Bachelorarbeit, 2023
75 Seiten, Note: 1,00
1. Ziel und Vorgehen in der Arbeit
2. Kommunikationstheoretische Grundlagen
2.1 Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun
2.1.1 Überblick über das Modell von Schulz von Thun
2.2 Verbale und nonverbale Kommunikation
3. Situationstyp Verkaufsgespräch im Einzelhandel
3.1 Situationstypenansatz nach Euler
3.2 Übertragung auf das Verkaufsgespräch
3.2.1 Aufgaben, Rahmenbedingungen und Rollen
3.2.2 Ablauf
3.2.3 Kritische Ereignisse
4. Analyse der kommunikativen Anforderungen
4.1 Eröffnungsphase
4.2 Informationsphase
4.3 Präsentationsphase
4.4 Einwandbehandlung
4.5 Gesprächsabschlussphase
4.6 Lernzielkatalog
5. Unterrichtseinheit zur Förderung der Kommunikationsfähigkeit
5.1 Auswahl der Lernziele
5.2 Bedingungsanalyse
5.3 Theorie zur Methode des Rollenspiels
5.4 Verlaufsplan
5.5 Erläuterung und Begründung des Verlaufsplans
Die Arbeit zielt darauf ab, eine didaktisch strukturierte Unterrichtseinheit zur Entwicklung der Kommunikationskompetenz von Auszubildenden im Einzelhandel zu konzipieren, wobei der Fokus auf dem Verkaufsgespräch und einer kundenorientierten Verkaufsargumentation liegt.
Die Sachebene
Auf der Sachebene werden Sachverhalte und Ereignisse kommuniziert. Der Sender stellt sich auf dieser Ebene die Fragen, wie man den Sachverhalt verständlich mitteilen kann und welche sachlichen Inhalte an sein Gegenüber weitergegeben werden sollen. Angelehnt an dem Szenario im Auto, dass die Ampel grün ist, kann man nun auf der Sachebene überprüfen, ob die Information von sachlicher Korrektheit ist (Euler & Hahn, 2014, S. 244).
Die Beziehung zwischen den Kommunizierenden kennzeichnet die Beziehungsebene. Auf dieser Ebene werden die direkte und indirekte Einstellung in den Vordergrund gestellt. Die Äußerung wird hier durch Ausdruck wertgeschätzt. Auf der sogenannten „Wir“–Ebene stellen sich die Individuen die Frage, wie man sein Gegenüber durch die Art der Kommunikation konfrontiert oder welche Bindung man zueinander hat (Euler & Hahn, 2014, S. 244). Diese Ebene birgt die Gefahr, dass Nachrichten oft nicht objektiv betrachtet werden, sondern mit Gefühlen verbunden sind.
1. Ziel und Vorgehen in der Arbeit: Diese Einführung erläutert die theoretische Basis und den methodischen Aufbau zur Entwicklung der Unterrichtseinheit für Verkaufsgespräche.
2. Kommunikationstheoretische Grundlagen: Hier werden Modelle wie das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun sowie die Bedeutung verbaler und nonverbaler Kommunikation für den beruflichen Kontext dargelegt.
3. Situationstyp Verkaufsgespräch im Einzelhandel: Unter Anwendung des Situationstypenansatzes nach Euler werden die spezifischen Aufgaben, Rollen und kritischen Ereignisse im Verkaufsgespräch analysiert.
4. Analyse der kommunikativen Anforderungen: Der Hauptteil gliedert das Verkaufsgespräch in fünf Phasen inklusive der Erstellung eines detaillierten Lernzielkatalogs für jede Stufe.
5. Unterrichtseinheit zur Förderung der Kommunikationsfähigkeit: Dieses Kapitel verknüpft die Theorie mit der Praxis und stellt einen konkreten Verlaufsplan sowie eine Bedingungsanalyse für ein Rollenspiel im Unterricht vor.
Verkaufsgespräch, Einzelhandel, Kommunikationstheorie, Schulz von Thun, Nonverbale Kommunikation, Rollenspiel, Lernzielkatalog, Bedarfsermittlung, Verkaufsargumentation, Einwandbehandlung, Kundenzufriedenheit, Kompetenzentwicklung, Unterrichtsentwurf, Situationstypenansatz, Gesprächsabschluss
Das Ziel ist die Erstellung eines didaktischen Konzepts, um die Kommunikationsfähigkeiten von Auszubildenden im Einzelhandel gezielt für die Herausforderungen im Verkaufsgespräch zu fördern.
Die Arbeit basiert primär auf dem Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun und dem Situationstypenansatz von Euler und Hahn.
Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie eine Unterrichtseinheit gestaltet sein muss, um kundenorientierte Verkaufsargumentationen und Gesprächstechniken bei Auszubildenden effektiv zu schulen.
Es wird eine didaktische Strukturierung vorgenommen, die durch eine präzise Bedingungsanalyse ergänzt und in ein praxisorientiertes Rollenspiel-Szenario überführt wird.
Der Hauptteil analysiert die kommunikativen Anforderungen in den fünf Phasen des Verkaufsgesprächs: Eröffnung, Information, Präsentation, Einwandbehandlung und Abschluss.
Zentrale Begriffe sind kundenorientierte Argumentation, Gesprächsabschluss, Einwandbehandlung, Lernzielkatalog und die Anwendung von Rollenspielen.
Die Unterscheidung ermöglicht dem Verkäufer eine zielgerichtete Reaktion: Einwände basieren auf sachlichen Zweifeln und erfordern Information, während Vorwände meist emotionsgeleitete Ausreden sind, die eine empathische Behandlung benötigen.
Es simuliert realitätsnahe Situationen und ermöglicht den Auszubildenden, theoretisch erlerntes Wissen anzuwenden sowie durch Feedback-Schleifen ihre kommunikative Sicherheit für die praktische Abschlussprüfung zu erhöhen.
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