Diplomarbeit, 2009
105 Seiten, Note: 1
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel dieser Arbeit
1.3 Aufbau dieser Arbeit
2 Grundlagen von Social Software
2.1 Web 2.0
2.2 Social Software
2.3 Enterprise 2.0
2.4 Zusammenfassung
3 Anwendungsklassen von Social Software
3.1 Blogs
3.1.1 Eigenschaften und Merkmale
3.1.2 Blogs im Unternehmenskontext
3.2 Wikis
3.2.1 Eigenschaften und Merkmale
3.2.2 Wikis im Unternehmenskontext
3.3 Social Networks
3.3.1 Eigenschaften und Merkmale
3.3.2 Social Networks im Unternehmenskontext
3.4 Instant Messaging
3.4.1 Funktionen
3.4.2 Instant Messaging im Unternehmenskontext
3.5 Social Applications
3.5.1 Social Tagging
3.5.2 Mashups
3.6 Zusammenfassung
4 MOTIONDATA und Social Software
4.1 Die MOTIONDATA Software GmbH
4.1.1 Allgemeines
4.1.2 Organisation und Strukturen
4.1.3 Unternehmensgröße
4.2 Anknüpfungspunkte für Social Software
4.2.1 Software-Dokumentation
4.2.2 Wissensmanagement-Tool
4.3 Verbesserung der Software-Dokumentation
4.3.1 Ausgangssituation
4.3.2 Ziele
4.4 Die Auswahl des Tools
4.5 Wichtige Aspekte zur Einführung von Wikis
4.5.1 Empfehlungen für kleine Unternehmen
4.5.2 Rechtliche Aspekte
4.6 Zusammenfassung
5 Software-Dokumentation
5.1 Definition von Software-Dokumentation
5.2 Ansätze zur Software-Dokumentation
5.3 Das Hypertext Konzept
5.4 Unterstützung durch Vorgaben
5.5 Zusammenfassung
6 Software-Dokumentation mit TWiki
6.1 TWiki
6.1.1 Technischer Aufbau
6.1.2 Organisatorischer Aufbau
6.1.3 Benutzer- und Gruppenkonzept
6.1.4 Strukturierende Elemente in TWiki
6.2 Der Einsatz von TWiki
6.2.1 Webs
6.2.2 Benutzergruppen
6.2.3 TWiki Applikationen
6.3 Zusammenfassung und Ausblick
7 Resümee
Die Diplomarbeit untersucht das Potenzial von Social Software für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und erarbeitet am konkreten Beispiel der MOTIONDATA Software GmbH ein Szenario zur Einführung einer solchen Lösung. Das primäre Ziel ist die Verbesserung der betrieblichen Software-Dokumentation durch den Einsatz eines Wiki-Systems, um Prozesse effizienter zu gestalten und Wissen zentral zu bündeln.
3.1 Blogs
Weblogs (kurz Blogs) sind die bekannteste und am weitesten verbreitete Anwendungsklasse, die dem Überbegriff Social Software zugeordnet werden kann. Die verschiedenen Arten und Einsatzgebiete sind dabei sehr weit gestreut: Von meist recht einfachen Tagebuch- und Foto-Blogs bis hin zu sehr gut durchdachten Corporate Blogs von diversen Firmen, findet man hier unzählige Blog-Arten. Doch was macht eigentlich ein Blog aus und in wieweit können Blogs von Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden? Die Antworten auf diese und noch weitere Fragen werden in diesem Kapitel erläutert.
3.1.1 Eigenschaften und Merkmale
Wenngleich die Begriffe Weblog oder Blog nicht eindeutig definiert sind, so kann man doch gewisse Eigenschaften und Gemeinsamkeiten erkennen, die sich über die gesamte Blog-Landschaft hinweg wiederholen.
3.1.1.1 Beiträge in chronologischer Form
Grundbestandteile eines Blogs sind Beiträge, auch „Posts“ genannt, von einem oder mehreren Blog-Autoren. Je nach Art des Blogs können diese aus Texten, Bildern, Video- oder Tondokumenten bestehen (vgl. Lange 2007, S. 289). Einträge werden wie in einem Tagebuch oder Journal nach dem Erstellungsdatum sortiert – in diesem Fall jedoch in umgekehrter Reihenfolge. Dadurch befindet sich der aktuellste Eintrag immer an erster Stelle und ist auch als erstes sichtbar. Oft wird auch eine Archivierungsfunktion geboten mit deren Hilfe man ältere Einträge gezielt suchen und aufrufen kann (vgl. Back/Gronau/Tochtermann 2008, S. 18 ff).
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Motivation, die Forschungsfragen und das Ziel der Arbeit vor, die Möglichkeiten von Social Software für KMUs zu evaluieren.
2 Grundlagen von Social Software: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Basisbegriffe wie Web 2.0, Social Software und Enterprise 2.0.
3 Anwendungsklassen von Social Software: Hier werden die wichtigsten Anwendungsklassen wie Blogs, Wikis, Social Networks, Instant Messaging und Social Applications detailliert analysiert.
4 MOTIONDATA und Social Software: Dieses Kapitel dient der Vorstellung der MOTIONDATA Software GmbH und der Ableitung konkreter Anknüpfungspunkte für Social Software im Unternehmen.
5 Software-Dokumentation: Der theoretische Rahmen für moderne Software-Dokumentation wird definiert, einschließlich verschiedener Lösungsansätze und des Hypertext-Konzepts.
6 Software-Dokumentation mit TWiki: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Einsatz von TWiki als zentrale Dokumentationsplattform bei der MOTIONDATA Software GmbH.
7 Resümee: Das Schlusskapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und beantwortet die zu Beginn der Arbeit aufgeworfenen Forschungsfragen.
Social Software, Web 2.0, Enterprise 2.0, Wikis, Blogs, Social Networks, Instant Messaging, Mashups, Software-Dokumentation, Wissensmanagement, TWiki, KMU, Kollaboration, IT-Infrastruktur, Online-Dokumentation.
Die Arbeit untersucht den Mehrwert von Social Software-Technologien für kleine und mittlere Unternehmen und demonstriert die Einführung eines Wiki-Systems zur Optimierung der Dokumentation bei der MOTIONDATA Software GmbH.
Die zentralen Felder sind die Theorie des Web 2.0, die verschiedenen Klassen von Social Software (Blogs, Wikis, IM, etc.) sowie die methodische Verbesserung betrieblicher Wissensprozesse.
Das Ziel ist es, einen gangbaren Weg für ein typisches KMU zu finden, Social Software-Tools erfolgreich zur Steigerung der Arbeitseffizienz einzusetzen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Web 2.0 und einer praxisorientierten Fallstudie (Action Research Ansatz) bei der MOTIONDATA Software GmbH.
Im Hauptteil werden zunächst die technologischen Grundlagen und Anwendungsklassen analysiert, gefolgt von einer Bedarfsanalyse bei MOTIONDATA und der konkreten Implementierung und Konfiguration eines TWiki-Systems.
Schlagwörter wie Enterprise 2.0, Software-Dokumentation, Wissensmanagement und Wikis kennzeichnen die inhaltliche Ausrichtung der Diplomarbeit.
TWiki überzeugte durch eine Kombination aus hoher Flexibilität, mächtigen Strukturierungsmöglichkeiten wie Formularen und Templates sowie einer guten Community-Unterstützung.
Vorher erfolgte die Dokumentation sporadisch, unsystematisch über verschiedene Datei-Server, E-Mail-Systeme und einfache Bug-Tracking-Systeme, was zu Ineffizienzen führte.
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