Bachelorarbeit, 2023
46 Seiten
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition und Entstehung der Corona-Pandemie
2.2 Definition und Abgrenzung Supply-Chain-Management
2.3 Definition und Charakterisierung von Global Sourcing
3 Anforderungen sowie Chancen und Risiken von Global Sourcing
3.1 Motive für Global Sourcing
3.2 Rahmenbedingungen für ein effizientes Global Sourcing
3.3 Chancen und Risiken durch Global Sourcing
4 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf globale Lieferketten
4.1 Beginn der Pandemie im Jahr 2020
4.2 Störungen innerhalb globaler Lieferketten
4.2.2 Bullwhip-Effekt während der Pandemie
4.3 Lösungsansätze für das Supply-Chain-Management
4.3.1 Alternativen zum Global Sourcing
4.3.2.1 Was sind resiliente Lieferketten und wie funktionieren diese?
4.3.2.2 Logistik 4.0 Begriff und Definition sowie Supply-Chain-4.0 Technologien
4.4 SWOT-Analyse zum Global Sourcing mit abschließendem Fazit
5 Fazit und Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf das Global Sourcing und die Resilienz im Beschaffungsmanagement ausgewirkt hat. Dabei wird analysiert, welche Chancen und Risiken mit globalen Beschaffungsstrategien verbunden sind und welche Gegenmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Lieferketten in Krisenzeiten ergriffen wurden.
4.2.1 Versorgungsengpässe
So kam es während der Corona-Pandemie zu einem Einbruch auf der Angebots- und Nachfrageseite. Drei wichtige Faktoren trugen dazu bei: China, Japan und Südkorea. Die genannten Nationen sind für viele Industrieprodukte von großer Bedeutung. Durch die Pandemie waren diese Länder gezwungen, ihre Wirtschaft zu drosseln, was zur Folge hatte, dass es zu Lieferengpässen in Ländern wie Deutschland, Amerika aber auch in Asien kam60. Dabei sind nicht nur technische Produkte gemeint, sondern auch die Textilindustrie. Zwar ist China einer der Hauptexporteure von Technologiegütern dennoch gilt China als ,,Werkbank der Welt“ für die Textilindustrie61. In diesem Zusammenhang zählt China, neben Südkorea, Italien, den USA, Japan und Deutschland zu den bedeutendsten Produzenten und ist für ca. 60% der weltweiten Produktion und 50% der weltweiten Exporte verantwortlich62. Die Corona-Krise wirkte sich zunächst auf der Angebotsseite aus, da aufgrund von Unterbrechungen in der Lieferkette und Versorgungsengpässen keine Lieferung erfolgen konnte. Der Einbruch auf der Nachfrageseite erfolgte mit der Einführung von sogenannten ,,Lockdowns“ in Form von Kontaktbeschränkungen und anderen Maßnahmen. Der Rückgang der Bestellungen, längere Lieferzeiten und die Schließung von Geschäften sind nur einige von vielen Beispielen, die zur Nachfragekrise beigetragen haben. Auch der Online-Handel konnte nur einen kleinen Teil der Nachfragekrise kompensieren63.
Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 führte dazu, dass viele Unternehmen ihre Produktion bis auf Weiteres einstellen mussten, da Zulieferteile, Komponenten, Roh- und Betriebsstoffe nicht mehr vorrätig waren und nicht rechtzeitig geliefert werden konnten. So mussten unter anderem Automobilhersteller wie BMW, Porsche oder Volkswagen ihre Produktion drosseln und anschließend Kurzarbeit anordnen, wodurch ein Rückgang der Produktion im April gegenüber März 2020 von 75% verzeichnet, worden konnte64. In der Folge kam es auch bei den Automobilzulieferern zu Lieferschwierigkeiten. Kurzarbeit sowie die Entlassung von Mitarbeitern waren auch in diesem Bereich die Folgen der Pandemie.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Corona-Pandemie und deren massive Auswirkungen auf globale Lieferketten ein und definiert die Zielsetzung sowie Vorgehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Corona-Pandemie, das Supply-Chain-Management und das Global Sourcing definiert und voneinander abgegrenzt.
3 Anforderungen sowie Chancen und Risiken von Global Sourcing: Dieses Kapitel behandelt die Motive für Global Sourcing, notwendige Rahmenbedingungen sowie die Chancen und Risiken, die mit dieser Beschaffungsstrategie einhergehen.
4 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf globale Lieferketten: Der Hauptteil analysiert die Störungen globaler Lieferketten, den Bullwhip-Effekt und stellt Lösungsansätze wie Resilienz, Ad-Hoc-Lieferketten sowie Logistik 4.0 vor.
5 Fazit und Schlussfolgerung: Das Abschlusskapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Relevanz und strategische Ausrichtung des Global Sourcing nach der Krise.
Corona-Pandemie, Global Sourcing, Supply-Chain-Management, Lieferketten, Resilienz, Logistik 4.0, Beschaffungsstrategie, Krisenmanagement, Bullwhip-Effekt, Sourcing-Strategien, Risikomanagement, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Lieferengpässe, Diversifizierung.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Veränderungen im globalen Beschaffungsmanagement, die durch die Corona-Pandemie für international agierende Unternehmen entstanden sind.
Die zentralen Themen sind das Global Sourcing, das Supply-Chain-Management, die Auswirkungen globaler Krisen auf diese Prozesse sowie moderne Lösungsansätze zur Erhöhung der Resilienz.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche Auswirkungen hat die in den Jahren 2019/2020 aufgetretene Corona-Pandemie auf das Global Sourcing und welche Gegenmaßnahmen wurden zur Aufrechterhaltung der globalen Lieferketten umgesetzt?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer theoretischen Aufarbeitung. Zur strukturierten Bewertung des Global Sourcing wird zudem das Instrument der SWOT-Analyse verwendet.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Störungen der Lieferketten während der Pandemie, analysiert den Bullwhip-Effekt, diskutiert Alternativen wie Ad-Hoc-Lieferketten und beleuchtet Ansätze zur Resilienz sowie Technologien der Logistik 4.0.
Die Arbeit lässt sich am besten durch die Begriffe Global Sourcing, Supply-Chain-Resilienz, Corona-Krise, Logistik 4.0 und Lieferkettenmanagement beschreiben.
Das Hamstern wird unter anderem über das Modell des "Zero-Risk Bias" und spieltheoretische Ansätze erklärt, wobei Menschen versuchen, ein wahrgenommenes Risiko durch exzessive Bevorratung zu minimieren, was wiederum zu Instabilitäten in den Versorgungsketten führt.
Nein, der Autor vertritt die Ansicht, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Trend zur De-Globalisierung geben wird, da die Vorteile des Global Sourcing überwiegen und sich Unternehmen eher hin zu einer Vertiefung der Globalisierung durch diversifizierte Lieferantenportfolios bewegen.
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