Bachelorarbeit, 2008
44 Seiten, Note: 1,3
I Einleitung
II Unternehmenskulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den USA
1 Was ist Kultur?
1.1 Klassifizierung von Kultur nach Theorien
1.1.1 Theorien nach Hall
1.1.2 Theorien nach Hofstede
1.2 Nationalkultur
1.2.1 Nationalkultur Deutschlands
1.2.2 Nationalkultur der USA
1.3 Unternehmenskultur
1.3.1 Ebenen und Komponenten von Unternehmenskultur
1.4 Subkultur
2 Unterschiede in der Kommunikation
2.1 Was ist Kommunikation?
2.2 Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten der deutschen und amerikanischen Geschäftssprache
3 Unterschiede in der Denkweise
3.1 Zeitdenken
3.2 Sicherheitsdenken
3.3 Motivation
3.4 Deduktives bzw. induktives Denken
4 Weitere Unterschiede
4.1 Etikette
4.2 Management in den USA und Deutschland
5 Anpassung an die Fremdkultur
5.1 Kulturschock
5.2 Kulturschock Modelle
5.3 Re-entry Schock
5.4 Symptome des Kulturschocks
5.5 Maßnahmen zur Minimierung von Kulturschock
6 Vermeiden von interkulturellen Schwierigkeiten
6.1 Wahl der passenden Kandidaten für den Auslandseinsatz
6.2 Interkulturelle Trainings
III Schluss
Die Arbeit untersucht unternehmenskulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den USA, um die Herausforderungen für deutsche Arbeitnehmer in einem amerikanischen Arbeitsumfeld zu analysieren und Lösungsansätze für eine erfolgreiche interkulturelle Anpassung aufzuzeigen.
1.2.2 Nationalkultur der USA
Die USA – das Land der Freiheit. So nennen die Amerikaner ihr Land gerne. Woher aber kommt dieser Beiname und wieso ist es den Amerikanern so wichtig, ihr Leben möglichst ohne Einschränkungen führen zu können?
Eine mögliche Antwort dazu finden wir in der Vergangenheit des Landes, dessen Wurzeln der angelsächsischen Kultur entspringen.
Die Besiedelung Nordamerikas begann im 17. Jahrhundert durch nordeuropäische Siedler. Diese puritanischen Pilgerväter lehnten den anglikanischen Glauben in ihrer Heimat ab, da er ihrem Denken nach zu viele Ideale des römisch-katholischen Glaubens aufwies. Aus diesem Grund beschlossen sie, ihr Glück in einem Land zu versuchen, das ihnen die Freiheiten gewährte, nach denen sie sich sehnten und wanderten nach Nordamerika aus. Dort wollten sie ein ungestörtes Leben nach ihren Wünschen und Vorlieben führen, fernab von den starren Regeln und dem „Korsett“ der Religion in Europa.
Diese ersten Siedler aus der Alten Welt brachten eine ablehnende Haltung gegenüber Traditionen und Begeisterung für neue Ideen mit in ihre neue Heimat. Ihr Pioniersinn zeugt von großem Mut und Optimismus, denn niemand wusste zu der Zeit genau, was in den ersten Siedlungsgebieten und später im Westen dieses weiten Landes zu erwarten war. Die „frontier mentality“ der neuen Bewohner Amerikas entwickelte sich rasch, denn es galt die Grenze des Landes immer weiter nach Westen zu verlagern. Viele verloren dabei ihr Leben und andere fanden dabei ihr großes Glück.
Es ist nicht einfach, „die“ amerikanische Nationalkultur zu beschreiben, da die Vereinigten Staaten nicht einfach nur „ein Land sind“. Vielmehr bestehen die USA aus 50 einzelnen Bundesstaaten, die sich über einen ganzen Kontinent erstrecken. Die ca. 340 Millionen Einwohner stammen aus einer Vielzahl von Ländern mit unterschiedlichem Hintergrund. So ist die amerikanische Bevölkerung eine bunte Mischung aus Angelsachsen, Franzosen, Deutschen, Norwegern, Schweden, Spaniern, Italienern, Lateinamerikanern, amerikanischen Eingeborenen, Afrikanern, Polen, Russen, Japanern, Chinesen, Koreanern und Arabern, um nur einige zu nennen.
I Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der interkulturellen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA ein und umreißt die wissenschaftliche Herangehensweise der Arbeit.
II Unternehmenskulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den USA: Dieses Hauptkapitel definiert grundlegende Begriffe wie Kultur, Nationalkultur und Unternehmenskultur und vergleicht diese anhand verschiedener theoretischer Ansätze, insbesondere mit Blick auf Kommunikation, Denkweise und Management.
1 Was ist Kultur?: Dieses Kapitel erläutert den Begriff Kultur durch verschiedene anthropologische Theorien und ordnet National- und Unternehmenskultur ein.
2 Unterschiede in der Kommunikation: Es wird analysiert, wie sich kulturelle Hintergründe auf die Geschäftssprache und die Kommunikationsstile auswirken.
3 Unterschiede in der Denkweise: Die verschiedenen Herangehensweisen an Zeit, Sicherheit und Motivation in beiden Ländern werden hier im Detail untersucht.
4 Weitere Unterschiede: Dieses Kapitel betrachtet spezifische Aspekte wie Etikette und unterschiedliche Managementansätze in beiden Kulturen.
5 Anpassung an die Fremdkultur: Der Prozess der kulturellen Anpassung wird beschrieben, wobei Phänomene wie der Kulturschock und der Re-entry Schock zentral sind.
6 Vermeiden von interkulturellen Schwierigkeiten: Es werden Strategien zur Personalauswahl und zur Implementierung interkultureller Trainings zur Vorbeugung von Schwierigkeiten diskutiert.
III Schluss: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Ausblicke auf die Notwendigkeit weiterführender Forschung.
Unternehmenskultur, Nationalkultur, Kulturschock, Interkulturelle Kommunikation, Hofstede, Edward T. Hall, Management, Deutschland, USA, Anpassung, Re-entry Schock, Individualismus, Sicherheitsdenken, interkulturelle Trainings, Arbeitswelt.
Die Arbeit untersucht unternehmenskulturelle Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Arbeitsweisen sowie deren Auswirkungen auf deutsche Fachkräfte, die in den USA tätig sind.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Kultur, dem Vergleich von Kommunikations- und Denkstilen, dem Phänomen Kulturschock und Strategien zur erfolgreichen kulturellen Anpassung im Berufsleben.
Das Ziel ist es, die kulturellen Unterschiede zwischen beiden Ländern anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen und Ansätze für eine gelungene interkulturelle Integration von Mitarbeitern im Ausland zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Sekundärliteratur sowie der kontrastiven Anwendung von Kulturtheorien, primär nach Edward T. Hall und Geert Hofstede.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Kommunikationsstilen, Denkweisen, Etikette, Managementansätzen sowie die psychologischen Phasen von Kulturschock und Anpassung.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Unternehmenskultur, Nationalkultur, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz, Hofstedes Kulturdimensionen und Managementstile.
Die Arbeit hebt hervor, dass die Rückkehr in das Heimatland oft unterschätzt wird und viele Unternehmen keine ausreichende Unterstützung für Rückkehrer bieten, was zu einer Entfremdung führen kann.
Das Konzept der Subkultur dient als Hilfsmittel, um die Komplexität innerhalb großer Gesellschaften wie den USA oder Deutschland zu differenzieren und pauschale Verallgemeinerungen zu vermeiden.
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