Diplomarbeit, 2007
121 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Der Begriff der Logistik
2.1.1 Definition des Logistikbegriffs
2.1.2 Entwicklung der Logistik in der Betriebswirtschaftslehre
2.1.3 Supply Chain Management
2.2 Risikomanagement
2.2.1 Risiko
2.2.2 Management
2.2.3 Risikomanagement
2.2.4 Risikobeziehungen im Risikomanagementprozess
2.2.4.1 Ursachenbezogene Abhängigkeiten zwischen Risiken
2.2.4.2 Wirkungsbezogene Abhängigkeiten zwischen Risiken
2.2.4.3 Integration der Risikobeziehungen
2.2.5 Strategiebedingter Risikovergleich
2.3 Supply Chain Risk Management
3 Netzwerksicht und -abbildung
3.1 Darstellung von Unternehmensnetzwerken
3.1.1 Das SCOR-Modell (Supply Chain Operation Reference Model)
3.1.2 Strategische Dimension des SCOR-Modells
3.2 Behandlung von Risiken
3.2.1 Risikoarten
3.2.1.1 Dimensionen der Risikoarten
3.2.1.2 Beschaffungsrisiken
3.2.1.3 Produktionsrisiken
3.2.1.4 Absatzrisiken
3.2.1.5 Netzwerkrisiken
3.2.1.6 Externe Risiken
3.2.1.7 Ausprägungsdimensionen Menge, Qualität, Kosten/Preis, Zeit/Fristen, Ort
3.2.2 Risikoidentifikation
3.2.3 Risikoanalyse /-bewertung /-rating
3.2.4 Risikoplanung und -steuerung
3.2.4.1 Aktive Risikostrategien
3.2.4.2 Passive Risikostrategien
3.2.5 Risikokontrolle und -dokumentation
4 Methoden des Supply Chain Risk Management (SCRM)
4.1. Methoden und Instrumente
4.1.1 SCOR-Modell
4.1.2 Risiko-Portfolio, Risk-Maps
4.1.3 Supply Chain Event Management
4.1.4 Risiko-Scanning
4.1.5 Risiko-Scoring-Verfahren
4.2 Einordnung der Methoden in das SCRM
5 Modell zur Steuerung von Risiken im Supply Chain Management mittels BSC
5.1 Voraussetzungen
5.2 Beschreibung des Modells
5.2.1 Balanced Scorecards zur Steuerung von Risiken im Unternehmen
5.2.2 Entwicklung einer Supply-Chain-Perspektive für BSC
5.2.3 Analyse der Supply Chain – Erkennen von Risikokonstellationen
5.2.4 Risikomanagementmodul im SCRM
5.2.5 Rückkopplung der Informationen in die BSC
5.3 Beispiel
6 Fazit
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Modells zur Steuerung von Risiken im Supply Chain Management, das Probleme des Risikomanagements in globalen Wertschöpfungsketten adressiert und Lösungen durch eine angepasste Balanced Scorecard (BSC) sowie netzwerkabbildende Instrumente bietet. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert auf die Integration von Risikomanagement in unternehmensübergreifende Prozesse zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
2.1.3 Supply Chain Management
Die jüngste Form von unternehmerischen Kooperationsformen, die Supply Chain, bildet die Grundlage für das Supply Chain Management (SCM). Die enge Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen bezüglich der gemeinsamen Organisation der Güter-, Leistungs-, Informations- und Finanzströme entlang der gesamten Wertschöpfungskette kann als das wesentliche Merkmal dieser Kooperationsform bezeichnet werden. Hierbei fällt bei der Leistungserstellung jedem beteiligten Unternehmen ein bestimmter Teilbereich zu, der mit der Kernkompetenz des Unternehmens übereinstimmen sollte. Im Gegensatz zu den anderen Kooperationsformen findet im SCM die Planung, Steuerung, Kontrolle und Organisation der gesamten Wertschöpfungskette vom Rohstofflieferanten bis zum Kunden bereichsübergreifend statt. Supply Chains erstrecken sich oftmals über nationale und kulturelle Grenzen. Somit hat die Berücksichtigung von kulturellen Besonderheiten eine Erhöhung der Komplexität zur Folge. Auch längere Transportwege und damit steigende Reaktionszeiten müssen im SCM Beachtung finden.
Das organisatorische Gebilde der Supply Chain tritt nach außen als eine in sich „geschlossene Wettbewerbseinheit“ auf, die über den Wettbewerb unter den einzelnen Unternehmen somit zusätzlich im Wettbewerb zu anderen Wertschöpfungsketten steht. Weitere Besonderheiten bestehen darin, dass im Gegensatz zu anderen Kooperationsformen, bei denen der Zusammenschluss auf Freiwilligkeit beruht, Unternehmen in einer Wertschöpfungspartnerschaft zwangsläufig Mitglied einer Supply Chain werden. Eine SC ist im Gegensatz zu den nachfolgend vorzustellenden Kooperationsformen von einer hohen Dynamik geprägt. Sowohl die Dauer der Zusammenarbeit als auch die Anzahl der Teilnehmer ist nicht fix, sondern Schwankungen im Zeitablauf unterworfen. Grundsätzlich ist die Existenz einer Supply Chain jedoch unbegrenzt und muss nicht an ein Produkt gebunden sein. Darüber hinaus besteht gerade bei stark diversifizierten Unternehmen die Möglichkeit, in mehreren auch konkurrierenden SCs tätig zu sein.
1 Einleitung: Zusammenfassung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit zur Entwicklung eines Risikomanagementmodells für Wertschöpfungsketten.
2 Grundlagen: Definition und Erläuterung der Begriffe Logistik, Risikomanagement und Supply Chain Management als Basis für die weiteren Ausführungen.
3 Netzwerksicht und -abbildung: Vorstellung des SCOR-Modells zur Prozessdarstellung und systematische Klassifizierung der Risikoarten in Supply Chains.
4 Methoden des Supply Chain Risk Management (SCRM): Beschreibung der Instrumente zur Handhabung von Risiken wie Risiko-Portfolios, SCEM, Risiko-Scanning und FMEA sowie deren Einordnung.
5 Modell zur Steuerung von Risiken im Supply Chain Management mittels BSC: Entwicklung und Beschreibung des Modells zur Integration von Risikoaspekten in eine Balanced Scorecard für Supply Chains.
6 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse sowie Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Supply Chain Management, Risikomanagement, Risikosteuerung, Wertschöpfungskette, SCOR-Modell, Balanced Scorecard, Risiko-Portfolio, Risk-Map, Supply Chain Event Management, Risiko-Scanning, FMEA, Prozessorientierung, Netzwerkrisiken, Risikokonstellation, Supply Chain Risk Management
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Modells zur Steuerung von Risiken in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten (Supply Chains).
Die zentralen Themen sind Logistik, Risikomanagement, Supply Chain Management (SCM) und die strategische Modellierung mittels Balanced Scorecards (BSC).
Ziel ist es, ein Modell zu entwickeln, das Risiken in Versorgungsketten überwacht und steuert, wobei traditionelle Managementmethoden (BSC) und Instrumente wie das SCOR-Modell angepasst und integriert werden.
Es werden Literaturanalysen, die Anwendung des SCOR-Modells, Risiko-Portfolios, das Supply Chain Event Management (SCEM), Risiko-Scanning-Verfahren und die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Logistik- und Risikomanagements, die Darstellung von Netzwerken (SCOR-Modell), die Methoden für das Supply Chain Risk Management und die Herleitung des Gesamtmodells mittels BSC.
Wichtige Begriffe sind Risikomanagement, Supply Chain, SCOR-Modell, Balanced Scorecard, Risikokonstellation, Netzwerkrisiken und Risikosteuerung.
Es bietet eine standardisierte, branchenunabhängige Prozessbeschreibung, die als Fundament dient, um Kennzahlen und Risiken netzwerkübergreifend vergleichbar zu machen.
Der Ansatz betrachtet das Risikomanagement nicht als isolierte, unternehmensinterne Aufgabe, sondern integriert es prozessorientiert in ein übergeordnetes Netzwerkmodell, welches durch eine BSC gesteuert wird.
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