Bachelorarbeit, 2021
55 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Methodisches Vorgehen
3. Theoretische Bezüge
3.1 Rückenschmerzen
3.1.1 Definition und Ursachen von Rückenschmerzen
3.1.2 Chronifizierung von Rückenschmerzen
3.1.3 Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten chronischer Rückenschmerzen
3.2 Psyche
3.2.1 Psychische Gesundheit vs. Psychische Krankheit
3.2.2 Assessmentinstrument zur Messung der psychischen Gesundheit: der SF-36 Fragebogen
3.2.3 Psychische Erkrankungen und deren Symptome
3.2.4 Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen
3.3 Modelle von Krankheitsentstehung
3.3.1 Biopsychosoziales-Modell
3.3.2 Wellness-Modell
3.3.3 Vulnerabilitäts-Stress-Modell
3.4 Aufgaben und Rolle der Pflegenden
4. Darstellung und Analyse der aktuellen Datenlage und der Studien
5. Diskussion der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage
6. Fazit und Kritik
7. Präventionsmöglichkeiten und Perspektiven
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern chronische Rückenschmerzen bei Erwachsenen die psychische Gesundheit beeinträchtigen, welche Langzeitfolgen entstehen können und vor welchen spezifischen Herausforderungen die Pflege in diesem Kontext steht.
3.1.2 Chronifizierung von Rückenschmerzen
Unter chronischen Schmerzen werden anhaltende, rezidivierende oder anfallsartige Schmerzen zusammengefasst (vgl. Körner-Herwig 2011, S. 5). Die Schmerzen werden meist aufgrund mehrerer Ursachen zu einer chronischen Schmerzkrankheit. Verschiedene Faktoren können dabei eine entscheidende Rolle spielen (vgl. von Wachter 2014, S. 11). Chronische Schmerzen haben für Betroffene meist eine ganz andere Bedeutung als akute Schmerzzustände (vgl. Körner-Herwig 2011, S. 6). In den meisten Fällen entwickeln sich chronische Rückenschmerzen schleichend und werden aufgrund von Abnutzung sowie anhaltender Fehlhaltung in Kombination mit ständiger Belastung stärker. Chronische Rückenschmerzen können sich jedoch auch aus einem akuten Schmerz heraus entwickeln (vgl. Kollmann 2016, S. 40). Schmerzen chronifizieren, indem dauerhaft oder intermittierend Schmerzreize ausgelöst werden und dadurch ein zentrales Schmerzgedächtnis entsteht. Die Warn- und Schutzfunktion der Schmerzen geht verloren und es entsteht eine eigenständige Schmerzkrankheit, welche durch soziale sowie psychische Faktoren aufrechterhalten werden kann (vgl. Büscher 2015, S. 69). Es zeigte sich, dass Rückenschmerzen oft chronisch werden, wenn Faktoren beispielsweise wie negative Aktivität, Rauchen oder Unzufriedenheit am jeweiligen Arbeitsplatz zu einem akuten Schmerzereignis hinzukommen. Des Weiteren steigt die Wahrscheinlichkeit für chronische Rückenschmerzen, je intensiver der Schmerz wahrgenommen wird.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz chronischer Rückenschmerzen, deren zunehmende Prävalenz und die durch Schmerzen bedingten psychischen Folgebelastungen.
2. Methodisches Vorgehen: Erläutert die systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken und die Auswahlkriterien für die einbezogenen Studien.
3. Theoretische Bezüge: Definiert die medizinischen und psychologischen Grundlagen, einschließlich Modellen der Krankheitsentstehung und den Aufgaben der Pflege.
4. Darstellung und Analyse der aktuellen Datenlage und der Studien: Analysiert neun ausgewählte Studien hinsichtlich ihrer Ergebnisse zur Korrelation von Schmerz und psychischer Gesundheit.
5. Diskussion der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage: Verknüpft die Studienanalyse mit der theoretischen Basis und beantwortet die zentrale Forschungsfrage.
6. Fazit und Kritik: Fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die Stärken sowie Limitationen der Arbeit.
7. Präventionsmöglichkeiten und Perspektiven: Schlägt Maßnahmen zur Prävention und gesundheitlichen Förderung von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen vor.
Chronische Rückenschmerzen, psychische Gesundheit, Pflege, Komorbidität, Depression, Angststörung, multimodale Schmerztherapie, Biopsychosoziales-Modell, Lebensqualität, Prävention, Langzeitfolgen, Pflegeinterventionen, Schmerzgedächtnis, psychosoziale Belastung, Chronifizierung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen chronischer Rückenschmerzen und deren komplexen psychischen Langzeitfolgen bei Erwachsenen sowie den daraus resultierenden Aufgaben für die professionelle Pflege.
Zentrale Themen sind die Definition und Chronifizierung von Rückenschmerzen, der Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen sowie das biopsychosoziale Modell zur Krankheitsentstehung.
Das Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern chronische Rückenschmerzen die psychische Gesundheit beeinträchtigen und vor welchen spezifischen Herausforderungen die Pflege in diesem Zusammenhang steht.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Fachdatenbanken (z. B. Pubmed, CINAHL, Cochrane Library) unter Anwendung der Schneeballmethode durchgeführt.
Im Hauptteil werden neben theoretischen Grundlagen die Ergebnisse einer Literaturanalyse dargestellt, die den aktuellen Kenntnisstand über psychische Komorbiditäten beleuchten.
Wesentliche Begriffe sind chronischer Rückenschmerz, psychische Gesundheit, Pflege, Depression, Schmerztherapie und biopsychosoziale Krankheitsmodelle.
Es dient als theoretischer Rahmen, da es erklärt, dass Erkrankungen nicht nur somatisch bedingt sind, sondern maßgeblich durch soziale und psychische Faktoren beeinflusst und aufrechterhalten werden.
Pflegekräfte übernehmen eine Schlüsselrolle, indem sie die Patientensituation einschätzen, edukative Aufgaben wahrnehmen, bei der Medikation unterstützen und aktiv an einem multimodalen Therapieplan mitwirken.
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