Masterarbeit, 2005
104 Seiten, Note: 5.75 (6=Maximum)
1 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Bewertungsmethoden
2.1 Die bekanntesten Barwertmethoden
2.1.1 Dividend Discount Modell (DDM)
2.1.2 Discounted Cash Flow Modell (DCFM)
2.1.3 Residual Income Modell (RIM)
2.2 Algebraische Äquivalenz der Barwertmethoden
3 Der Fortführungswert
3.1 Die Gordon Formel
3.2 Die Relevanz des Restwertes und die Frage der Wertentstehung
3.3 Der Beginn der Fortführungsphase
3.3.1 Die 2-Phasen Formel
3.3.2 Die CAP Formel
3.3.3 Werttreiberzusammenhänge
3.4 Der stationäre Zustand
3.4.1 Wann ist der stationäre Zustand erreicht?
3.4.1.1 Ein Modell
3.4.1.2 Die verschiedenen Formen des steady states
3.4.1.3 Die steady state Untersuchung
3.4.2 Die Übergangsphase
3.4.3 Über die Plausibilität eines stationären Zustandes
4 Welches Bewertungsmodell bewertet am besten?
4.1 Empirische Erkenntnisse
4.2 Wie kommen die Unterschiede in den Modellen zu Stande?
4.2.1 Fehlende Cash Flows
4.2.2 Inkonsistenz der Prognosen
4.2.3 Die Bestimmung des Diskontsatzes
4.2.3.1 Der WACC Diskontsatz
4.2.3.2 Der Eigenkapitaldiskontsatz
4.3 DCFM oder RIM?
4.4 Kongruenz mit dem wahren inneren Wert
5 Ausblick und Schlusswort
A Herleitung der CAP Formel
B Herleitung der Gleichung (3.23)
C Herleitung der ESS Bedingung
D Ein numerisches Beispiel zum steady state
E Herleitung der Gleichung (3.30)
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Ursachen für abweichende Schätzwerte bei verschiedenen Unternehmensbewertungsmodellen zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese Fehler vermieden werden können, mit besonderem Fokus auf den Fortführungswert als zentrale Fehlerquelle.
2.2 Algebraische Äquivalenz der Barwertmethoden
Die formale Äquivalenz der Barwertmehoden kommt nur zu Stande, wenn gewisse Beziehungen zwischen den verschiedenen Bilanzvariabeln festgelegt werden.
Die Clean Surplus Relation (CSR) ist eine solche Beziehung, die aufzeigt, wie der Buchwert des Eigenkapitals, die Earnings und die Dividenden miteinander zusammenhängen:
B_t^eq = B_{t-1}^eq + X_t - D_t (2.5)
Die CSR ist auch die einzig nötige Beziehung, um das DDM zum RIM transformieren zu können, wie nachfolgende Umformungen beweisen.
1 Ziel und Aufbau der Arbeit: Einleitung in die Thematik der Unternehmensbewertung und Erläuterung des Aufbaus sowie der Zielsetzung der Arbeit.
2 Bewertungsmethoden: Übersicht über gängige Barwertmethoden und deren theoretische Äquivalenz.
3 Der Fortführungswert: Definition und Bedeutung des Fortführungswertes sowie Herleitung des stationären Zustandes.
4 Welches Bewertungsmodell bewertet am besten?: Kritische Analyse der empirischen Unterschiede zwischen den Modellen und Diskussion der Implementierungsfehler.
5 Ausblick und Schlusswort: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Anwendbarkeit der Modelle.
Unternehmensbewertung, Barwertmethoden, Fortführungswert, Restwert, Dividend Discount Modell, Discounted Cash Flow Modell, Residual Income Modell, Äquivalenz, steady state, WACC, Diskontsatz, Wertentstehung, Kapitalkosten, Prognoseinkonsistenz.
Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung und der Frage, warum unterschiedliche Bewertungsmodelle trotz theoretischer Äquivalenz in der Praxis oft zu abweichenden Ergebnissen führen.
Im Zentrum stehen die Barwertmethoden, deren mathematische Äquivalenz, die korrekte Bestimmung des Fortführungswertes (Terminal Value) sowie die Bedeutung von stationären Zuständen für eine fehlerfreie Modellierung.
Das Ziel ist es, die Fehlerquellen aufzudecken, die zu Diskrepanzen zwischen Bewertungsmodellen führen, und aufzuzeigen, wie durch eine korrekte Implementierung – insbesondere des Fortführungswertes – konsistente Ergebnisse erzielt werden können.
Der Autor verwendet eine analytische, deduktive Methode, bei der die verschiedenen Bewertungsmodelle formal hergeleitet, mathematisch umgeformt und auf ihre konsistente Anwendung hin untersucht werden.
Der Hauptteil widmet sich der Herleitung der mathematischen Äquivalenz der Modelle, der detaillierten Definition des Fortführungswertes unter steady-state-Annahmen sowie der Analyse von Prognosefehlern und Diskontsatz-Problematiken.
Zu den prägenden Begriffen zählen Unternehmensbewertung, DCFM, RIM, Äquivalenz, Fortführungswert und steady state.
Der steady state ist entscheidend, um eine unendliche Prognosephase durch eine konstante geometrische Zeitreihe (wie die Gordon-Formel) abbilden zu können, ohne dass Inkonsistenzen in den Bilanzvariablen entstehen.
Nein. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Modelle bei korrekter Implementierung und identischen Annahmen äquivalent sind und kein Modell per se überlegen ist; die Wahl sollte nach persönlicher Präferenz in der Handhabung erfolgen.
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