Bachelorarbeit, 2022
95 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung und Problemstellung
2 Forschungsstand und theoretische Grundlagen
2.1 Leistungsfähigkeit im Spitzensport
2.1.1 Spitzensport
2.1.2 Sportliche Leistungsfähigkeit
2.1.3 Mentale Stärke
2.2 Psychischer Stress und seine Folgen im Spitzensport
2.2.1 Psychischer Stress
2.2.2 Stressoren im Spitzensport
2.2.3 Auswirkungen von Stress auf die sportliche Leistungsfähigkeit
2.3 Social-Media-Grundlagen
2.3.1 Arten von Social Media
2.3.2 Social Media im Spitzensport
2.4 Social-Media-Nutzung und der Einfluss auf die Psyche
2.4.1 Social-Media-Nutzung
2.4.2 Auswirkungen von Social-Media-Nutzung auf die Psyche
3 Die Nutzung und Wirkung von Social Media im Spitzensport
3.1 Untersuchungsfragen
3.2 Untersuchungsdesign
3.2.1 Untersuchungsgegenstand und Untersuchungszeitraum
3.2.2 Untersuchungsmethode und Untersuchungsinstrument
3.2.3 Stichprobe
3.3 Darstellung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse
3.3.1 Social-Media-Nutzung
3.3.2 Social-Media-Wirkung
4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Nutzungsverhalten von Spitzensportlern in sozialen Medien sowie die daraus resultierenden psychischen Auswirkungen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie und wozu nutzen Spitzensportler soziale Medien und inwiefern fühlen sie sich von ihnen psychisch beeinflusst?
1 Einleitung und Problemstellung
Während psychische Erkrankungen in Deutschland rapide zunehmen, gelten mentale Probleme im Spitzensport immer noch als Stigma. Nur wenige Sportler treten mit ihren mentalen Problemen an die Öffentlichkeit. Umso mehr überraschte der plötzliche Ausstieg der weltbesten Turnerin Simone Biles aus den Wettkämpfen bei den Olympischen Spielen in Tokio. Der Turn-Superstar verzichtete aus Rücksicht auf ihre mentale Gesundheit auf den olympischen Einzel-Mehrkampf der Turnerinnen. „Wir sind nicht nur Sportler. Am Ende des Tages sind wir Menschen und manchmal muss man einfach einen Schritt zurücktreten“, erklärte Biles in einem Presseinterview (Morales, 2021). Spitzensportler wie Simone Biles haben den Anschein, physisch wie psychisch überdurchschnittlich stark zu sein. Dennoch belegten Studien, dass psychische Probleme und Erkrankungen im Hochleistungssport mindestens genauso häufig vorkommen wie in der Allgemeinbevölkerung (Claussen et al., 2015).
„Der Spitzensport stellt einen gesellschaftlichen Teilbereich dar, der in den letzten Jahren eine enorme Entwicklungsdynamik aufzuweisen hat“ (Thiel et al., 2018). Dabei beziehen sich Thiel et al. nicht nur auf die sportlichen Leistungen der Athleten und Mannschaften, sondern auch auf die Prozesse der Kommerzialisierung, Globalisierung und Technologisierung. Gesellschaftliche Veränderungsprozesse haben Auswirkungen auf den Spitzensport und bilden das Fundament neuer bedeutsamer Phänomene, die es zu untersuchen gilt.
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der mentalen Gesundheit im Spitzensport ein und begründet die Relevanz der Forschungsfrage im Kontext von Social Media.
2 Forschungsstand und theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Leistungsfähigkeit, mentale Stärke und Stress sowie theoretische Ansätze zur Social-Media-Nutzung und deren Auswirkungen definiert.
3 Die Nutzung und Wirkung von Social Media im Spitzensport: Dieses Kapitel beschreibt den methodischen Aufbau der empirischen Studie, inklusive der Untersuchungsfragen, des Designs und der Ergebnisse der quantitativen Onlinebefragung.
4 Fazit und Ausblick: Eine zusammenfassende Interpretation der gewonnenen Erkenntnisse sowie eine kritische Reflexion und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Spitzensport, Social Media, Mentale Stärke, Psychischer Stress, Sportpsychologie, Mediennutzung, Athleten, Leistungsfähigkeit, Soziale Medien, Onlinebefragung, Selbstwertgefühl, Depressionen, Online-Plattformen, Selbstinszenierung, Sportkommunikation
Die Arbeit untersucht, wie Spitzensportler der Sportarten Judo, Leichtathletik und Turnen soziale Medien nutzen und inwieweit diese Nutzung ihr psychisches Wohlbefinden beeinflusst.
Die zentralen Felder sind die Interaktion zwischen Sportlern und Fans, die Selbstdarstellung, der Druck durch soziale Vergleiche, körperliche Selbstwahrnehmung sowie Auswirkungen auf Schlaf und mentale Gesundheit.
Das primäre Ziel ist es, eine empirische Grundlage für den Zusammenhang zwischen der Social-Media-Nutzung und möglichen Stressfaktoren oder psychischen Belastungen bei Eliteathleten zu schaffen.
Es wird eine quantitative Online-Fragebogenstudie mit insgesamt 168 Athleten aus den drei genannten Sportarten durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Stress, Sport, Social Media) und die Auswertung der empirischen Daten hinsichtlich Nutzungsdauer, Motiven und Auswirkungen auf das Wohlbefinden.
Die Arbeit fokussiert auf Spitzensport, Social Media, psychische Gesundheit, Stressoren, Athleten-Profile, Social-Media-Wirkung und Körperbild.
Die Untersuchung zeigt, dass Turner und Judokas signifikant besser mit durch Social Media erzeugtem Stress und Druck umgehen können als Leichtathleten.
Die Daten bestätigen, dass eine hohe Social-Media-Nutzung vor dem Zubettgehen bei vielen Athleten zu späterem Schlaf und subjektiv schlechterer Schlafqualität führt.
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