Bachelorarbeit, 2023
46 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition und Entstehung der Corona-Pandemie
2.2 Definition und Abgrenzung Supply-Chain-Management
2.3 Definition und Charakterisierung von Global Sourcing
3 Anforderungen sowie Chancen und Risiken von Global Sourcing
3.1 Motive für Global Sourcing
3.2 Rahmenbedingungen für ein effizientes Global Sourcing
3.3 Chancen und Risiken durch Global Sourcing
4 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf globale Lieferketten
4.1 Beginn der Pandemie im Jahr 2020
4.2 Störungen innerhalb globaler Lieferketten
4.2.2 Bullwhip-Effekt während der Pandemie
4.3 Lösungsansätze für das Supply-Chain-Management
4.3.1 Alternativen zum Global Sourcing
4.3.2.1 Was sind resiliente Lieferketten und wie funktionieren diese?
4.3.2.2 Logistik 4.0 Begriff und Definition sowie Supply-Chain-4.0 Technologien
4.4 SWOT-Analyse zum Global Sourcing mit abschließendem Fazit
5 Fazit und Schlussfolgerung
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Global Sourcing und die Resilienz im Beschaffungsmanagement, um Chancen und Risiken zu analysieren sowie Gegenmaßnahmen zur Aufrechterhaltung globaler Lieferketten zu bewerten.
4.2 Störungen innerhalb globaler Lieferketten
Fast drei Jahre sind seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vergangen. Wie selten zuvor hat die Krise das Leben vieler, wenn nicht der meisten Menschen schlagartig verändert. Für Donatella Di Cesare einer italienischen Philosophin, ist die Pandemie keine Krise, sondern eine Katastrophe in Zeitlupe. Sie sieht die Pandemie als das dritte große Ereignis des 21. Jahrhunderts neben dem Anschlag auf die Twin-Towers im Jahr 2001 und der Finanzkrise im Jahr 2008. Allerdings hätten diese beiden Ereignisse nicht dazu beigetragen, unser aller Leben und unseren Alltag von heute auf morgen zu verändern. ,,Führt die Pandemie dazu, die Menschheit einem ungerechten, perversen und veralteten Wirtschaftssystem zu entziehen und führt diese außersystemische Krise zu einer Neukonstruktion des Systems von Menschen, Wirtschaft, Gesellschaft und Natur?“ Mit diesem Zitat will Di Cesare den Leser auf die Verwundbarkeit nationaler Volkswirtschaften und deren Abhängigkeit von globalen Wertschöpfungs- und Lieferketten aufmerksam machen.
Sie war der Ansicht, dass ein einziges Virus ausgereicht hat, um die globalisierte Weltwirtschaft zum Erliegen zu bringen und die globalen Lieferketten zu stören. Besonders betroffen waren medizinische Güter und andere Produkte des täglichen Bedarfs. Als lange unterschätztes Risiko erwies sich im Verlauf der Pandemie insbesondere die Verlagerung von Produktionsstätten in andere Länder. Länder wie z. B. Afrika, China oder andere Regionen, in denen die Produktion zu niedrigeren Kosten und Löhnen als z. B. in Europa möglich war, wurden im Verlauf der Pandemie als Risikofaktor identifiziert. Besonders zu Beginn der Pandemie kam es zu Lieferengpässen bei Gütern wie Gesichtsmasken und Beatmungsgeräten, die zu Störungen in der Versorgungskette führten. Die Verwundbarkeit der internationalen Lieferketten während der Pandemie wurde erneut stark bemängelt, und es wurde darauf hingewiesen, dass die Lieferketten in den meisten Fällen, nicht in der Lage waren, die Pandemie zu überstehen.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf das Global Sourcing sowie die Definition der Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Definition und Einordnung der Corona-Pandemie als Zoonose sowie theoretische Grundlagen zu Supply-Chain-Management und Global Sourcing.
3 Anforderungen sowie Chancen und Risiken von Global Sourcing: Untersuchung der Motive für Global Sourcing, notwendige organisatorische Rahmenbedingungen sowie die Chancen und Risiken dieser Strategie.
4 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf globale Lieferketten: Analyse der massiven Lieferkettenstörungen während der Pandemie, Vorstellung von Resilienz-Konzepten und technologischen Lösungsansätzen durch Logistik 4.0.
5 Fazit und Schlussfolgerung: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz von Global Sourcing unter Berücksichtigung der Pandemie-Erfahrungen und Ausblick auf die zukünftige Gestaltung von Lieferketten.
Global Sourcing, Corona-Pandemie, Supply-Chain-Management, Lieferketten, Resilienz, Logistik 4.0, Krisenmanagement, Beschaffungsstrategie, Risikoanalyse, Just-in-Time, Diversifizierung, Lieferengpässe, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Unternehmensrisiko
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen, die die Corona-Pandemie ab 2019/2020 auf das Global Sourcing und die Stabilität globaler Lieferketten hatte.
Die zentralen Felder umfassen die Definition des Global Sourcing, die Identifikation von Risiken in globalen Lieferketten, Strategien zur Steigerung der Resilienz sowie den Einfluss digitaler Technologien (Logistik 4.0).
Das primäre Ziel ist es, Chancen und Risiken des Global Sourcing unter Pandemie-Bedingungen zu analysieren und Empfehlungen für eine robustere Beschaffungsorganisation in mittelständischen Unternehmen zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und theoretischen Aufarbeitung sowie der Anwendung von Managementinstrumenten wie der SWOT-Analyse zur Bewertung von Beschaffungsstrategien.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen, den Anforderungen an eine erfolgreiche Beschaffungsorganisation, den konkreten Auswirkungen der Pandemie auf Lieferketten sowie modernen Lösungsansätzen wie Ad-Hoc-Lieferketten und Resilienz-Strategien.
Wesentliche Begriffe sind Global Sourcing, Lieferkettenresilienz, Bullwhip-Effekt, Logistik 4.0, Risikomanagement und Supply-Chain-Transparenz.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Global Sourcing trotz der Pandemie hochrelevant bleibt, jedoch eine stärkere Diversifizierung der Lieferantenportfolios und eine höhere Flexibilität erfordert.
Ad-Hoc-Lieferketten zeigten sich während der Krise als wichtige, agile Ergänzung, um durch pragmatische und lokale Lösungen kurzfristig auf massive Versorgungsstörungen reagieren zu können.
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