Bachelorarbeit, 2022
101 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Themenrelevanz
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 „War for Talents“
2.1.1 Der demografische Wandel in Deutschland
2.1.2 Fachkräftemangel
2.2 Das Generationenkonzept
2.2.1 Definition „Generation“
2.2.2 Übersicht der Generationen auf dem deutschen Arbeitsmarkt
2.2.3 Generation Z
2.2.3.1 Einordnung der Generation Z
2.2.3.2 Äußere Rahmenbedingungen des Aufwachsens
2.2.3.3 Merkmale und Charakteristika
2.2.3.4 Anforderungen an den Arbeitgeber
3 Vorschläge zur Optimierung der Candidate Experience
3.1 Die Bedeutung der Candidate Experience für Unternehmen
3.1.1 Definition und Herleitung des Begriffs Candidate Experience
3.1.2 Das 6-Phasen-Modell der Candidate Journey
3.1.3 Candidate Experience Management
3.2 Fakten der Studie: „Generation Z – die Arbeitnehmer von morgen“
3.3 Vor dem Bewerbungsprozess
3.3.1 Online-Stellenanzeige
3.3.2 Unternehmenshomepage und Karrierewebseite
3.3.3 Social Recruiting
3.3.4 Active Sourcing
3.3.5 Mobile Recruiting
3.3.6 Arbeitgeberbewertungsportale
3.3.7 HR-Chatbots
3.3.8 Virtuelle Karrieremessen
3.3.9 Mitarbeiterempfehlungen
3.4 Während des Bewerbungsprozesses
3.4.1 Online-Bewerbung
3.4.2 Online-Assessment
3.4.3 Digitales Vorstellungsgespräch
3.5 Nach dem Bewerbungsprozess
3.5.1 Onboarding
3.5.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.5.3 Work-Life-Separation
3.5.4 Weiterbildung und Entwicklungsmöglichkeiten
3.5.5 Arbeitsstrukturierung
3.6 Weitere Erfolgsfaktoren für eine positive Candidate Experience
3.6.1 Vertrauens- und Beziehungsaufbau
3.6.2 Anreizsystem zur Motivation
3.6.3 Arbeitsumfeld als Wohlfühlort
3.7 „Peer Recruiting“ als neuer Trend
3.8 Candidate Experience als Erfolgsfaktor für die Employer Brand
4 Fazit und Ausblick
4.1 Fazit
4.2 Ausblick
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht, wie Unternehmen in Zeiten des „War for Talents“ die Candidate Experience für die Generation Z optimieren können, um qualifizierte Nachwuchskräfte erfolgreich zu gewinnen und langfristig an sich zu binden.
3.3.1 Online-Stellenanzeige
Seit einigen Jahren wird von vielen HR-Managern das Ende der Stellenanzeigen angekündigt. Stellenanzeigen stehen jedoch nach wie vor den wichtigsten Einstieg in die Jobsuche dar. Für eine gezielte Kandidatenansprache bietet sich daher als erste Möglichkeit das Erstellen und Veröffentlichen von Stellenanzeigen in konventionellen Print- oder Onlinemedien an. Aufgrund des digitalen Mediennutzungsverhaltens der Generation Z sollte sich ein Unternehmen zur gezielten Ansprache auf das Verbreiten von Online-Stellenanzeigen fokussieren und in deren Qualität im Hinblick auf Auffindbarkeit, Aussagekraft und Qualität der Texte investieren. Hierfür eignet sich die Suchmaschine Google, mit der ein Unternehmen über die Funktion „Google Jobs“ Stellenanzeigen veröffentlichen kann. Vertreter der Generation Z nutzen Google als „Arbeitgeber-Backgroundcheck“ und können hierüber mühelos Suchanfragen starten, um offene Stellen zu finden. Weiterhin bieten sich für die Verbreitung von Stellenanzeigen Online-Jobbörsen an. Dies sind elektronische Stellenmärkte, in denen Unternehmen sowohl ihren Personalbedarf artikulieren als auch Stellenanzeigen publizieren und Zusatzinformationen über das Unternehmen hinterlegen können. Der Kern ihrer Dienstleistung liegt in der Gestaltung und Pflege von Datenbanken mit aktuellen Stellenangeboten. Es haben sich inzwischen eine Vielzahl an Anbietern verschiedener Jobbörsen im Internet herauskristallisiert, die entweder staatlich (Bundesagentur für Arbeit) oder kommerziell (monster.de) finanziert werden.
Damit Zler auf das Unternehmen aufmerksam werden, sollten die veröffentlichten Stellenanzeigen klare Anforderungen und einen aussagekräftigen Jobtitel enthalten, einzigartig bzw. auffällig sein sowie neben den zu erfüllenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten auch geforderte Fähigkeiten konkret und nachvollziehbar benennen. Zur Veranschaulichung kann die klassische Online-Stellenanzeige über weitere kreative Elemente wie z.B. Videos, Bewertungen oder Gehaltsangaben ergänzt werden. Das Veröffentlichen einer Online-Stellenanzeige stellt eine passive Recruiting-Strategie dar. Personaler warten im Sinne des „Post-and-Pray-Prinzips“, sich richtige und qualifizierte Kandidaten bewerben.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Themen „War for Talents“, die Generation Z und die Candidate Experience ein und erläutert die Relevanz der Arbeit sowie deren Zielsetzung.
2 Begriffliche Grundlagen: Hier werden theoretische Grundlagen zu den Themen „War for Talents“, demografischer Wandel sowie dem Generationenkonzept mit Fokus auf die Merkmale und Anforderungen der Generation Z erarbeitet.
3 Vorschläge zur Optimierung der Candidate Experience: Dieses Kapitel stellt Strategien und Maßnahmen dar, um die Candidate Experience entlang der Candidate Journey gezielt für die Generation Z zu optimieren.
4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und der Ausblick gibt Anregungen für zukünftige Forschungsfragen.
Generation Z, Candidate Experience, War for Talents, Generationenkonzept, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Candidate Journey, Recruiting, Employer Branding, Online-Stellenanzeige, Onboarding, Digitalisierung
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des Bewerbungsprozesses (Candidate Experience) für die Generation Z angesichts des aktuellen Fachkräftemangels.
Zentrale Themen sind der „War for Talents“, die spezifischen Anforderungen der Generation Z an Arbeitgeber sowie der Einsatz digitaler Recruiting-Instrumente.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie Unternehmen trotz der besonderen Anforderungen der Generation Z eine positive Candidate Experience gestalten können.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Analyse relevanter Studien anstelle einer eigenen empirischen Untersuchung.
Der Hauptteil analysiert den gesamten Prozess – von der ersten Ansprache über den Bewerbungsprozess bis hin zum Onboarding und weiteren Erfolgsfaktoren wie Unternehmenskultur.
Besonders prägend sind die Begriffe Generation Z, Candidate Experience, Recruiting, Employer Branding und Fachkräftemangel.
Die Arbeit nutzt das 6-Phasen-Modell der Candidate Journey, um alle Kontaktpunkte eines Bewerbers mit dem Unternehmen strukturiert zu analysieren und zu optimieren.
Peer Recruiting wird als Trend beschrieben, da die direkte Einbindung bestehender Mitarbeiter die Glaubwürdigkeit bei der jungen Generation Z erhöht und Fehlbesetzungen reduzieren kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

