Masterarbeit, 2023
88 Seiten, Note: 1,3
A. EINLEITUNG
B. GRUNDLAGEN
I. Rechtlicher Rahmen der IFRS-Rechnungslegung
1. Anwendungsbereich
2. Abschlussbestandteile deutscher IFRS-Anwender
II. Der Ukraine-Krieg
III. Veröffentlichte Stellungnahmen und Prüfungsschwerpunkte im Überblick
C. DIE AUSWIRKUNGEN DES UKRAINE-KRIEGES AUF DIE RECHNUNGSLEGUNG NACH IFRS
I. Zeitpunkt der Erfassung entsprechender Auswirkungen
II. Konzernspezifische Aspekte
1. Vorbemerkungen
2. Implikationen zum Fortbestand der Fähigkeit zur Beherrschung über ein Tochterunternehmen nach IFRS 10
3. Implikationen zum Fortbestand gemeinsamer Vereinbarungen nach IFRS 11
4. Implikationen zum Fortbestand eines maßgeblichen Einflusses auf ein assoziiertes Unternehmen nach IAS 28
III. Wertminderung nichtfinanzieller Vermögenswerte
1. Vorbemerkung
2. Die Prüfung der Werthaltigkeit bei der Bilanzierung langfristiger Vermögenswerte nach IAS 36 vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges
3. Der Niederstwerttest bei der Bilanzierung von Vorratsvermögen nach IAS 2 vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges
IV. Aspekte der Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS 9 vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges
1. Vorbemerkung
2. Implikationen zur Ermittlung des Fair Value nach IFRS 13
3. Klassifizierungsbedingte Implikationen finanzieller Vermögenswerte
4. Wertminderung finanzieller Vermögenswerte
5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und ausweisbedingte Implikationen zu Verbindlichkeiten
V. Währungsbedingte Implikationen nach IAS 21 und IAS 29
VI. Implikationen aus auf liquide Mittel gerichtete Verfügungsbeschränkungen im Kontext des IAS 7
VII. Auswirkungen auf die Einschätzung des Going-Concern-Principle
VIII. Ausweis zur Veräußerung gehaltener langfristiger Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebener Geschäftsbereiche nach IFRS 5 vor dem Hintergrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit in Russland
IX. Sonstige rechtliche und bilanzielle Auswirkungen
1. Bildung von Rückstellungen für belastende Verträge nach IAS 37.66 ff.
2. Langfristige Auftragsfertigung und Erlösrealisation nach IFRS 15
3. Der Ansatz latenter Steueransprüche aus Verlustvorträgen nach IAS 12
D. SCHLUSSBETRACHTUNG
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die IFRS-Rechnungslegung. Ziel ist es, die kriegsbedingten Herausforderungen und Problembereiche in der Rechnungslegung deutscher IFRS-Anwender zu identifizieren und kritisch zu würdigen, wobei auch offizielle Verlautbarungen einbezogen werden.
II. Der Ukraine-Krieg
Am 24. Februar 2022 marschierten russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine ein. Bis zum heutigen Tage dauern die Kampfhandlungen zwischen Russland und der Ukraine, und damit auch seit langer Zeit wieder in Europa, an, die neben dem unaussprechlichen Leid der Betroffenen auch Auswirkungen im geopolitischen und makroökonomischen Kontext spürbar werden lassen. Diese fußen nicht zuletzt auf den sich aus den kriegerischen Auseinandersetzungen ergebenden Lieferkettenschwierigkeiten, der europaweit gestiegenen und steigenden Inflation, den zunehmenden politischen Krisen sowie den nach wie vor nicht ausgestandenen Folgen der COVID-19-Pandemie.
Die europäische Antwort auf die russische Invasion in die Ukraine sind beispiellose Sanktionen gegen den russischen Aggressor und seine Unterstützerstaaten, die auch weiterhin Gültigkeit besitzen und fortlaufend aktualisiert bzw. verschärft werden. Die Sanktionspakete beinhalten unter anderem die Beschränkung des Zugangs Russlands und seiner Unterstützerstaaten zu den europäischen Kapital- und Finanzmärkten, bestimmte Ausfuhrverbote, die Einrichtung einer EU-Flugverbotszone für russische Flugzeuge und den Ausschluss einiger russischer und belarussischer Banken vom Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT-)System.
Der Ukraine-Krieg sowie die von der EU verhängten Sanktionen entfalten sowohl mittelbar als auch unmittelbar eine Ausstrahlungswirkung, die gleichsam die Rechnungslegung und Berichterstattung von Unternehmen in Bezug nimmt.
A. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der Ukraine-Kriegs-Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die damit verbundene Notwendigkeit, diese in der IFRS-Berichterstattung abzubilden.
B. GRUNDLAGEN: Darstellung des rechtlichen Rahmens der IFRS-Rechnungslegung für deutsche Unternehmen sowie Überblick über den Ukraine-Krieg und bestehende Fachhinweise.
C. DIE AUSWIRKUNGEN DES UKRAINE-KRIEGES AUF DIE RECHNUNGSLEGUNG NACH IFRS: Hauptteil der Arbeit, der die Auswirkungen auf Konzernabgrenzungen, Wertminderungen, Finanzinstrumente, Währungsfragen und weitere rechtliche Aspekte bei IFRS-Anwendern im Detail analysiert.
D. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse über die Auswirkungen des Krieges auf die IFRS-Rechnungslegung und Würdigung der Problematik.
Ukraine-Krieg, IFRS, Rechnungslegung, Konzernabschluss, Wertminderung, IAS 36, IFRS 9, Sanktionen, Going-Concern-Principle, Fair Value, Finanzinstrumente, Währungsumrechnung, IAS 21, Rückstellungen, Lagebericht.
Die Masterarbeit befasst sich mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Unternehmensberichterstattung von Firmen, die nach IFRS bilanzieren.
Die zentralen Felder sind die Bewertung von Vermögenswerten, die Konzernkonsolidierung, die Behandlung von Finanzinstrumenten und die Einschätzung der Unternehmensfortführung unter den Bedingungen der kriegsbedingten Unsicherheiten.
Das Ziel ist die Analyse und kritische Würdigung der aktuellen bilanziellen Problembereiche, die aus den kriegerischen Auseinandersetzungen und den daraus resultierenden Sanktionen für deutsche IFRS-Anwender erwachsen.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse und kritischen Würdigung der IFRS-Standards sowie auf der Auswertung von Verlautbarungen nationaler und internationaler Rechnungslegungsgremien und Behörden.
Im Hauptteil werden spezifische Folgen wie Fragen zur Beherrschung von Tochterunternehmen, Werthaltigkeitsprüfungen bei Sachanlagen und Geschäftswerten, die Auswirkungen auf Finanzinstrumente sowie währungsbedingte Implikationen und Anhangangaben diskutiert.
Rechnungslegung, IFRS, Ukraine-Krieg, Werthaltigkeitsprüfung, Sanktionen und Konsolidierung.
Die Arbeit analysiert, ob Sanktionen oder staatliche Eingriffe Russlands (z. B. Verstaatlichung) dazu führen, dass die Verfügungsmacht verloren geht und ein Unternehmen entkonsolidiert werden muss.
Aufgrund der hohen Unsicherheit sind zukunftsorientierte Szenario- und Sensitivitätsanalysen essenziell, um entscheidungsnützliche Informationen über die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu vermitteln.
Durch Lieferkettenunterbrechungen und steigende Kosten müssen Unternehmen prüfen, ob der Nettoveräußerungswert unter die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gefallen ist, was Wertminderungen erfordern kann.
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