Diplomarbeit, 2009
123 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Zielstellung
1.2 Abgrenzungen
1.3 Methodik
2. Ausgewählte Grundlagen der Unternehmensplanung
2.1 Planungsbegriff und Einordnung
2.2 Planungssichtweisen
2.2.1 Sachliche Sichtweise
2.2.2 Zeitliche Sichtweise
2.2.3 Inhaltliche Sichtweise
2.2.4 Koordination
2.3 Planungszielstellungen
2.3.1 Integration
2.3.2 Flexibilität
2.3.3 Harmonisierung
2.3.4 Steuerungsrelevanz
2.4 Wertung
3. Softwareunterstützung für die integrierte Unternehmensplanung
3.1 Einordnung
3.2 Planungssystem
3.2.1 IT-System
3.2.1.1 Datenquellen
3.2.1.2 Navigation
3.2.1.3 Client-basierte Lösungen
3.2.1.4 Web-basierte Lösungen
3.2.2 Standardtools
3.2.3 Planungsplattformen
3.3 Wertung
4. Vorgehensmodelle zur Softwareauswahl
4.1 Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung
4.1.1 Nutzwertanalyse
4.1.2 Analytic Hierarchy Process
4.2 Allgemeine Vorgehensmodelle
4.2.1 Vorgehensmodell ohne Beratereinsatz
4.2.2 Vorgehensmodell mit Beratereinsatz
4.3 Modelle zur Softwareauswahl
4.3.1 Phasenmodell nach Gronau
4.3.1.1 Modellbeschreibung
4.3.1.2 Kritische Würdigung
4.3.2 Softwareauswahl nach BARC
4.3.2.1 Modellbeschreibung
4.3.2.2 Kritische Würdigung
4.4 Softwaregestützte Auswahlmodelle
4.4.1 ePAVOS-Modell
4.4.1.1 Modellbeschreibung
4.4.1.2 Kritische Würdigung
4.4.2 IT-Matchmaker der Trovarit AG
4.4.2.1 Modellbeschreibung
4.4.2.2 Kritische Würdigung
4.4.3 6-Stufen-Methode der „Mittelstandsberatung Kühl“
4.4.3.1 Modellbeschreibung
4.4.3.2 Kritische Würdigung
4.5 Anforderungen an die Softwareauswahl
5. Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Softwareselektion für Unternehmensplanung
5.1 Modellentwicklung
5.1.1 Formale Definition der Phasen
5.1.2 Inhaltliche Definition der Phasen
5.1.2.1 Phase 1 – Projektplan
5.1.2.2 Phase 2 – Ist-Analyse
5.1.2.3 Phase 3 – Zielsetzung prüfen
5.1.2.4 Phase 4 – Grobkonzept
5.1.2.5 Phase 5 – Marktübersicht
5.1.2.6 Phase 6 – Detailkonzept
5.1.2.7 Phase 7 – Vorauswahl
5.1.2.8 Phase 8 – Endauswahl
5.1.2.9 Phase 9 – Vertragserstellung
5.2 Modellerprobung
5.2.1 Evaluierung
5.2.2 Sensitivitätsanalyse
6. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung eines strukturierten Vorgehensmodells für die Auswahl von Planungssoftware, um die mit der IT-Beschaffung verbundenen Risiken für eine Unternehmensberatung zu minimieren und eine fundierte Entscheidungsbasis zu schaffen.
3.2.1.2 Navigation
Um Sachverhalte besser verstehen zu können, werden diese in der Betriebswirtschaft oft in Koordinatensystemen dargestellt. Jeweils eine Achse im Koordinatensystem entspricht einer Dimension. Durch die Kombination von drei Dimensionen entsteht ein dreidimensionaler Raum, wie in Abbildung 5 zu sehen ist. Es können aber auch weitere Dimensionen hinzugefügt werden. Die Mehrdimensionalität macht den großen Vorteil von OLAP aus. Das OLAP-System, als Mittelpunkt der dreistufigen Architektur, ermöglicht multidimensionale Datenaufbereitung und stellt diese zur Weiterverarbeitung für die Planungssoftware zur Verfügung.
OLAP unterstützt anwenderspezifische Sichtweisen auf den Datenbestand. So kann ein bestimmter Ausschnitt der Datenschicht, bspw. ein bestimmter Zeitabschnitt isoliert betrachtet (Slice) und beliebig gedreht oder gekippt werden (Dice), um andere Perspektiven zu erhalten. Diese Verfahren sind vor allem für die Analysephase der Planung von Vorteil. OLAP bietet aber auch noch weitere Anwendungsmöglichkeiten, z.B. für die Simulation von Planszenarien. Der Planer wählt zu Beginn ein Planungsgebiet bestehend aus Planungsebenen aus. Den Planungsebenen können wiederum Planungspakete zugeordnet werden. Mittels der oben genannten Verfahren können unterschiedliche Granularitätsstufen gefiltert werden, so dass Planwerte ausgewählten Objekten zugewiesen werden können.
Die Navigation durch den Datenbestand soll nicht Schwerpunkt dieser Arbeit sein, da dies vorwiegend Anwendung im Reporting findet. Allerdings ist die OLAP-Modellierung für Planungstools, welche sich einer dreistufigen Architektur bedienen, dieselbe. So kann der Anwender im Frontend per Drag&Drop Elemente auf die Dimensionsachsen einer Tabelle ziehen und die angeforderte Datensicht wird über eine Abfrage an das Data Warehouse generiert. Wurde bspw. eine Abfrage zum Umsatz einer Produktgruppe, in einer bestimmten Region, innerhalb eines Zeitraums initialisiert, so wird dazu eine verdichtete Umsatzkennzahl ausgewiesen. Anschließend kann der Anwender im Datenmodell navigieren. Er kann sich via Drill-Down-Funktion verdichtet dargestellte Werte detaillierter anzeigen lassen und diese auch wieder zusammenführen (Roll-Up-Funktion). Die Drill-Across-Funktion erlaubt ihm andere Elemente einer Hierarchieebene zu betrachten.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der IT-Beschaffung in der Unternehmensplanung ein und definiert das Ziel, ein spezifisches Vorgehensmodell für diesen Prozess zu entwickeln.
2. Ausgewählte Grundlagen der Unternehmensplanung: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen beleuchtet, einschließlich Planungssichtweisen, Planungszielstellungen und der organisatorischen Einordnung, um fachliche Anforderungen an ein Planungssystem abzuleiten.
3. Softwareunterstützung für die integrierte Unternehmensplanung: Hier wird der Einsatz von IT-Systemen, insbesondere Business-Intelligence-Lösungen und Planungswerkzeugen wie Standardtools und Planungsplattformen, technisch und funktional analysiert.
4. Vorgehensmodelle zur Softwareauswahl: Dieses Kapitel stellt verschiedene am Markt etablierte Vorgehensmodelle vor, bewertet diese kritisch und leitet daraus generelle Anforderungen für den Auswahlprozess ab.
5. Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Softwareselektion für Unternehmensplanung: Basierend auf den vorherigen Analysen wird hier ein spezifisches, neungliedriges Vorgehensmodell für Unternehmensplanungssoftware entwickelt und mittels einer Sensitivitätsanalyse erprobt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Bedeutung einer strukturierten Vorgehensweise sowie den Einsatz professioneller Hilfsmittel zur Risikominimierung bei der Softwarebeschaffung.
Unternehmensplanung, Softwareauswahl, Vorgehensmodell, IT-Systeme, Business Intelligence, Analytic Hierarchy Process, Nutzwertanalyse, Lastenheft, Pflichtenheft, Planungsplattformen, Standardsoftware, Prozessoptimierung, Unternehmensberatung, Systemevaluation, Wirtschaftlichkeitsrechnung
Die Arbeit befasst sich mit der Auswahl von Softwarelösungen für die Unternehmensplanung in einem beratungsorientierten Umfeld, um Risiken bei der IT-Beschaffung durch strukturierte Prozesse zu minimieren.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Anforderungen an die Unternehmensplanung, die technische Analyse moderner Planungssysteme sowie die Konzeption und Erprobung eines spezifischen Vorgehensmodells zur Softwareselektion.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines anwendungsbezogenen Vorgehensmodells, das durch einen spezifischen Kriterienkatalog und ein systemgestütztes Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung eine objektive Auswahl von Unternehmensplanungssoftware ermöglicht.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur theoretischen Fundierung und für den praktischen Teil den Analytic Hierarchy Process (AHP), um eine konsistente Entscheidungsfindung zwischen verschiedenen Softwarealternativen zu gewährleisten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen der Planung, die Einordnung von Softwareunterstützung (z.B. Data Warehouse, OLAP), eine kritische Analyse existierender Auswahlmodelle und die Entwicklung des eigenen, neuen Vorgehensmodells.
Die wichtigsten Schlagworte sind Unternehmensplanung, Softwareauswahl, Vorgehensmodell, Analytic Hierarchy Process (AHP), Systemevaluation und Prozessorientierung.
Das Lastenheft bildet die unverzichtbare Basis für die Anforderungsdefinition, da es die fachlichen und technischen Bedürfnisse des Unternehmens strukturiert bündelt und damit die Grundlage für einen objektiven Anbietervergleich liefert.
Während Standardtools durch einen hohen Standardisierungsgrad und vordefinierte Logiken glänzen, bieten Planungsplattformen eine höhere Flexibilität und Offenheit für komplexe, individuelle Planungsszenarien, was sie für große Unternehmen attraktiver macht.
Die Sensitivitätsanalyse überprüft die Stabilität der getroffenen Software-Empfehlung bei sich ändernden Anforderungen oder Gewichtungen und stellt so sicher, dass das Ergebnis robust und nicht nur von einer subjektiven Annahme abhängig ist.
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