Masterarbeit, 2021
118 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 Chronologische Kurzfassung der Ereignisse von Covid-19
1.2 Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Arbeitswelt
1.3 Begründung der Masterarbeit
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Dahrendorfs Rollentheorie
2.2 Grundlagen der aktualisierten Rollentheorie Dahrendorfs
2.3 Homo Sociologicus
2.4 Die soziale Rolle und ihre Entstehung
2.5 Kritik und Einschränkungen von Dahrendorfs Rollentheorie
3. Die Rollendistanz
3.1 Definition der Rollendistanz
3.2 Grundannahmen der Rollendistanz
3.3 Sozialisationsprozess
3.4 Die soziale Rolle aus heutiger Perspektive
3.5 Zusammenfassung der Rollentheorien und Bezug zur Zielgruppe
4. Homeoffice
4.1 Definition Homeoffice
4.2 Die Einführung von Homeoffice in Deutschland
4.3 Homeoffice vor der Covid-19-Pandmie
4.4 Verbreitung von Homeoffice seit der Covid-19-Pandemie
4.5 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.6 Technische Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Homeoffice-Arbeitsplatz
4.7 Vorteile und Nachteile von Homeoffice
4.8 Stress und Arbeitsproduktivität im Homeoffice
5. Hypothesenbildung
6. Methodisches Vorgehen
7. Studienlage
7.1 Erwerbskonstellation von Eltern im Homeoffice
7.2 Kinderbetreuung
7.2.1 Zukunftsaussichten durch die Pandemie in der Kinderbetreuung
7.3 Organisationsstrukturen zur Beeinflussung der Stressempfindung und Produktivität von Eltern
7.3.1 Produktivität und die Beeinflussung der Organisationsstrukturen
7.3.2 Work-Life-Balance und die Auswirkungen auf die Produktivität und das Stressempfinden
7.3.3 Motivationseffekte durch Organisationsstrukturen
7.4 Freiwilligkeit als Einflussfaktor für Zufriedenheit und Produktivität
7.5 Warum Organisationen in Homeoffice investieren
7.5.1 Organisationstool „Smart-Work“
7.6 Produktivität und Stressempfinden der Eltern
7.6.1 Produktivität und Stressempfinden in Abhängigkeit intrapsychologischer Faktoren
8. Diskussion der Ergebnisse
8.1 Stressempfinden von Eltern im Homeoffice
8.2 Eine ungleiche Kinderbetreuung
8.3 Einkommen und Bildungsniveau
8.4 Fehlzeiten und Überstunden
8.5 Psychische Veränderungen
8.6 Produktivitätsveränderungen der Eltern
8.7 Oranisationale Faktoren für Stress und Produktivität
8.8 Ist Homeoffice für Organisationen zu empfehlen aus heutiger Sicht?
8.9 Ist Homeoffice für Eltern sinnvoll?
8.10 Limitation der Ergebnisse
9. Rollentheorie im Homeoffice
9.1 Die Rollentheorie als Erklärungsmodell für Produktivitätsunterschiede bei Eltern
10. Zukunftsaussicht
10.1 Elementare Voraussetzungen für eine produktive und stressreduzierte Heimarbeit für Eltern – eine Übersicht aus der Literaturanalyse
11. Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht mittels einer systematischen Literaturanalyse, inwieweit das Homeoffice während der Covid-19-Pandemie die Stressentstehung sowie die Arbeitsproduktivität von Eltern mit Kindern im eigenen Haushalt beeinflusst und ob dabei geschlechtsspezifische Unterschiede feststellbar sind.
1.1 Chronologische Kurzfassung der Ereignisse von Covid-19
Die ersten menschlichen Erkrankungsfälle mit Covid-19 gab es im November 2019 in der südchinesischen Großstadt Wuhan (Weltgesundheitsorganisation, 2020). Im Dezember 2019 sandte die chinesische Gesundheitsbehörde ein Forschungsteam. Zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation wurde im Januar 2020 eine erste wissenschaftliche Untersuchung (Zhu et al., 2020) bezüglich des neu aufgetretenen Virus veröffentlicht in der fälschlicherweise eine Infektion von Mensch zu Mensch nur schwer vorstellbar sei. Die untersuchten Patienten konnten nicht mit einem in Verdacht stehenden Markt in Wuhan in Verbindung gebracht werden. „Patient Null“ konnte bis heute nicht identifiziert werden. Der Ausbruch der Pandemie in Wuhan wird häufig mit dem 17. November 2019 in Verbindung gebracht (Ma, 2020).
Am 28. Januar 2020 hat das Virus Deutschland erreicht. Erstmalig wurde im Landkreis Starnberg in Bayern ein infizierter 33-jähriger Mitarbeiter des Automobilzulieferers Webasto laborbestätigt (Bayerischer Rundfunk, 2020). Sowohl das Robert-Koch Institut als auch Jens Spahn schätzten das Risiko für eine Ausbreitung des Virus in Deutschland als sehr gering ein (Meinhardt, 2020). Die Lage wurde auch im Februar weiterhin unterschätzt. Anfang Februar spricht Jens Spahn von einer Vorbeugung der Verbreitung des Virus in Deutschland. Für das Verhindern einer Ausbreitung in Europa und der restlichen Welt, gaben die Europäische Union und die G7 Staaten an, dass eine gemeinsame Initiative und enge Zusammenarbeit unerlässlich ist (Rat der Europäischen Union, 2020).
Anfang März 2020 stieg die Anzahl der Covid-19-Patienten in Deutschland auf knapp 795 an (Robert-Koch-Institut, 2020). Das Robert-Koch Institut schätzte die Gefahr für eine Ausbreitung in Deutschland zunächst als mäßig ein. Dennoch gab es Ende Februar bereits einen Krisenstab und einen Entwurf eines Pandemieplans bei dem Maßnahmen für grenzüberschreitenden Verkehr und Großveranstaltungen beschlossen wurden (Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat, 2020).
1. Einführung: Das Kapitel erläutert den Hintergrund der Covid-19-Pandemie, deren Einfluss auf die moderne Arbeitswelt sowie die Relevanz des Homeoffice für Eltern als Zielgruppe.
2. Theoretische Grundlagen: Hier wird Dahrendorfs Rollentheorie erörtert, um die gesellschaftliche Entstehung von Rollen und das Verhalten von Individuen im sozialen Gefüge zu verstehen.
3. Die Rollendistanz: Dieses Kapitel ergänzt die Rollentheorie um das Konzept der Rollendistanz, um ambivalente und kritische Haltungen gegenüber der eigenen Rolle aufzuzeigen.
4. Homeoffice: Es werden Definitionen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie technische Voraussetzungen des Homeoffice unter Berücksichtigung von Vor- und Nachteilen dargelegt.
5. Hypothesenbildung: Auf Basis der theoretischen Grundlagen werden spezifische Vermutungen über die negative Auswirkung von Homeoffice auf Stress und Produktivität bei Eltern aufgestellt.
6. Methodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt die systematische Literaturrecherche, die Selektionskriterien und die Vorgehensweise zur Beantwortung der Forschungsfragen.
7. Studienlage: Eine detaillierte Analyse der einschlägigen empirischen Literatur hinsichtlich Erwerbskonstellation, Kinderbetreuung und organisationaler Einflussfaktoren.
8. Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, um die aufgestellten Hypothesen zu evaluieren und Zusammenhänge zu interpretieren.
9. Rollentheorie im Homeoffice: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Rollenkonzepte mit den empirischen Ergebnissen zur Situation von Eltern im Homeoffice.
10. Zukunftsaussicht: Eine Zusammenführung der Erkenntnisse mit einer Übersicht der förderlichen Elemente und Voraussetzungen für eine produktive Heimarbeit.
11. Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Eignung von Homeoffice für Eltern.
Homeoffice, Eltern, Stressentstehung, Arbeitsproduktivität, Doppelbelastung, Rollentheorie, Covid-19-Pandemie, Vereinbarkeit, Kinderbetreuung, Organisationsstrukturen, Literaturanalyse, Work-Life-Balance, Rollendistanz, geschlechtsspezifische Unterschiede, Home-Work-Konflikt
Die Arbeit untersucht, wie das Homeoffice die psychische Belastung (Stress) und die Produktivität von Eltern mit Kindern im Haushalt beeinflusst.
Neben der empirischen Analyse des Homeoffice-Einflusses bilden die Rollentheorie, organisationale Rahmenbedingungen und geschlechtsspezifische Unterschiede in der Kinderbetreuung die Schwerpunkte.
Es soll geklärt werden, ob sich durch das Arbeiten im Homeoffice negative Folgen für das Stressempfinden und die Produktivität bei Eltern ergeben, insbesondere unter Berücksichtigung der Rollenverteilung zwischen Vätern und Müttern.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, bei der vorhandene Studien und Daten zur Thematik gesichtet, kritisch bewertet und in einen Konsens gebracht werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Rollentheorie), eine Definition und Analyse des Homeoffice, eine umfassende Auswertung der aktuellen Studienlage sowie eine Diskussion der Ergebnisse bezüglich Stress und Produktivität.
Wichtige Begriffe sind Homeoffice, Eltern, Stressentstehung, Produktivität, Doppelbelastung und Rollentheorie.
Die Analyse zeigt, dass Mütter häufiger unter einer Doppelbelastung leiden, da sie nach wie vor einen signifikant größeren Anteil an der Kinderbetreuung übernehmen, was sich negativ auf ihre Produktivität und ihr Stressempfinden auswirkt.
Die Autorin spricht keine pauschale Empfehlung aus; es handelt sich um eine Einzelfallentscheidung, die stark von der familienfreundlichen Unternehmenskultur, der technischen Ausstattung und der individuellen Organisation abhängt.
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