Bachelorarbeit, 2009
81 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Konzeptionelle Anlage der Arbeit
2.1 Aufbau der Forschungsarbeit
2.2 Begründung des Forschungsanliegens
2.3 Forschungsfragen
2.4 Hypothesen
2.5 Forschungsziele
2.6 Forschungsproblem und Forschungszweck
2.7 Forschungsmethodik
2.7.1 Forschungsdesign
2.7.2 Recherche
2.7.3 Überblick über die Suse-Studie
2.7.4 Entwicklung des Erhebungsinstruments
2.7.4.1 Frage 1: Wie gut fühlen sie sich beraten?
2.7.4.2 Frage 2: Wie hilfreich fanden sie:…?
2.7.4.3 Frage 3: Stillen sie ihr Kind zur Zeit noch voll?
2.7.4.4 Frage 4: Wie lange haben / haben sie geplant voll zu stillen?
2.7.4.5 Frage 5: Wie lange haben sie (bisher) voll gestillt?
2.7.4.6 Frage 6: Je nach dem ob sie noch voll stillen oder schon ersatznahrung bzw. Brei zufüttern: Welche der folgenden Gründe gab oder gäbe es für sie nicht mehr voll zu Stillen?
2.7.4.7 Frage 7: Wie haben Sie entbunden?
2.7.4.8 Frage 8: Wo haben sie entbunden?
2.7.4.9 Frage 9: Ist dies ihr Wunschort?
2.7.4.10 Frage 10: Alter der Mutter?
2.7.4.11 Frage 11: Geburtsdatum des Kindes?
2.7.4.12 Frage 12: Es ist das (Anzahl) Kind?
2.7.5 Stichprobe
2.7.6 Datenerhebung
2.7.7 Datenverarbeitung
3 Theoretischer Rahmen
3.1 Die Entwicklung des Stillverständnisses
3.1.1 Der Stillbegriff
3.1.2 Geschichtliche Darstellung
3.1.3 Aktueller Stand
3.2 Kritische Betrachtung der Muttermilchernährung
3.2.1 Öffentliche Darstellung
3.2.2 Soziale Perspektive
3.2.3 Die mütterliche Perspektive
3.2.4 Die kindliche Perspektive
3.2.5 ökonomische Perspektive
3.3 Einflussfaktoren auf die Stilldauer
3.3.1 Einführung zum Thema
3.3.2 Soziale Faktoren
3.3.3 Mütterliche Faktoren
3.3.4 Kindliche Faktoren
3.3.5 Das Stillmanagement betreffende Faktoren
3.3.6 Beratung als besonderer Einflussfaktor
4 Ergebnisdarstellung
4.1 Darstellung der univariaten Ergebnisse
4.2 Darstellung der bivariaten Ergebnisse
4.2.1 Vorbemerkung
4.2.2 Hypothese 1: Im Geburtshaus entbundene Frauen fühlen sich besser beraten
4.2.3 Hypothese 2: Im Geburtshaus entbundene Frauen stillen länger.
4.2.4 Hypothese 3: Beratung hat einen positiven Einfluss auf die Stilldauer.
4.2.5 Hypothese 4: Mütterliche, kindliche, soziale und das Stillmanagement betreffende Faktoren haben einen Einfluss auf die Stilldauer.
4.2.6 Hypothese 5: Im Geburtshaus entbundene Frauen bewerten die Einflussfaktoren auf die Stilldauer niedriger als in der Geburtsklinik entbundene Frauen.
4.2.7 Weitere Zusammenhänge
5 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse
5.1 Entwicklung
5.2 Aspekte der Stilldauer und Beratung
5.3 Beantwortung der Forschungsfragen
5.3.1 Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Entbindungsort und der Stilldauer?
5.3.2 Stillen Mütter die sich gut beraten fühlen länger?
6 Kritische Reflexion der Arbeit
7 Ausblick
7.1 Wissenschaftlich
7.2 Implikation für die Praxis
8 Zusammenfassung
9 Thesenpapier
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Entbindungsortes und der Beratungsqualität auf die Stilldauer bei Müttern in Berlin, um Gründe für die Diskrepanz zwischen Stillzielen und der tatsächlichen Stillpraxis zu identifizieren und Lösungsansätze zur Stärkung des Stillens zu erarbeiten.
3.1.2 GESCHICHTLICHE DARSTELLUNG
Um zu verstehen, wie sich das Allgemeinbild des Stillens in Deutschland entwickelt hat, ist es unerlässlich sich mit der Geschichte des Stillens zu beschäftigen. Sowohl die heutige gesellschaftliche Akzeptanz als auch die aktuellen Stillpraktiken liegen in der Vergangenheit begründet. Bereits 10000 bis 5000 vor Christus zeigen mesolithische Felszeichnungen stillende Frauen. Neben diesen ersten bildlichen Dokumenten von der natürlichen Säuglingsernährung spiegelt die griechische Mythologie um 753 vor Christus die Fremdernährung wieder. Schon der oberste olympische Gott Zeus soll von der Ziege Amalthea gesäugt worden sein und auch Romulus und Remus, die der römischen Sagenlehre nach die Gründer der Stadt Rom sind, werden von einer Wölfin ernährt. Etwa zur gleichen Zeit schildert der Philosoph Homer eine weitere Form der Ernährung, die Ammenschaft. Diese ist nicht nur zu damaliger Zeit besonders in höheren Schichten weit verbreitet. Noch 400 vor Christus berichtet auch Plato von jener Form der Frauenmilchernährung (Adalberger et al in Scherbaum et al, 2003 S. 1). Diese sehr alten Berichte weisen darauf hin, dass sich schon immer mit den verschiedenen Möglichkeiten der Säuglingsernährung beschäftigt wird und Stillen in keinster Weise so selbstverständlich ist, wie angenommen wird.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Bedeutung des Stillens, die Diskrepanz zwischen Stillquoten und offiziellen Empfehlungen sowie die zentrale Rolle professioneller Beratung.
2 Konzeptionelle Anlage der Arbeit: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau der Arbeit, begründet die Relevanz des Themas, definiert die Forschungsfragen und Hypothesen und beschreibt das quantitative Forschungsdesign inklusive der Datenerhebung.
3 Theoretischer Rahmen: Hier werden die historische Entwicklung des Stillverständnisses, die Vor- und Nachteile der Muttermilchernährung und die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Stilldauer theoretisch fundiert dargestellt.
4 Ergebnisdarstellung: Die Ergebnisse der quantitativen Erhebung werden hier sowohl univariat als auch bivariat in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen analysiert.
5 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel verknüpft die empirischen Daten mit den theoretischen Erkenntnissen und beantwortet abschließend die zentralen Forschungsfragen.
6 Kritische Reflexion der Arbeit: Die Autorinnen reflektieren den Forschungsprozess, die methodischen Grenzen und die Aussagekraft der Ergebnisse.
7 Ausblick: Hier werden wissenschaftliche Folgethemen und praktische Implikationen für die Stillförderung im Gesundheitswesen formuliert.
8 Zusammenfassung: Eine komprimierte Darstellung der Studienergebnisse und des Zusammenhangs zwischen Entbindungsort, Stillberatung und Stilldauer.
9 Thesenpapier: Das Thesenpapier fasst die zentralen Erkenntnisse und Empfehlungen der Arbeit in prägnanten Punkten zusammen.
Stillen, Stilldauer, Stillberatung, Entbindungsort, Geburtshaus, Geburtsklinik, Muttermilchernährung, Säuglingsernährung, Quantitative Studie, Stillförderung, Hebammen, Beratungseinfluss, Stillmanagement, Stillprobleme, Berlin
Die Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Ort der Entbindung – also ob eine Frau in einer Klinik oder einem Geburtshaus entbunden hat – und der Dauer des Stillens bei Säuglingen in Berlin.
Zentral sind die Themen Stillen, Stillberatung, der Einfluss von Geburtsorten, mütterliche, soziale und kindliche Faktoren sowie die allgemeine Stillpraxis unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Empfehlungen.
Das Ziel ist es, aufzudecken, ob es statistisch signifikante Unterschiede in der Stilldauer zwischen Klinik- und Geburtshausgeburten gibt und ob eine als positiv empfundene Stillberatung die Stilldauer maßgeblich verlängert.
Die Autorinnen führten eine quantitative, deskriptive Querschnittstudie durch. Dazu wurden standardisierte Fragebögen an Mütter verteilt, deren Auswertung mithilfe von PASW Statistics 17.0 erfolgte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Aufarbeitung der Stillhistorie und Einflussfaktoren sowie in einen empirischen Teil, der die Daten der befragten Mütter analysiert, Hypothesen testet und die Beratungssituation gegenüberstellt.
Die wichtigsten Schlagworte sind Stillen, Stillberatung, Stilldauer, Geburtshaus, Geburtsklinik, quantitative Studie und Stillförderung.
Die Autorinnen vermuten, dass die heterogene Beratungssituation in Kliniken, geprägt durch wechselndes Personal und Zeitdruck, einen negativen Einfluss auf den Stillwillen und die Stilldauer der Mütter haben kann.
Die Studie deutet darauf hin, dass Frauen in Geburtshäusern eine festere Bindung zu ihrer Hebamme haben, wodurch sie intensiver und konsistenter beraten werden, was sich positiv auf ihre Stillentscheidung und -dauer auswirkt.
Die Arbeit stellt fest, dass die Aussage "Kind wurde nicht satt" häufiger als Abbruchgrund in Kliniken genannt wird. Dies interpretieren die Autorinnen oft als Indikator für eine unzureichende Beratung, da das Problem häufig eher stressbedingt oder ein vorübergehender Wachstumsschub ist.
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