Bachelorarbeit, 2021
55 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit analysiert die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Musikverlagswesen in Deutschland. Sie zielt darauf ab, die Herausforderungen, die sich durch die Pandemie für Musikverlage ergeben, zu identifizieren und zu bewerten. Die Arbeit untersucht, wie die Pandemie den Betrieb von Musikverlagen beeinflusst hat, welche finanziellen Folgen zu erwarten sind und welche Strategien zur Bewältigung der Krise entwickelt werden können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Thematik der Arbeit einführt und die Forschungsfrage formuliert. Im zweiten Kapitel wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema der COVID-19-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Musikwirtschaft, insbesondere das Musikverlagswesen, dargestellt. Dazu werden Definitionen von relevanten Begriffen erläutert und die Rolle der Musikwirtschaft in der deutschen Wirtschaft beleuchtet. Weiterhin wird die Corona-Pandemie in Deutschland im Kontext der Arbeit betrachtet, wobei die Maßnahmen und Regelungen zur Hemmung der Pandemie, sowie deren Auswirkungen auf die Musikwirtschaft und speziell auf Musikverlage, analysiert werden. Das Kapitel schließt mit der Zusammenfassung des Forschungsstandes und der Formulierung der Forschungsfrage und der Hypothesenbildung ab.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der empirischen Untersuchung des deutschen Musikverlagswesens in der Corona-Krise. Hierbei wird die Methodik der Experteninterviews vorgestellt und deren Vor- und Nachteile erläutert. Die Begründung der Methodenwahl sowie die Durchführung und Auswertung der Interviews werden detailliert beschrieben. Die Ergebnisse der Interviews, die Aufschluss über die Auswirkungen der Pandemie auf verschiedene Bereiche des Musikverlagswesens geben, werden präsentiert und analysiert. Das Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse, einer Prognose über die zukünftige Entwicklung des Musikverlagswesens und der Überprüfung der Hypothesen ab.
Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung mit den theoretischen Grundlagen aus dem zweiten Kapitel in Beziehung gesetzt und die Kompatibilität von Theorie und Empirie erörtert.
Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Musikverlagswesen in Deutschland. Zentrale Themen sind dabei die finanzielle Situation von Musikverlagen und Urhebern, die Bedeutung von staatlichen Hilfsprogrammen, die Handlungsmöglichkeiten von Musikverlagen zur Bewältigung der Krise sowie die zukünftigen Herausforderungen und Chancen für das Musikverlagswesen im digitalen Zeitalter. Die empirische Untersuchung basiert auf Experteninterviews, die Aufschluss über die konkreten Auswirkungen der Pandemie auf den Alltag von Musikverlagen liefern.
Die Pandemie führte durch den Ausfall von Konzerten und Veranstaltungen zu massiven Einbrüchen bei den Tantiemen. Da Musikverlage eng mit der Live-Branche verknüpft sind, wirkten sich die Lockdowns indirekt, aber fatal auf ihre Einnahmen aus.
Musikverlage verwalten und verwerten die Urheberrechte von Komponisten und Textdichtern. Sie sorgen für die Anmeldung bei Verwertungsgesellschaften (wie der GEMA) und fördern die kreative Arbeit ihrer Urheber.
Mit einem Gesamterlös von über 13 Milliarden Euro und rund 158.000 Erwerbstätigen ist sie ein bedeutender Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft und trägt wesentlich zur Bruttowertschöpfung bei.
Staatliche Programme waren essenziell, um die Liquidität von Verlagen und das Überleben von Urhebern zu sichern, da viele Einnahmequellen (Live-Auftritte, Hintergrundmusik in Gastronomie) über Nacht wegbrachen.
Die Branche steht vor der Herausforderung, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und neue Erlösmodelle im Streaming-Bereich zu optimieren, während sie gleichzeitig die Erholung des Live-Marktes abwartet.
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