Bachelorarbeit, 2009
74 Seiten, Note: 2
1. Motivation
2. Leistung
2.1 Die Bedeutung des Vorgesetzten
2.2 Wollen, Können, Sollen und Dürfen
2.2.1 Das Wollen
2.2.2 Das Können
2.2.3 Das Sollen
2.2.4 Rahmenbedingungen – das Dürfen
2.3 Leistung und Zufriedenheit
2.4 Stufen der Motivation
2.5 Motivation durch Leistungsanreize
2.5.1 Variable Vergütung
2.5.2 Prämien
2.5.3 Modulares Anreiz- und Prämiensystem
2.6 Wirkungsdauer von Leistungsanreizen
2.6.1 Problem der leistungsgerechten Entlohnung
3. Arbeitszufriedenheit und Selbstverantwortung
3.1 Sinngebende und herausfordernde Tätigkeit
3.2 Das richtige Maß an Arbeitsbelastung
3.3 Job Enrichment und –Enlargement
3.4 Partizipation
3.5 Das Zulassen von Freiräumen als Chance
3.6 Arbeitsklima
3.7 Wertschätzung durch den Vorgesetzten
3.8 Feedback
3.9 Aktives Gesundheitsmanagement
3.10 Folgen fehlender Arbeitszufriedenheit und Motivation
3.10.1 Krankenstände
3.10.2 Innere Kündigung
4. Aktuelle Situation in der österreichischen Hotellerie
4.1 Frauen- und Männeranteil der Beschäftigten
4.2 Bildungsabschlüsse im Hotelwesen
4.3 Fluktuation und Arbeitslosenquote
5. Zwischenfazit
6. Fragestellung und Hypothesen
6.1 Übersicht der Fragestellung
6.2 Hypothesen zu den Motivationsfaktoren
7. Gang der Untersuchung
7.1 Organisatorischer Ablauf
7.2 Pretests
7.3 Art der Datenerhebung und Vorgehen
7.4 Quantitative Erhebung - Erhebungsdesign
7.4.1 Erfassung der allgemeinen und soziodemographischen Merkmale
7.4.2 Erfassung des Arbeitsklimas
7.4.3 Erfassung der Arbeitszufriedenheit
7.4.4 Erfassung der Weiterbildung
7.5 Dateneingabe
7.6 Qualitative Erhebung - Die Befragung von Hoteliers
8. Ergebnisse der quantitativen Auswertung
8.1 Arbeitszufriedenheit nach Bereichen
8.2 Arbeitsklima
8.3 Empfundene Wertschätzung durch den Vorgesetzten
8.4 Gewichtung einzelner Motivationsfaktoren
8.5 Aus- und Weiterbildung
8.6 Offene Frage
9. Prüfung der Hypothese
10. Fazit
11. Literaturverzeichnis
Monographien
Elektronische Medien
Die Arbeit untersucht die Faktoren der Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsmotivation in der Salzburger Stadthotellerie, um Möglichkeiten zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und der Mitarbeiterbindung zu identifizieren und die Produktivität zu fördern.
2.3 Leistung und Zufriedenheit
Lutz von Rosenstiel konnte anschaulich darlegen, dass eine Wechselwirkung zwischen Leistung und Zufriedenheit besteht:
Der Kamelrücken von Zufriedenheit und Leistung in Abbildung 1 zeigt die Zusammenhänge. Es besteht keine lineare Verbindung zwischen Leistung und Zufriedenheit, sondern das Verhältnis wird durch eine Linie geprägt, die einem Zwillingsberg oder Kamelrücken ähnelt.
Demnach wird die höchste Leistung erbracht, wenn entweder ein Angstmaximum oder ein Vertrauensmaximum erreicht ist. Das Angstmaximum entsteht in Phasen hohen Drucks auf die Mitarbeiter, gleichzeitig herrscht eine hohe Unzufriedenheit. Diese Phasen bestehen vorrangig, wenn eine Person oder eine Gruppe um sein wirtschaftliches Überleben kämpft. Dieses durch Druck erzeugte Leistungshoch ist jedoch nicht von langer Dauer. Es kommt früher oder später zur Flucht aus dem Betrieb durch Kündigung oder Krankheit.
1. Motivation: Definiert die Grundlagen der Motivation, unterscheidet zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation und erläutert relevante Fachbegriffe wie Motiv, Motivieren und Manipulation.
2. Leistung: Untersucht den Zusammenhang von Leistung und Motivation anhand des Modells "Wollen, Können, Sollen und Dürfen" sowie die Wirkungsdauer von materiellen und immateriellen Leistungsanreizen.
3. Arbeitszufriedenheit und Selbstverantwortung: Analysiert verschiedene Konzepte der Arbeitszufriedenheit, betont die Rolle des Vorgesetzten, des Feedbacks und aktiven Gesundheitsmanagements und beleuchtet die Folgen von Unzufriedenheit.
4. Aktuelle Situation in der österreichischen Hotellerie: Beleuchtet statistische Daten zur Beschäftigtenstruktur, zum Bildungsstand und zur Fluktuation im österreichischen Beherbergungswesen.
5. Zwischenfazit: Fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass Motivation ein komplexes System ist, bei dem individuelle Ziele und passgenaue Anreize entscheidend sind.
6. Fragestellung und Hypothesen: Formuliert das Ziel der empirischen Untersuchung und stellt drei Hypothesen auf, die den Zusammenhang zwischen Arbeitsbereich, Wertschätzung, Ausbildung und Arbeitszufriedenheit betreffen.
7. Gang der Untersuchung: Beschreibt das methodische Vorgehen der Studie, bestehend aus einem quantitativen Teil (Mitarbeiterbefragung) und einem qualitativen Teil (Experteninterviews).
8. Ergebnisse der quantitativen Auswertung: Präsentiert die empirischen Ergebnisse zu Zufriedenheit, Arbeitsklima, Wertschätzung und Weiterbildungsinteressen getrennt nach Arbeitsbereichen.
9. Prüfung der Hypothese: Validiert die zu Beginn aufgestellten Hypothesen auf Basis der erhobenen Daten.
10. Fazit: Bündelt die Erkenntnisse, bietet Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Arbeitsbereiche (Zimmer, Küche, Restaurant, Rezeption) und betont das Verbesserungspotenzial durch gezielte Personalentwicklung.
Motivation, Arbeitszufriedenheit, Hotellerie, Leistungsmotivation, Vorgesetztenverhalten, Mitarbeiterbindung, Arbeitsklima, Leistungsanreize, Fluktuation, Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement, Feedback, Weiterbildung, Mitarbeiterführung, Salzburger Stadthotellerie.
Die Bachelorarbeit untersucht, wie die Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation in der Salzburger Stadthotellerie gesteigert werden können, um die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen und sie länger an das Unternehmen zu binden.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Motivationsforschung, der Zusammenhang zwischen Leistung und Zufriedenheit, die aktuelle Situation in der Hotellerie sowie die empirische Analyse von Mitarbeitererfahrungen in verschiedenen Hotelbereichen.
Das Ziel ist es, Verbesserungspotenziale in der Arbeitsgestaltung der Salzburger Stadthotellerie aufzudecken, die Kluft zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerwahrnehmung zu analysieren und konkrete Ansätze zur Steigerung der Zufriedenheit zu formulieren.
Die Autorin wählte einen zweigeteilten Ansatz: eine quantitative Erhebung durch einen anonymen Fragebogen für Hotelmitarbeiter sowie eine qualitative Erhebung durch Experteninterviews mit Hoteliers.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt, der Konzepte wie die Zwei-Faktoren-Theorie und "Flow" erläutert, und einen empirischen Teil, der die erhobenen Daten zur Mitarbeiterzufriedenheit detailliert auswertet.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Motivation, Mitarbeiterbindung, Arbeitsklima, Leistungsanreize und Personalführung in der Hotellerie aus.
Die Studie zeigt signifikante Unterschiede: Während das Personal an der Rezeption meist eine sehr hohe Zufriedenheit aufweist, zeigt der Bereich "Zimmer" das größte Verbesserungspotenzial bei hoher Unzufriedenheit.
Die befragten Mitarbeiter bewerten die Wertschätzung durch den Vorgesetzten als einen der wichtigsten Motivationsfaktoren, der für die Gesamtzufriedenheit eine zentralere Rolle spielt als beispielsweise das Gehalt.
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