Bachelorarbeit, 2017
59 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer kritischen Bewertung des Beutelsbacher Konsenses als didaktisches Prinzip der politischen Bildung im Sachunterricht vor dem Hintergrund veränderter (gesellschafts-) politischer Lebenswelten. Ziel der Arbeit ist es, die Relevanz des Beutelsbacher Konsenses im Kontext der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu hinterfragen.
Die Einleitung beleuchtet die aktuelle politische Situation und stellt die Relevanz der politischen Bildung im Kontext veränderter Lebenswelten von Kindern heraus. Kapitel 2 befasst sich mit dem Verhältnis zwischen politischer Bildung und Sachunterricht, indem die Verortung der politischen Bildung in der Konzeption des Sachunterrichts sowie im Rahmenlehrplan und Perspektivrahmen des Sachunterrichts Berlin/Brandenburg untersucht wird. Kapitel 3 beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Beutelsbacher Konsenses, die von einem tiefgreifenden Dissens in der politischen Bildung geprägt ist. Der Konsens wird als Befriedungsversuch in der politikdidaktischen Auseinandersetzung der Nachkriegszeit dargestellt. Kapitel 4 beinhaltet eine kritische Reflexion des Beutelsbacher Konsenses im Hinblick auf seine Relevanz im Kontext veränderter (gesellschafts-) politischer Lebenswelten von Kindern.
Politische Bildung, Sachunterricht, Beutelsbacher Konsens, Postdemokratie, Lebenswelten von Kindern, Demokratie, politische Sozialisation, Politikdidaktik, Integrationsmöglichkeiten, Familien- und Sozialpolitik, Lügenpresse, Digitalisierung, Globalisierung, Bildungsungerechtigkeit, Rahmenlehrplan, Perspektivrahmen.
Ein 1976 formulierter Minimalkonsens für die politische Bildung, bestehend aus drei Prinzipien: Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung.
Lehrkräfte dürfen Schüler nicht mit ihrer eigenen Meinung überrumpeln oder indoktrinieren; die Schüler sollen sich eine eigene Meinung bilden können.
Die Arbeit hinterfragt dies kritisch und untersucht, ob der Konsens den veränderten Lebenswelten (Digitalisierung, Globalisierung, Postdemokratie) von Grundschulkindern noch gerecht wird.
Ein Zustand, in dem demokratische Institutionen zwar formal existieren, die tatsächliche Politik aber zunehmend von Eliten und globalen Märkten statt vom Volk bestimmt wird.
Sie ist fester Bestandteil des Sachunterrichts und zielt darauf ab, Kinder frühzeitig an demokratische Prozesse und gesellschaftliche Mitbestimmung heranzuführen.
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