Bachelorarbeit, 2022
18 Seiten
1. EINLEITUNG
2. DAS CRISPR/CAS-SYSTEM
2.1. DIE URSPRÜNGE
2.2. DIE FUNKTION DES CRISPR/CAS-SYSTEMS
2.3. DIE CRISPR/CAS-TYPEN
3. DAS CRISPR/CAS-SYSTEM IN DER TUMORTHERAPIE
3.1. DIE TUMORERKRANKUNG
3.2. CRISPR/CAS9-SYSTEM
3.3. CRISPR/CAS12a-SYSTEM
3.4. CRISPR/CAS13a-SYSTEM
3.5. CRISPR/dCAS9-SYSTEM
4. ANTI-TUMOR-TARGETS
4.1. ONKOGENE
4.2. ZELLTOD-BEZOGENE GENE
4.3. EPIGENETISCHE GENE
4.4. IMMUNBEZOGENE GENE
4.5. VIRALE ONKOGENE
4.6. TUMORMIKROUMGEBUNG-ASSOZIIERTE GENTARGETS
5. CONCLUSIO
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Relevanz des CRISPR/Cas-Systems als innovative Methode in der modernen Tumortherapie, indem sie dessen Funktionsweise analysiert und konkrete Angriffspunkte (Anti-Tumor-Targets) identifiziert.
3.1. DIE TUMORERKRANKUNG
Bei der Tumorerkrankung handelt es sich um menschliche Zellen, die, durch diverse Faktoren, in pathologische Gewebe oder Tumorbausteine umgewandelt werden. Die Entstehung eines Tumors wird ausgelöst durch eine genetische Veränderung einer Zelle an einer bestimmten Stelle im Körper, wodurch sich eine Geschwulst bildet. Der Körper kann diese Schädigung meistens reparieren, falls dies jedoch nicht gelingt, vermehrt sich die entartete Zelle unkontrolliert und vererbt ihre Veränderung an die Tochterzellen weiter. Dadurch wächst der Tumor in gesundes Gewebe ein und kann dadurch die Funktion von Geweben und Organen stören, so weit bis schließlich der Tod eintreten kann.
Die menschlichen Zellen selbst sind jedoch nicht bösartig, sondern der entstandene Tumor hemmt oder verändert Mechanismen, die das Zellwachstum koordinieren, um so gesunde Zellen und essenzielle Nährstoffe für den Tumor zu rekrutieren (Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes, 2021).
Prinzipiell werden Tumore als benig, semimalig und malig klassifiziert. Benigne Tumore sind gutartig, das heißt sie führen zu keiner Zerstörung des umliegenden Gewebes, sondern nur zu einer Verdrängung des Gewebes und sie verteilen sich nicht im Körper. Als Zwischenstufe gibt es die semimaligen Tumore, also halbbösartig, die zwar in das benachbarte Gewebe einwachsen, aber keine Metastasen bilden. Zuletzt gibt es noch die malignen Tumore, die bösartig sind, anderes Gewebe zerstören und Metastasen bilden.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Komplexität von Tumorerkrankungen ein und erläutert die Grundidee, CRISPR/Cas als innovatives Instrument für gezielte gentechnische Eingriffe in der Tumortherapie zu nutzen.
2. DAS CRISPR/CAS-SYSTEM: Dieses Kapitel behandelt die historischen Ursprünge der molekularen Scheren und erklärt detailliert den biologischen Mechanismus sowie die verschiedenen bisher bekannten Typen des CRISPR/Cas-Systems.
3. DAS CRISPR/CAS-SYSTEM IN DER TUMORTHERAPIE: Hier wird der Bezug zur Onkologie hergestellt, indem sowohl die Entstehung von Tumoren erläutert als auch spezifische CRISPR-Varianten (wie Cas9, Cas12a, Cas13a) hinsichtlich ihrer therapeutischen Anwendung diskutiert werden.
4. ANTI-TUMOR-TARGETS: Das Kapitel beschreibt essenzielle molekulare Angriffspunkte, darunter Onkogene und immunbezogene Gene, die durch CRISPR/Cas manipuliert werden können, um das Tumorwachstum effektiv zu unterdrücken.
5. CONCLUSIO: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des CRISPR/Cas-Systems als zukunftsweisende, kostengünstige und vielseitige Alternative zur klassischen Tumortherapie, wobei auch ethische Aspekte reflektiert werden.
CRISPR/Cas, Gentechnik, Tumortherapie, Onkologie, Onkogene, Zelltod, Epigenetik, Immun-Editing, Gen-Editierung, Nuklease, Tumormikroumgebung, Krebstherapie, Gentherapie, Cas9, molekulare Scheren.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und den therapeutischen Einsatzmöglichkeiten des CRISPR/Cas-Systems bei der Bekämpfung von Tumorerkrankungen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise der Geneditierung, der Pathophysiologie von Tumoren sowie der Identifikation geeigneter genetischer Angriffspunkte für die Therapie.
Das Ziel ist es, die Relevanz und das Potenzial von CRISPR/Cas als präzises Werkzeug aufzuzeigen, um mittels gezielter genetischer Eingriffe das Tumorwachstum zu hemmen.
Es handelt sich um eine rein literarische Arbeit, die auf aktuellem Fachwissen, wissenschaftlichen Publikationen und spezialisierter Fachliteratur basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der technischen Funktionsweise der CRISPR-Systeme, deren Anwendung in der Tumortherapie und die Beschreibung spezifischer Anti-Tumor-Targets.
Wichtige Begriffe sind CRISPR/Cas, Gen-Editierung, Onkogene, Tumortherapie, Epigenetik und Translation in die klinische Anwendung.
Während Cas9 primär doppelsträngige DNA schneidet, zeichnet sich Cas12a durch andere Schnittmuster aus und Cas13a ist speziell auf die Manipulation von RNA spezialisiert, was neue therapeutische Möglichkeiten eröffnet.
Die Tumormikroumgebung beeinflusst das Tumorwachstum und die Metastasierung signifikant; Faktoren wie VEGF werden durch CRISPR/Cas9 gezielt angegriffen, um die Blutgefäßneubildung zum Tumor zu unterbinden.
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