Bachelorarbeit, 2020
71 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Hauptteil
2.1. Definitionen
2.1.1. Diversität
2.1.2. Kulturelle Diversität
2.1.3. Interkulturelle Kompetenz
2.2. Herausforderungen aufgrund von kultureller Diversität in der beruflichen Bildung
2.3. Chance und Potenziale von kultureller Diversität
2.4. Diversity Management
2.4.1. Grundlagen von Diversity Management
2.4.2. Maßnahmen von Diversity-Management-Programmen
2.5. Diversity Management in der beruflichen Bildung
2.6. Standard des pädagogischen Professionals in der beruflichen Bildung
2.6.1. Persönlichkeit des Lehrenden
2.6.2. Inhaltliche und curriculare Planung
2.6.3. Gestaltung von Lernprozessen und Methoden
2.6.4. Soziale Beziehungen der Lernenden
2.6.5. Umgang mit Konflikten
2.6.6. Umgang mit Sprache
2.6.7. Kooperation und Mitarbeit an der Organisationsentwicklung
2.7. Methodik
2.7.1. Systematisches Literaturreview
2.7.2. Qualitative Inhaltsanalyse
2.7.2.1. Was ist eine Qualitative Inhaltsanalyse?
2.7.2.2. Grundverfahren qualitativer Inhaltsanalyse
2.7.2.3. Grundprinzipien der qualitativen Inhaltsanalyse
2.7.2.4. Vorgehen nach dem inhaltsanalytischem Ablaufmodell von Mayring
3. Ergebnisse
3.1. Kurzvorstellung der Studien
3.1.1. Der „Diversity-Professional“ in der beruflichen Bildung (vgl. Kimmelmann, 2009)
3.1.2. Interkulturelle Kompetenz bei Lehrerinnen und Lehrern aus Sicht der empirischen Bildungsforschung (vgl. Bender-Szymanski, 2013)
3.1.3. Dimensionen interkultureller Kompetenz aus Sicht von Lehrkräften (vgl. Over, Mienert, 2010)
3.1.4. Intercultural Competenve in education, counselling and psychotherapie (vgl. Portera, 2014)
3.2. Zusammenfassung der Ergebnisse
3.2.1. Kategorie „Persönlichkeit“
3.2.2. Kategorie „curriculare Eingebundenheit kultureller Inhalte “
3.2.3. Kategorie „Lernprozessgestaltung“
3.2.4. Kategorie „professionelle Beziehungsarbeit“
3.2.5. Kategorie „professionelles Konfliktmanagement“
3.2.6. Kategorie „Sprache“
3.2.7. Kategorie „Kooperation“
3.3. Das erweiterte Kompetenzprofil des interkulturell professionell Lehrenden
4. Diskussion
4.1. Kritische Betrachtung der interkulturellen Kompetenzen
4.2. Stärken und Schwächen der Studien
4.2.1. Stärken und Schwächen der Studie: Der „Diversity-Professional“ in der beruflichen Bildung (Kimmelmann 2009)
4.2.2. Stärken und Schwächen der Studie: Interkulturelle Kompetenz bei Lehrerinnen und Lehrern aus Sicht der empirischen Bildungsforschung (Bender-Szymanski, 2013)
4.2.3. Stärken und Schwächen der Studie: Dimensionen interkultureller Kompetenz aus Sicht von Lehrkräften (Over, Mienert, 2010)
4.2.4. Stärken und Schwächen der Studie: Intercultural Competenve in education, counselling and psychotherapie (Portera, 2014)
4.3. Stärken und Schwächen der vorliegenden Arbeit (methodisches Vorgehen)
5. Schlussfolgerung
6. Ausblick
Die Bachelorarbeit verfolgt das zentrale Ziel, ein wissenschaftlich fundiertes Kompetenzprofil für Lehrende in der beruflichen Bildung zu entwickeln, das sie befähigt, kulturelle Vielfalt im schulischen Kontext konstruktiv zu gestalten. Die Kernfrage der Arbeit untersucht, welche spezifischen interkulturellen Kompetenzen erforderlich sind, um Diversity-Management-Ansätze erfolgreich in den Unterricht sowie in die pädagogische Arbeit zu integrieren.
1. Einleitung
Lehrende in der beruflichen Bildung treffen häufig eine heterogene Gruppe bestehend aus Lernenden mit verschiedenen Migrationshintergründen an (vgl. Hachfeld, 2013, S. 11). In vielen Fällen findet man eine Variation von Auszubildende mit Migrationshintergrund aus der ersten Generation, der zweiten Generation, sowie aus verschiedenen Herkunftsländern vor. Das ist verbunden mit ethnischer, sprachlicher, sozialer und religiöser Diversität (vgl. (Berufsbildungsbericht, 2019, S. 46). Diese Diversität ist eine große Herausforderung für die professionellen Lehrenden in beruflichen Bildungseinrichtungen. Vielfalt ist jedoch schon längst zum Normalfall in Deutschland geworden und sollte nicht länger als eine Belastung dargestellt werden (vgl. Kimmelmann 2009, S. 7). Die Ergebnisse des Statistischen Bundesamts aus den Jahren 2006 und 2018 zeigen, dass der Anteil an Bürgern mit Migrationshintergrund stetig wächst (vgl. Statistisches Bundesamt, 2018, 2006).
Der Umgang mit kultureller Diversität im deutschen Bildungssystem wird in der Literatur als mangelhaft beschrieben (vgl. Auernheimer, 2009, S. 12). Die Mängel des berufsbildenden Systems im Umgang mit kultureller Diversität sind auf verschiedenen Ebenen zu erkennen. Auf der Ebene der Berufspolitik und der Forschung sind große Vernachlässigungen wahrzunehmen. Dies wird darin ersichtlich, dass kaum wissenschaftliche Analysen oder pädagogische Konzepte existieren, die kulturelle Vielfalt aufgreifen (vgl. Bethschneider, 2008, S.2). Diese geringe Beachtung der kulturellen Diversität spiegelt sich auch auf der Ebene der Schulen wider.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende kulturelle Diversität in der beruflichen Bildung und postuliert die Notwendigkeit, diesen Wandel durch interkulturelle Lehrkompetenzen konstruktiv zu gestalten.
2. Hauptteil: Definiert die theoretischen Grundlagen (Diversität, kulturelle Vielfalt, Diversity Management), analysiert Herausforderungen sowie Potenziale und leitet ein Kompetenzprofil für Lehrende ab, ergänzt durch die methodische Vorgehensweise.
3. Ergebnisse: Stellt die im Rahmen der Literaturanalyse identifizierten Kompetenzkategorien vor, die für den professionellen Umgang mit kultureller Diversität essenziell sind.
4. Diskussion: Reflektiert kritisch die identifizierten interkulturellen Kompetenzen und bewertet die Stärken und Schwächen der herangezogenen Studien sowie der eigenen methodischen Vorgehensweise.
5. Schlussfolgerung: Führt die Resultate zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, interkulturelle Kompetenz als integralen Bestandteil der Lehrerbildung und beruflichen Fortbildung zu etablieren.
6. Ausblick: Identifiziert Forschungsbedarfe bezüglich der Effektivitätsprüfung von Kompetenzprofilen und fordert einen höheren Stellenwert der Diversitätsorientierung in der zukünftigen Berufspädagogik.
Diversity Management, Berufliche Bildung, Interkulturelle Kompetenz, Kulturelle Diversität, Lehrerbildung, Heterogenität, Kompetenzprofil, Qualitative Inhaltsanalyse, Inklusion, Chancengleichheit, Migrationshintergrund, Schulkultur, Zusammenfassung von Studienergebnissen, Pädagogische Professionalität.
Die Bachelorarbeit untersucht, wie der Ansatz des Diversity Management in der beruflichen Bildung angewendet werden kann und welche professionellen Kompetenzen Lehrende benötigen, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Bedeutung von Diversität in Bildungseinrichtungen, die Anwendung von Diversity-Management-Strategien sowie die Erstellung eines Kompetenzprofils für Lehrende im multikulturellen Umfeld.
Das Hauptziel besteht in der Entwicklung eines Kompetenzprofils für Lehrende in der beruflichen Bildung, um den Umgang mit kulturell diversen Lernenden professionell zu gewährleisten. Die Kernfrage lautet: „Welche interkulturellen Kompetenzen benötigen Lehrende in der beruflichen Bildung, um Diversity-Management-Ansätze im schulischen Kontext umsetzen zu können?“
Der Autor führt ein systematisches Literaturreview durch, bei dem ausgewählte empirische Studien mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet und synthesiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Auseinandersetzung mit Herausforderungen und Chancen kultureller Vielfalt, die Adaption von Management-Ansätzen auf den Bildungskontext sowie die detaillierte Darstellung eines modernen Standard-Kompetenzprofils für pädagogische Fachkräfte.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Diversity Management, berufliche Bildung, interkulturelle Kompetenz, Lehrerrolle, Heterogenität und Kompetenzprofil charakterisieren.
Die Arbeit weicht vom klassischen Blick auf Heterogenität ab, indem sie nicht nur defizitorientierte Herausforderungen betrachtet, sondern explizit eine ressourcenorientierte „Diversity-Management-Perspektive“ einnimmt, die Vielfalt als Chance für Lern- und Organisationsprozesse begreift.
Die Schulleitung übernimmt eine Steuerungsfunktion, indem sie Veränderungsprozesse initiiert, Ressourcen für interkulturelle Projekte bereitstellt und die Schulkultur sowie Curricula aktiv in Richtung Diversitätsorientierung weiterentwickelt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

