Bachelorarbeit, 2023
73 Seiten
1 Introduction
1.1 Background and motivation
1.2 Methodology and Structure
2 Narcissism
2.1 Definition and of Narcissism and Narcissistic Personality Disorder
2.2 Manifestations and Measurement of Narcissism
2.3 Two subtypes: Grandiose and Vulnerable Narcissism
2.3.1 Female Narcissism in Correlation to Women
2.4 Narcissism and Gender
2.4.1 Narcissism and its Development among women
3 Leadership Styles
3.1 Authoritarian Leadership Style
3.2 Transactional Leadership Style
3.3 Transformational Leadership Style
3.4 Attributes of Successful Leadership
4 Narcissism in Leadership Positions
4.1 General symptoms of narcissistic leaders
4.2 Positive influence of narcissism on leadership positions
4.3 Negative Influence of Narcissism on Leadership Positions
4.4 Empirical Comparison of Narcissistic Leaders with a Successful Leadership Style
5 Female Leadership
5.1 Female Leadership
5.2 The most common Leadership Styles of Women
5.3 The Girl Boss Ideal
6 Narcissistic Women in Leadership
7 Case Study: Elisabeth Holmes
8 Conclusion
8.1 Limitations and further Research
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Narzissmus den Erfolg transaktionaler und transformationaler Führungsstile bei Frauen beeinflusst. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob eine narzisstische Disposition bei weiblichen Führungskräften eher positive oder negative Auswirkungen auf ihre Führungspraxis hat und wie dieses Persönlichkeitsmerkmal durch geschlechtsspezifische Anforderungen moderiert wird.
Narcissism and Gender
After this general overview of the history of narcissism, its definition in terms of content and diagnostics, the distinction between personality traits and clinical picture, and its causes, the following subchapter presents the most crucial gender effects or differences between men and women.
It is striking that men are significantly overrepresented, with approximately 75% of all diagnosed narcissistic personality disorders (Wardetzki, 2019, p. 69). However, this could also be due to the fact that a diagnosis distorted by gender stereotypes tends to attribute a histrionic personality disorder to narcissistically predisposed women. In contrast, men have often been attributed to a narcissistic personality disorder.
There are several findings in research on gender differences in the expression of narcissism in general, as well as on the different subtypes. In a meta-analysis of gender differences and narcissism, it was found that men were, on average, more narcissistic than women (Grijalva et al., 2015, p. 261). The effect size was moderate (d = 0.26), and 355 studies were included, with a total sample size of 470,846 subjects. The same meta-study, when examining different U.S. college cohorts, found that these sex differences were stable over time and were also found in different age groups. Investigating sex differences in the three sub facets of narcissistic personality assessed by the NPI measurement instrument presented above (Raskin & Terry, 1988) showed that it was primarily the facets of aspiration/dominance (d = 0.29) and ambition/leadership (d = 0.20) that accounted for the global differences.
1 Introduction: Das Kapitel führt in das Thema Narzissmus ein, definiert zentrale Begriffe und motiviert die Forschungsfrage hinsichtlich des Einflusses von Narzissmus auf die Führung von Frauen.
2 Narcissism: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Narzissmus, Persönlichkeitsstörungen und verschiedenen Ausprägungsformen (grandiös/vulnerabel) detailliert dargelegt.
3 Leadership Styles: Dieses Kapitel definiert wesentliche Führungsstile wie autoritäre, transaktionale sowie transformationale Führung und erarbeitet Anforderungen an eine erfolgreiche Führungskraft.
4 Narcissism in Leadership Positions: Die Auswirkungen von Narzissmus auf Führungspositionen werden unter Berücksichtigung sowohl konstruktiver Potenziale als auch der mit Narzissmus verbundenen negativen Verhaltensweisen analysiert.
5 Female Leadership: Das Kapitel bietet eine statistische Bestandsaufnahme von Frauen in Führungspositionen und diskutiert Faktoren wie Gender Pay Gap und Rollenerwartungen sowie das "Girl Boss"-Ideal.
6 Narcissistic Women in Leadership: Es wird erörtert, wie eine narzisstische Veranlagung bei weiblichen Führungskräften deren Führungsstil beeinflusst und welche moderierenden Effekte das Geschlecht dabei haben könnte.
7 Case Study: Elisabeth Holmes: Anhand einer Fallstudie wird exemplarisch diskutiert, wie sich narzisstische Verhaltensweisen in Führungspositionen im Kontext eines konkreten Betrugsfalls äußern.
8 Conclusion: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und leitet daraus Hypothesen für eine zukünftige, empirische Forschung ab.
Narzissmus, Führung, transformationale Führung, transaktionale Führung, weibliche Führungskräfte, psychologische Faktoren, berufliche Führungspositionen, Narzisstische Persönlichkeitsstörung, Geschlechterunterschiede, Girl Boss, Elisabeth Holmes, emotionale Selbstregulation, Führungserfolg, Forschungsfrage, Theorie.
Die Bachelorarbeit untersucht, welchen Einfluss narzisstische Persönlichkeitszüge bei Frauen haben, die in Führungspositionen tätig sind, und wie sich dies auf ihre Art der Mitarbeiterführung auswirkt.
Die Arbeit beleuchtet die Definition von Narzissmus, verschiedene Führungsstile im Vergleich, die spezifische Situation von Frauen in Managementebenen sowie die psychologischen Dynamiken zwischen narzisstischem Verhalten und beruflichem Erfolg.
Das Ziel ist es, zu klären, in welchem Ausmaß Narzissmus den Erfolg von transaktionaler und transformationaler Führung bei Frauen beeinflusst und ob diese Effekte in der Praxis als positiv oder negativ einzustufen sind.
Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie dem Vergleich bestehender Meta-Studien und wissenschaftlicher Theorien basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Narzissmus und Führungsstilen, die Analyse der Situation von Frauen in Führungspositionen, die Untersuchung narzisstischer Einflüsse auf diesen Positionen sowie eine vertiefende Fallstudie zu Elisabeth Holmes.
Wesentliche Begriffe sind Narzissmus, Führungserfolg, transformationale Führung, Gender-Aspekte, emotionale Selbstregulation und der geschlechtsspezifische Kontext in Management-Rollen.
Das Konzept wird kritisiert, da es einerseits die Ausbeutung im Kontext neoliberaler Leistungsansprüche legitimiert und andererseits Frauen durch das Attribut "Girl" oft trivialisiert, statt echte strukturelle Emanzipation zu fördern.
Die Arbeit legt nahe, dass Frauen aufgrund gesellschaftlicher Anforderungen an eine „caring nature“ und der Notwendigkeit, sich in männlich dominierten Umfeldern zu behaupten, stärker zur emotionalen Selbstregulation gezwungen sein könnten, was narzisstische Tendenzen abmildern kann.
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