Magisterarbeit, 2006
71 Seiten, Note: sehr gut
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
1. Einleitung
2. Der Stand der Forschungen zum Grundwortschatz der deutschen Gegenwartsprache
3. Die Notwendigkeit der Begrenzung des Wortschatzes
3.1. Erlernbarkeit
3.2. Brauchbarkeit
3.3. Verstehbarkeit
4. Die Auswahlmethoden des Grundwortschatzes
4.1. Subjektive Wahl
4.2. Streng objektive Auswahl
4.3. Praxisbezogene objektive Wahl
5. Die Darstellung des zu vermittelnden Grundwortschatzes in den Lehrbüchern der deutschen Sprache Pingpong Neu 1, 2, 3
5.1. Die semantische Komponente
5.2. Die phonetische / graphische Komponente
5.3. Grammatische Komponente
5.4. Stilistische Komponente
5.5. Kombinatorische Komponente
6. Die Methoden der Vermittlung des Wortschatzes in den Lehrbüchern Pingpong Neu 1, 2, 3
6.1. Nichtsprachliche Erklärungsverfahren
6.1.1. Nichtsprachliche Erklärungstechniken
6.1.2. Teilweise nichtsprachliche Erklärungstechniken
6.1.2.1. Veranschaulichung anhand von Gegenständen
6.1.2.2. Bildliche Veranschaulichung
6.1.2.4. Bedeutungserklärungen, die verstärkt logisch - begrifflichen Beziehungen nutzen
6.2. Sprachliche Erklärungsverfahren
6.2.1. Einsprachige Verfahren
6.2.1.1. Erklärung durch den Kontext
6.2.1.2. Erklärung durch einzelne bereits bekannte Wörter
6.2.1.3. Wortbildungskenntnisse
6.2.1.5. Umbeschreibende Bedeutungserklärung
6.2.2. Zweisprachige Verfahren
6.2.2.1. Übersetzung
6.2.2.2. Wortähnlichkeiten zwischen Mutter- und Fremdsprache
6.2.2.3. Akustische und grafische Ähnlichkeiten zwischen den Wörtern der Mutter- und Fremdsprache
6.2.2.4. Wortähnlichkeiten zwischen erster und zweier Fremdsprache
6.2.2.5. Internationalismen
7. Wiederholung und Festigung des Grundwortschatzes - Wortschatzübungen in den Lehr- und Arbeitsbüchern der deutschen Sprache Pingpong Neu 1, 2, 3
7.1. Wiederholung und Festigung des Grundwortschatzes
7.2. Wortschatzübungen in den Lehr- und Arbeitsbüchern der deutschen Sprache Pingpong Neu 1, 2, 3
7.2.1. Übungen zur Phonetik
7.2.2. Übungen zur Orthographie
7.2.3. Übungen zur Morphologie, z. B. zu Strukturwörtern und Partikeln
7.2.4. Übungen zur Lexik und Semantik (Bedeutung), z. B. zu Antonymen, zu Synonymen und zu Wortfamilien
7.2.5. Übungen zur Wortbildung
7.2.6. Übungen zur Umschreibung
7.2.7. Das Zuordnen
8. Die Wortlisten in der Praxis des Fremdsprachenunterrichts
9. Grundwortschatz in den Lehrbüchern der deutschen Sprache Pingpong Neu 1, 2, 3
9.1. Liste des Grundwortschatzes aus dem Lehrbuch der deutschen Sprache Pingpong Neu 1
9.2. Liste des Grundwortschatzes aus dem Lehrbuch der deutschen Sprache Pingpong Neu 2
9.3. Liste des Grundwortschatzes aus dem Lehrbuch der deutschen Sprache Pingpong Neu 3
10. Schlussfolgerungen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse des Grundwortschatzes, wie er in den Lehrbüchern der Reihe "Pingpong Neu" präsentiert wird. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwieweit der in diesen spezifischen Lehrmaterialien vermittelte Wortschatz mit allgemeingültigen Grundwortschatzlisten übereinstimmt und welche didaktischen Methoden zur effizienten Wortschatzvermittlung und -festigung angewandt werden.
4.1. Subjektive Wahl
Subjektive Methode ist eine, die auf dem persönlichen Ermessen beruht und seit Jahren angewandt wird. „Rein willkürlich finden wir in einem deutschen Handbuch für Ausländer u.a. folgende Vokabeln verzeichnet: Ordinarius, Dusel, Witzbold, Scheunendrescher, Steckenpferd, usw.; in einem anderen: Kerzenleuchter, heikel, Wellenbrecher, Mohnblume, usw.“.
Diese Methode ergibt folgende Nachteile: fast über die Hälfte, der auf solche Art und Weise ausgewählten Vokabeln, ergeben sich als nicht nützlich, weil sie beim Verstehen z. B. eines Textes nicht helfen; diese überflüssigen Wörter nehmen anderen wichtigeren, aber vergessenen oder übersehenen, den Platz weg; die Zeit, die für das Erlernen der Wörter gewidmet wird, könnte viel vernünftiger genutzt werden, z. B. indem man die unbedingt nötigen Wörter oder Satzstrukturen einüben könnte. Die negativen Folgen der subjektiven Wahl, werden oft selbst von den Lehrern verursacht, da sie sich nach der subjektiven Kriterien der Wahl des Wortschatzes richten und Wörter vermitteln, die zu ihren „liebgewordenen Schemata“ geworden sind.
1. Einleitung: Diese Einleitung definiert Sprache als mehr als nur Ausdrucksfähigkeit und führt in die Analyse des Grundwortschatzes in den Lehrbüchern der Reihe "Pingpong Neu" ein.
2. Der Stand der Forschungen zum Grundwortschatz der deutschen Gegenwartsprache: Dieser Abschnitt bietet einen historischen Überblick über die wissenschaftliche Erforschung des deutschen Grundwortschatzes seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.
3. Die Notwendigkeit der Begrenzung des Wortschatzes: Es wird erörtert, warum eine Reduktion des Wortschatzes für Lernzwecke notwendig ist und welche Rolle dabei Faktoren wie Erlernbarkeit, Brauchbarkeit und Verstehbarkeit spielen.
4. Die Auswahlmethoden des Grundwortschatzes: Hier werden die drei Hauptwege zur Bildung eines lexikalischen Korpus für den Unterricht – die subjektive, die streng objektive und die praxisbezogene Auswahl – kritisch analysiert.
5. Die Darstellung des zu vermittelnden Grundwortschatzes in den Lehrbüchern der deutschen Sprache Pingpong Neu 1, 2, 3: Dieser Teil beschreibt die fünf grundlegenden Komponenten der traditionellen Wortschatzvermittlung, von der semantischen bis zur kombinatorischen Ebene.
6. Die Methoden der Vermittlung des Wortschatzes in den Lehrbüchern Pingpong Neu 1, 2, 3: Es werden die verschiedenen nichtsprachlichen und sprachlichen Verfahren zur Bedeutungsvermittlung im Unterricht im Detail vorgestellt.
7. Wiederholung und Festigung des Grundwortschatzes - Wortschatzübungen in den Lehr- und Arbeitsbüchern der deutschen Sprache Pingpong Neu 1, 2, 3: Der Fokus liegt auf der Bedeutung regelmäßiger Wiederholung sowie der Analyse konkreter Übungsformen in den genannten Lehrbüchern.
8. Die Wortlisten in der Praxis des Fremdsprachenunterrichts: Es werden die Funktionen und potenziellen Nachteile von Wortlisten als Lerninstrument sowie deren Einteilung und Relevanz für unterschiedliche Altersgruppen diskutiert.
9. Grundwortschatz in den Lehrbüchern der deutschen Sprache Pingpong Neu 1, 2, 3: Dieser Teil stellt den Basiswortschatz der analysierten Lehrwerke dar und vergleicht ihn mit externen Referenzwerken.
10. Schlussfolgerungen: Die Arbeit resümiert die Bedeutung einer methodisch durchdachten Wortschatzvermittlung für den erfolgreichen Spracherwerb und die Kommunikationsfähigkeit der Lernenden.
Grundwortschatz, Fremdsprachenunterricht, Wortschatzvermittlung, Pingpong Neu, Didaktik, Lernwortschatz, lexikalisches Minimum, Wortschatzfestigung, Auswahlmethoden, Wortliste, Kommunikation, Wortbildung, Sprachstatistik, Deutsch als Fremdsprache
Die Arbeit untersucht den Grundwortschatz in der Lehrbuchreihe "Pingpong Neu" (1, 2 und 3) und analysiert, wie dieser ausgewählt und im Fremdsprachenunterricht vermittelt wird.
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Grundwortschatzforschung, Kriterien der Wortschatzauswahl, Methoden der Bedeutungserklärung sowie Strategien zur Wiederholung und Festigung von Lexik.
Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit der in den "Pingpong Neu"-Büchern angebotene Wortschatz den gängigen Standards entspricht und wie effektiv die didaktischen Methoden zur Förderung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sind.
Die Autorin nutzt eine analytische Methode, indem sie die Wortschatzlisten der Lehrbücher mit fachwissenschaftlichen Studien vergleicht und die didaktischen Konzepte zur Wortschatzarbeit untersucht.
Im Hauptteil werden theoretische Ansätze zur Wortschatzprogression, verschiedene Auswahlmethoden für Lehrbuchvokabular und die fünf Komponenten der Wortschatzvermittlung sowie konkrete Übungsformen in den Lehrbüchern detailliert erläutert.
Wichtige Begriffe sind Grundwortschatz, Fremdsprachenunterricht, Wortschatzvermittlung, didaktische Methoden, Wortlisten und die spezifische Lehrbuchreihe "Pingpong Neu".
Wortlisten werden als wertvolle "Leitschnüre" für den Lehrer und Lerner betrachtet, wobei die Autorin jedoch betont, dass sie didaktisch eingebettet und regelmäßig auf ihre Eignung und Aktualität geprüft werden müssen.
Die Autorin hebt sie als eine der interessantesten und zugleich schwierigsten Komponenten hervor, da sie den Lernenden befähigt, aus bekannten Vokabeln gemäß grammatischer und semantischer Regeln eigenständig Sätze zu bilden.
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