Bachelorarbeit, 2021
71 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Inklusion
2.1 Der Weg zur Inklusion
2.1.1 Definition Exklusion
2.1.2 Definition Integration
2.1.3 Definition Inklusion
2.2 Chancen und Herausforderungen von Inklusion
2.3 Bildungsstatistische Momentaufnahme 2018/19
2.4 Kooperatives Lernen
2.4.1 Die DAV-Struktur
2.4.2 Gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand
2.4.3 Kommunikationsanlässe
3 Inklusiver Arithmetikunterricht
3.1 Lernprozesse im inklusiven Arithmetikunterricht
3.2 Aufgabenformate im inklusiven Mathematikunterricht
3.3 Natürliche Differenzierung
3.4 Adaption von Aufgaben
3.4.1 Berücksichtigen der Anforderungsbereiche
3.4.2 Bereithalten von Tipps und Herausforderungen
3.4.3 Verwenden verwandter Aufgabenstellungen
3.4.4 Offene Aufgaben
3.4.5 Nutzen unterschiedlicher Darstellungsformen
3.4.6 Ermöglichen verschiedener Vorgehensweisen
3.4.7 Verwenden von Forschermitteln
4 Fachliche Analyse des Lerngegenstandes
4.1 Das Hunderterfeld
4.2 Blick in den Lehrplan
4.3 Wichtige Aspekte und mögliche Schwierigkeiten
5 Darstellung der Untersuchung
5.1 Entwicklung der Forschungsfragen
5.2 Design der Untersuchung
5.3 Darstellung und Begründung der Designprinzipien
5.3.1 Verbindung zu Vorläuferaktivitäten
5.3.2 Zusammenspiel individueller und gemeinsamer Lernphasen
5.3.3 Parallelisieren der Lerninhalte
5.3.4 Strukturierung der Lernprozessschritte
5.3.5 Bereitstellen von Tipps und Herausforderungen
5.3.6 Sprachbezogene Hilfen
6 Entwicklungsprodukt
6.1 Rahmenbedingungen
6.1.1 Lernumgebung im Rahmen der DAV-Struktur
6.1.2 Aufgabenadaption zum Parallelisieren der Lerninhalte
6.1.3 Bereitstellung von Tipps und Herausforderungen
6.2 Einführung in den Hunderterzahlenraum
6.3 Vertiefung der Begriffe rund um die Hundertertafel
6.4 Vervollständigen der Hundertertafel
6.5 Orientierung an der Hundertertafel
6.6 Ausschnitte aus der Hundertertafel
6.7 Experimentieren mit der Hundertertafel
6.8 Abschluss der Unterrichtsreihe
7 Zusammenfassung und Ausblick
7.1 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse
7.2 Ausblick für weitere Untersuchungen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines inklusiven Lernsettings für den Mathematikunterricht der Grundschule, das Schülern den Einstieg in den Hunderterzahlenraum mithilfe der Hundertertafel ermöglicht und dabei die Heterogenität der Lerngruppe berücksichtigt.
3.4.1 Berücksichtigen der Anforderungsbereiche
„Das Anforderungsniveau der Aufgabenstellung variiert auf Grundlage verschiedener Anforderungsbereiche, die innerhalb einer Aufgabe angesprochen werden“ (PIKAS a). Wenn Aufgaben verschiedene Anforderungsbereiche bedienen, können diese Aufgaben auch in inklusiven Lernsettings effektiv eingesetzt werden.
Bei diesen Aufgaben findet ein Teil der Bearbeitung in Anforderungsbereich 1 (Reproduzieren) statt, darüber hinaus decken sie aber auch die Anforderungsbereiche 2 (Zusammenhänge herstellen) und 3 (Verallgemeinern und Reflektieren) ab. Kinder mit Schwierigkeiten im kognitiven Bereich sollten nicht ausschließlich im Anforderungsbereich 1, also nur mit der Einstiegsaufgabe arbeiten. Da diese Kinder häufig auch Lernschwierigkeiten im Bereich der Merkfähigkeit haben, wäre das reine Auswendiglernen von mathematischen Inhalten kontraproduktiv. Denn ohne das Gelernte in Zusammenhänge bringen zu können und diese Zusammenhänge zu nutzen, ist das Lernen nicht förderlich (vgl. Weiß 2019, S.5).
Es ist also wichtig, die Aufgaben und ihre Ergebnisse in Beziehung zueinander zu setzen und über diese Beziehungen vernetzt zu lernen. So können Lernschritte erfolgen und Wissen über Sachverhalte und Strukturen kann aufgebaut werden.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention für das deutsche Bildungssystem und führt in das Thema des inklusiven Mathematikunterrichts ein.
2 Inklusion: Dieses Kapitel definiert Inklusion theoretisch, analysiert Chancen sowie Herausforderungen und betrachtet die aktuelle bildungsstatistische Situation in Deutschland.
3 Inklusiver Arithmetikunterricht: Der Fokus liegt auf der Gestaltung von Lernprozessen und der Bedeutung natürlicher Differenzierung sowie Aufgabenadaption im inklusiven Unterricht.
4 Fachliche Analyse des Lerngegenstandes: Eine fachdidaktische Untersuchung des Hunderterfeldes, eingebettet in die Anforderungen der Lehrpläne und unter Berücksichtigung potenzieller Lernhürden.
5 Darstellung der Untersuchung: Dieses Kapitel leitet Forschungsfragen ab und begründet die Designprinzipien, die für das zu entwickelnde Lernsetting maßgeblich sind.
6 Entwicklungsprodukt: Die Vorstellung der konkreten, inklusiven Lernumgebung basierend auf den DAV-Strukturen und weiteren Designprinzipien zur Arbeit mit der Hundertertafel.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Eine Reflexion der zentralen Forschungsergebnisse sowie ein Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf im Feld der inklusiven Bildung.
Inklusion, Mathematikunterricht, Hundertertafel, Grundschule, Kooperatives Lernen, DAV-Struktur, Natürliche Differenzierung, Aufgabenadaption, Heterogenität, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Arithmetik, Lernumgebung, Lernprozesse, Partizipation, Fachdidaktik.
Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung inklusiver Lernumgebungen im Mathematikunterricht der Grundschule, speziell für den Hunderterzahlenraum unter Verwendung der Hundertertafel.
Zentrale Themen sind die Inklusionspädagogik, das kooperative Lernen nach der DAV-Struktur (Denken, Austauschen, Vorstellen), Prinzipien der natürlichen Differenzierung und die fachliche Analyse des Hunderterfeldes.
Das Ziel ist der Entwurf einer inklusiven Lernumgebung, die Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsames Lernen am gleichen Gegenstand ermöglicht.
Die Arbeit stützt sich auf die fachdidaktische Entwicklungsforschung, wobei theoretische Grundlagen mit Prinzipien der Lernumgebungsgestaltung verknüpft werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Inklusion, methodische Aspekte des inklusiven Arithmetikunterrichts sowie die konkrete didaktische Planung und Ausgestaltung der Lernumgebung für das Hunderterfeld.
Die zentralen Begriffe sind Inklusion, Hundertertafel, kooperatives Lernen, Aufgabenadaption, natürliche Differenzierung und fachdidaktische Entwicklungsforschung.
Die DAV-Struktur sorgt für eine kleinschrittige Vorgehensweise und bietet rituelle Sicherheit, die besonders für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf für eine erfolgreiche Orientierung notwendig ist.
Sie ermöglicht es, dass alle Kinder grundsätzlich am gleichen Lerninhalt arbeiten, während Schwierigkeitsgrad und Tiefe der Auseinandersetzung durch das Kind selbst oder durch adaptierbare Aufgabenformate individuell gewählt werden können.
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