Fachbuch, 2023
50 Seiten
1. Leben
Qualvolle Kindheit
Suche nach Identität
Kurze Verlobung
Schriftstellerische Berufung
Angriffe auf die Staatskirche
Zusammenbruch und Tod
2. Denken
„Wirksamkeit als Schriftsteller“
Lebensanschauungen
Die Möglichkeit des Glaubens
Das Wesen des Glaubens
Christliche Erbauung
Das Buch verfolgt das Ziel, das komplexe Leben und die existenzphilosophischen Gedanken von Søren Kierkegaard für ein breites Publikum in prägnanter Form zugänglich zu machen, ohne dabei in die Tiefe zu wissenschaftlicher Redundanz zu verfallen. Die zentrale Forschungsfrage bzw. der rote Faden ist dabei die Frage nach der menschlichen Existenz, der Bedeutung des Wollens und Glaubens sowie der Relevanz dieser Gedanken in der modernen Welt.
Die Möglichkeit des Glaubens
Die Möglichkeit des Glaubens: den Sprung vom ethischen Stadium in das religiöse Stadium zu vollziehen ist eines der gemeinsamen Themen in den drei Hauptwerken aus den Jahren 1843-1844: Die Wiederholung, Furcht und Zittern und Der Begriff der Angst.
Die Wiederholung (1843)
Kierkegaards Inspiration zu diesem literarischen Werk war vielleicht die Tatsache, dass seine frühere Verlobte, Regine, sich im Sommer 1843 wieder verlobt hatte, und zwar mit ihrer früheren Jugendliebe, dem jungen Beamten Frits Schlegel. Kierkegaard fühlte sich wohl nicht nur erleichtert, dass sein Band zu Regine damit endgültig zerschnitten war, sondern auch gedemütigt, weil Regine in ihrer Unmittelbarkeit offenbar ein früheres Liebesverhältnis „wiederholt“ hatte und (im Gegensatz zu Kierkegaard) imstande gewesen war, „das Allgemeine zu realisieren“.
Die Hauptpersonen des Werkes sind Constantin Constantius (d.h. der Konstante, Unveränderliche), ein im Verstande verhärteter Ästhetiker, und der junge Mensch, ein sehr schön aussehender, aber schwermütiger Dichter, der ein problematisches Liebesverhältnis hat.
1. Leben: Dieses biografische Kapitel zeichnet Kierkegaards Entwicklung von der Kindheit in Kopenhagen bis hin zu seinem Tod nach, wobei insbesondere seine schwierige familiäre Situation und seine geplatzte Verlobung beleuchtet werden.
2. Denken: Hier wird der philosophische Kern von Kierkegaards Werk dargestellt, insbesondere seine Kategorisierung in verschiedene Existenzstadien sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist und dem Christentum.
Kierkegaard, Existenzphilosophie, Lebensanschauung, Ästhetik, Ethik, Christliche Religion, Glaube, Verzweiflung, Angst, Subjektivität, Indirekte Mitteilung, Pseudonymität, Wiederholung, Individuum, Wahlmöglichkeit.
Die Publikation bietet eine komprimierte Einführung in das Leben und das philosophisch-theologische Denken des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard.
Inhaltliche Schwerpunkte sind die existenzielle Bedeutung individueller Entscheidungen, die Unterscheidung zwischen ästhetischer, ethischer und religiöser Lebensführung sowie das Paradoxon des christlichen Glaubens.
Der Autor möchte modernen Lesern, die keine Zeit für die umfangreichen Originalwerke haben, einen strukturierten Zugang zu Kierkegaards Relevanz für die menschliche Existenz ermöglichen.
Die Darstellung basiert auf einer werkbasierten Analyse, ergänzt durch biographische Kontexte und Zitate aus den Hauptwerken und Journalen Kierkegaards.
Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einordnung ("Leben") sowie eine systematische Erschließung seiner philosophischen Konzepte ("Denken").
Begriffe wie Existenzphilosophie, Ästhetik, Ethik, Glaube, Angst und Subjektivität sind zentral für das Verständnis des Textes.
Er beschreibt das Selbst als ein Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält, und betont, dass der Mensch durch Geist und Leidenschaft dieses Verhältnis erst aktiv wahrnehmen und wählen muss.
Durch die sogenannte "indirekte Mitteilung" wollte Kierkegaard verhindern, dass die Leser seine Schriften als fertige Lehrmeinungen konsumieren; stattdessen wollte er sie zu einer persönlichen, leidenschaftlichen Wahl herausfordern.
Dass der ewige Gott zeitlich in Jesus Mensch wurde, ist für den menschlichen Verstand absurd; genau diese Absurdität macht es zum Gegenstand des subjektiven Glaubens, der über vernünftige Erkenntnis hinausgeht.
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