Bachelorarbeit, 2023
54 Seiten, Note: 16.0 / 20
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der phonetisch-phonologischen Beschreibung des Luxemburger Akzents im Deutschen. Im Fokus der Studie steht die Ermittlung der typischen Merkmale und Variationen dieses Akzents, wobei besondere Aufmerksamkeit auf Faktoren wie Alter, Sprachkontakt und Herkunft der Proband_innen gerichtet wird.
Die Einleitung erläutert die Relevanz der Untersuchung des Luxemburger Akzents im Deutschen, beleuchtet die sprachliche Situation in Luxemburg und stellt die Zielsetzung und den methodischen Ansatz der Arbeit vor.
Dieses Kapitel beleuchtet den Begriff 'Akzent' im Kontext der Variationslinguistik und setzt ihn in Relation zu Standardsprache, Dialekt und Regiolekt. Die Verbreitung regionaler Akzente innerhalb Deutschlands und im gesamten deutschen Sprachraum wird dargestellt. Anschließend wird der moselfränkische Dialektraum im Hinblick auf Phonetik und Akzent näher betrachtet.
Kapitel 3 widmet sich der besonderen sprachlichen Situation in Luxemburg, untersucht die Stellung des Deutschen im Land und beleuchtet die Geschichte des Luxemburgischen als Nationalsprache. Die phonetischen Unterschiede zwischen Luxemburgisch und Standarddeutsch werden anhand einer Gegenüberstellung des Lautsystems verdeutlicht.
Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen der Studie, in der Proband_innen, die Luxemburgisch als Muttersprache sprechen, einen Text und anschließend eine Frage in freier Rede vorlesen. Die Ergebnisse der Studie werden anhand einer tabellarischen Darstellung der Datenauswertung vorgestellt. Die konsonantischen und vokalischen Merkmale des Luxemburger Akzents werden analysiert, sowie Lehn- und Fremdwörter im Akzent betrachtet. Abschließend werden die Unterschiede in der Aussprache zwischen Lesesprache und freier Rede hervorgehoben.
Luxemburger Akzent, variationslinguistische Studie, phonetische Merkmale, phonologische Merkmale, Standarddeutsch, Moselfränkisch, Luxemburgisch, Sprachkontakt, Mehrsprachigkeit, Sprachvariation, Trilinguistik.
Es handelt sich um die spezifische phonetisch-phonologische Ausprägung der deutschen Sprache bei Sprechern, deren Muttersprache Luxemburgisch ist.
Wichtige Faktoren sind das Alter der Sprecher, der Zeitpunkt des Spracherwerbs, der Wohnort sowie die Intensität des täglichen Sprachkontakts.
Luxemburgisch hat sich vom Dialekt zur Nationalsprache entwickelt und weist ein eigenes phonetisches System auf, das die Aussprache des Deutschen prägt.
Ja, die Studie untersucht, ob bestimmte Akzentmerkmale in der spontanen freien Rede deutlicher hervortreten als beim Vorlesen eines Textes.
Luxemburgisch gehört linguistisch zum moselfränkischen Dialektraum; die Arbeit vergleicht den Luxemburger Akzent mit anderen Varianten in diesem Raum.
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