren
4 Ergebnisse
4.1 Soziodemografische Daten
4.2 Ressourcen
4.2.1 Organisationale Ressourcen
4.2.2 Personale Ressourcen
4.2.3 Soziale Ressourcen
4.3 Stressoren
4.3.1 Qualität der Aufgaben
4.3.2 Aufgabenerfüllung
4.3.3 Physische Bedingungen
4.3.4 Soziale Bedingungen
4.3.5 Organisationale Bedingungen
4.4 Stresserleben
4.4.1 Physische Ebene
4.4.2 Psychische Ebene
4.4.3 Behaviorale Ebene
5 Beantwortung der Forschungsfragen
5.1 Leitfrage 1: Nehmen Beschäftigte ihre Ressourcen als ausreichend wahr?
5.2 Leitfrage 2: Welche Ressourcen stehen Beschäftigten nicht ausreichend zur Verfügung?
5.3 Leitfrage 3: Erleben Beschäftigte Distress?
5.4 Leitfrage 4: Welche Stressoren nehmen Beschäftigte als ressourcenübersteigend wahr?
6 Diskussion
6.1 Interpretation
6.2 Limitationen & Kritik
6.3 Ausblick
Ziel dieser Master-Thesis ist die Erforschung der subjektiven Wahrnehmung von Arbeitnehmern in Vorarlberg bezüglich betrieblicher Ressourcen, Stressoren und deren Auswirkungen auf das Stresserleben. Durch die Entwicklung eines diagnostischen Instruments soll der Ist-Zustand erfasst werden, um daraus Ansatzpunkte für betriebliches Gesundheitsmanagement und gezielte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Belastungsminderung abzuleiten.
2.5.2 Transaktionale Stresstheorie nach Lazarus und Folkman
Die Stresstheorie nach Lazarus und Folkman konstatiert ein breites Spektrum an Komplexität aufgrund von Wechselwirkungsprozessen zwischen Personen und ihrer Umwelt sowie ihrer Interindividualität und temporären Variabilität. Demnach bedingt nicht ein überfordernder Reiz bzw. ein Stressor das Erleben oder die Entstehung von Stress, sondern eine Reihe von interpersonellen Bewertungsprozessen, die in weiterer Folge zu individuellen Handlungen für die Bewältigung (coping) der Situation führen. Die Beschreibung „transaktional“ ergibt sich aus der Zwischenschaltung dieser Bewertung nach der Wahrnehmung eines Stressors und vor der Stressreaktion und dem -erleben. Dieser Stressvorgang setzt sich aus drei Phasen zusammen, die jeweils einen Bewertungsprozess kennzeichnen: die primäre, sekundäre und tertiäre Bewertung, wobei letzteres auch Neubewertung genannt wird. Abbildung 4 dient der visuellen Unterstützung für das Verständnis.
1 Einleitung: Erläutert die Relevanz der Thematik, definiert die Zielsetzung der Studie, nennt die Forschungsfragen und skizziert den Aufbau der Master-Thesis.
2 Theoretischer Rahmen: Umspannt die theoretischen Grundlagen von Stress und Ressourcen sowie deren Einbettung in die Arbeits- und Gesundheitspsychologie, inklusive einer Definition des betrieblichen Kontexts in Vorarlberg.
3 Methodik: Beschreibt das methodische Vorgehen, von der Wahl der Querschnittstudie über die Entwicklung des Fragebogens und den Pretest bis hin zur Datenanalyse und den Gütekriterien.
4 Ergebnisse: Präsentiert die soziodemografischen Daten und die Untersuchungsergebnisse zu Ressourcen, Stressoren und Stresserleben unter Verwendung von Mittelwerten und Diagrammen.
5 Beantwortung der Forschungsfragen: Synthetisiert die Ergebnisse der Erhebung und beantwortet die vier definierten Leitfragen basierend auf der Datenauswertung.
6 Diskussion: Interpretiert die zentralen Befunde im Kontext des gewählten theoretischen Rahmens, reflektiert Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stress, Ressourcen, Stressoren, Stresserleben, arbeitspsychologische Diagnostik, Vorarlberg, Arbeitsplatz, Salutogenese, Transaktionales Stressmodell, Coping, psychische Belastung, Gesundheit am Arbeitsplatz, Arbeitnehmerzufriedenheit, Ressourcenaktivierung.
Die Arbeit untersucht die psychosoziale Belastungssituation und die Ressourcen von Beschäftigten im Bundesland Vorarlberg, um den Status quo als Basis für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen zu erfassen.
Die zentralen Pfeiler sind die Identifikation von organisationsbezogenen, personalen und sozialen Ressourcen sowie die Analyse von Stressoren und deren Auswirkungen auf das Stresserleben der Arbeitnehmenden.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines validen, diagnostischen Instruments in Form eines Online-Fragebogens, welches zur IST-Analyse im betrieblichen Gesundheitsmanagement eingesetzt werden kann.
Es wird eine quantitative Querschnittstudie mittels einer vollstandardisierten Online-Befragung durchgeführt, bei der Daten von 116 teilnehmenden Arbeitnehmenden ausgewertet wurden.
Nach einer fundierten Theoriebildung (u.a. nach Lazarus und Folkman) erfolgt die detaillierte Darstellung und Auswertung der erhobenen Daten zu Ressourcen, Stressoren und Stressreaktionen auf verschiedenen Bedeutungsebenen.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie betriebliches Gesundheitsmanagement, Ressourcenmanagement, Stress-Stressor-Analyse und arbeitspsychologische Diagnostik beschreiben.
Sie kombiniert die salutogenetische Perspektive mit der transaktionalen Stresstheorie und fokussiert dabei spezifisch auf die Region Vorarlberg als Arbeitsmarkt.
Das Modell wird herangezogen, da es den Prozesscharakter von Stress betont und die Interaktion zwischen den individuellen Ressourcen und den Anforderungen aus der betrieblichen Umwelt als entscheidend für das Stresserleben definiert.
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