Bachelorarbeit, 2022
186 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Aktueller Forschungsstand
1.2 Fragestellung und Methodik
1.3 Quellenauswahl
2. Stellenwert der Etikette in der japanischen Gesellschaft
2.1. Definition und Bedeutung der japanischen Etikette
2.2. Gründe der unterschiedlichen Regeln für Frauen und Männer in der Gesellschaft
2.3. Allgemeine Business Kommunikation
2.3.1. Die wichtigsten Unterschiede der weiblichen und männlichen Kommunikationsformen
3. Ratgeber für Frauen
3.1 „Das perfekte Buch über die Umgangsformen von Frauen im Geschäftsleben“ Josei No Bijinesu Mana Pafekuto Bukku
3.2 „Perfekt! Business-Etikette für Frauen“ Kanpeki! Josei No Bijinesu Manā: Woman's Business Manners
3.3 „Geschäftsmanieren, die Sie zu einer besseren Frau am Arbeitsplatz machen“ Shigoto Ga Dekiru Josei Ni Naru Bijinesu Mana No Hôsoku
3.4 Vergleich der Ratgeber für Frauen
4. Ratgeber für Männer
4.1 „Können Sie Ihre Arbeit! Geschäftsmanieren für Männer: vollständig illustriert“ Shigoto Ga Dekiru Otoko No Bijinesu Manā: Kanzen Zukai
4.2 „Das ist immer nützlich! Das perfekte Buch der Manieren für Männer: Geschäfts- und Privatleben in einem Buch“ Kanarazu Yakudatsu! Otoko No Manā Pāfekuto Book: Bijinesu Mo Puraibēto Mo, Kore Issatsu De Umaku Iku: Men's Manners Perfect Book
4.3 „Seien Sie bereit! Enzyklopädie der Umgangsformen für Männer: geschäftlich und privat“ Dekiru! Otoko No Manā Jiten: Bijinesu & Puraibēto
4.4 Vergleich der Ratgeber für Männer
5. Der Vergleich der Ratschläge für Frauen und Männer
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im empfohlenen Kommunikationsverhalten für Frauen und Männer im japanischen Geschäftsumfeld, basierend auf einer Analyse ausgewählter Business-Etikette-Ratgeber.
1.1 Aktueller Forschungsstand
Verhaltensregeln beziehungsweise Etikette sind in jeder Kultur vorhanden. Allerdings können sie sich essentiell voneinander unterscheiden. Während im Westen vorwiegend „Business-Casual“ und allgemein gültige Höflichkeitsregeln angemessen sind, legen noch immer japanische Firmen Wert auf strenge Business-Etikette.
Darüber hinaus stellen Kommunikation und Etikette in den letzten zwölf Jahren die wichtigsten Kriterien bei Neuanstellungen in Japan dar. Viele Firmen bemängeln die nicht vorhandenen Kenntnisse von Universitätsabsolvent/-innen, weshalb die Hochschulen in den vergangenen Jahren vermehrt Kurse dazu anboten, wie sich die neuen Angestellten (Shin’nyû shain 新入社員) zu verhalten haben. In diesem Zusammenhang sind die Kommunikationsfähigkeiten in den letzten zehn Jahren unverändert geblieben. Im Rahmen der Umfrageergebnisse zur Rekrutierung neuer Hochschulabsolvent/innen (Shinsotsu saiyô ni kansuru ankēto chōsa kekka 新卒採用に関するアンケート調査結果) treten die Kommunikationsfähigkeiten seit zwölf Jahren in Folge an erster Stelle als besonders bedeutender Aspekt im Zuge des Auswahlverfahrens auf. Dementsprechend werden sie als eine der wichtigsten Qualifikationen am Arbeitsplatz angesehen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, beleuchtet den Forschungsstand zur Bedeutung von Etikette im japanischen Arbeitsumfeld und legt die methodische Vorgehensweise fest.
2. Stellenwert der Etikette in der japanischen Gesellschaft: Das Kapitel erläutert die historischen Wurzeln der japanischen Etikette sowie deren Definition und Bedeutung für die soziale Ordnung im geschäftlichen Kontext.
3. Ratgeber für Frauen: Hier werden drei spezifische Business-Ratgeber für Frauen vorgestellt, analysiert und hinsichtlich ihrer Empfehlungen zum Kommunikationsverhalten für Frauen in Japan bewertet.
4. Ratgeber für Männer: Dieses Kapitel widmet sich der Analyse von drei entsprechenden Business-Ratgebern für Männer und stellt deren Empfehlungen sowie Schwerpunkte detailliert dar.
5. Der Vergleich der Ratschläge für Frauen und Männer: Dieser Abschnitt führt die Ergebnisse der vorangegangenen Einzelanalysen zusammen, um die geschlechtsspezifischen Unterschiede und Gemeinsamkeiten strukturiert herauszuarbeiten.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Rolle geschlechtsspezifischer Rollenbilder im Kontext der modernen japanischen Business-Etikette.
Business-Etikette, Japan, Geschäftsmanieren, Kommunikation, Geschlechterrollen, Frauen, Männer, Höflichkeitssprache, Keigo, Hôren-sô, Arbeitsplatz, Unternehmenskultur, Japanologie, soziale Normen.
Die Bachelorarbeit analysiert die Unterschiede und Parallelen im empfohlenen Kommunikationsverhalten für Männer und Frauen in japanischen Business-Etikette-Ratgebern.
Zentral sind die Analyse von Umgangsformen, Begrüßungsprotokollen, Höflichkeitssprache (Keigo) und geschlechtsspezifischen Erwartungshaltungen in der japanischen Arbeitswelt.
Das Ziel ist es, mittels einer Inhaltsanalyse festzustellen, ob und wie verschiedene Ratgeber unterschiedliche Verhaltensnormen für Männer und Frauen im geschäftlichen Kontext propagieren.
Die Autorin nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse von sechs japanischen Business-Ratgebern, strukturiert nach sechs Kategorien wie „Art der Begrüßung“ oder „Gesprächsgrundlagen“.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung und Analyse spezifischer Ratgeber für Frauen und Männer sowie den anschließenden komparativen Vergleich der erarbeiteten Ratschläge.
Wichtige Begriffe sind japanische Business-Etikette, Kommunikationsformen, Hôren-sô, Keigo und die soziokulturelle Konstruktion von Geschlechterrollen.
Die Ratgeber suggerieren oft, dass Frauen eher auf ein gepflegtes Äußeres und eine unterstützende Rolle im Team fokussiert sein sollten, während für Männer im geschäftlichen Umfeld teilweise eine dominant-autoritäre oder "salärmännliche" Kommunikation als Standard gilt.
Sie dient als soziologischer Kontext, um zu erklären, warum Frauen trotz Beschäftigung in Unternehmen oft vor Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Integration in bestehende Männerhierarchien stehen.
Es ist ein grundlegendes Managementinstrument, das kontinuierliche Kommunikation sicherstellt und die Bottom-up-Struktur in der Entscheidungsfindung japanischer Organisationen stützt.
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