Bachelorarbeit, 2019
16 Seiten, Note: 2
Einleitung
1. Allgemeines zum goldenen Schnitt
1.1. Definition des goldenen Schnittes
1.2. Beweis des goldenen Schnittes
2. Der goldene Schnitt im Sekantenverfahren
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist der mathematische Beweis dafür, dass die Konvergenzordnung des Sekantenverfahrens genau der goldene Schnitt ist. Die Arbeit führt zunächst in die geometrischen Grundlagen des goldenen Schnitts ein und leitet anschließend die Theorie des Sekantenverfahrens her, um die Zusammenhänge beider Themengebiete durch einen dreistufigen Beweis formal zu belegen.
Der goldene Schnitt im Sekantenverfahren
Das Sekantenverfahren ist ein numerisches Verfahren zur näherungsweisen Berechnung von Nullstellen einer Funktion.
Dabei wird eine Sekante zwischen zwei Punkten P (x1|f(x1)) und Q (x2|f(x2)) der Funktion f gelegt. Es entsteht ein Schnittpunkt x3 zwischen der Sekante und der x - Achse, der als verbesserter Startwert für die Iteration verwendet wird. Mit x3 kann man nun einen neuen Funktionswert f(x3) berechnen. Wieder wird dieser Schritt wiederholt, indem man wieder eine Sekante anlegt, nur diesmal mit f(x3) und dem alten Wert f(x2). Dieses Verfahren wiederholt man nun solange, bis eine ausreichende Näherung der gesuchten Nullstelle geschafft ist.
Definition Konvergenzordnung. Sei ε_k eine nichtnegative konvergente Folge und gelte x_k → x_hat. Falls es eine Konstante C > 0 mit ε_{k+1} ≤ C ε_k^p für ein p > 1 und ∀k ∈ N dann gibt es Konvergenzordnung p.
Unter einer Konvergenzordnung (oder auch Konvergenzgeschwindigkeit) versteht man also jene Geschwindigkeit, mit der sich die Glieder einer konvergenten Folge einem Grenzwert annähern. Sprich bei einem Iterationsverfahren mit Konvergenzordnung p, erwartet man, dass die Anzahl der korrekten Dezimalstellen bei jeder Iteration um das „p-fache“ erhöhen wird.
Einleitung: Dieses Kapitel erläutert das Ziel der Arbeit, den mathematischen Beweis zu erbringen, dass der goldene Schnitt die Konvergenzordnung des Sekantenverfahrens darstellt.
1. Allgemeines zum goldenen Schnitt: Hier werden die geometrischen Grundlagen, die Definition durch Euklid und der formale Beweis der goldenen Zahl präsentiert.
1.1. Definition des goldenen Schnittes: Dieses Unterkapitel definiert das Teilungsverhältnis von Strecken nach Euklid und führt die Bezeichnungen Major und Minor ein.
1.2. Beweis des goldenen Schnittes: In diesem Abschnitt wird die quadratische Gleichung hergeleitet, aus der die goldene Zahl als Lösung hervorgeht.
2. Der goldene Schnitt im Sekantenverfahren: Das Hauptkapitel beschreibt das Sekantenverfahren, definiert die Konvergenzordnung und führt den dreistufigen Beweis für die Konvergenz durch.
Goldener Schnitt, Sekantenverfahren, Konvergenzordnung, Mathematischer Beweis, Numerische Mathematik, Iterationsverfahren, Nullstellenbestimmung, Euklid, Konvergenzrate, Newton-Verfahren, Approximation, Lineare Konvergenz, Mittelwertsatz, Taylor-Restglied, Analysis
Die Arbeit untersucht die mathematische Verbindung zwischen geometrischen Prinzipien und numerischen Berechnungsverfahren, spezifisch die Rolle des goldenen Schnitts bei der Konvergenzgeschwindigkeit des Sekantenverfahrens.
Die zentralen Themen sind die klassische Geometrie des goldenen Schnitts sowie die numerische Analysis, insbesondere Algorithmen zur Nullstellenbestimmung.
Die Arbeit stellt die Frage, ob und wie bewiesen werden kann, dass die Konvergenzordnung des Sekantenverfahrens exakt dem goldenen Schnitt entspricht.
Es wird eine deduktive mathematische Methode verwendet, die durch Literaturanalyse, formale Herleitungen, Rekursionsformeln und den Einsatz von Sätzen wie dem Mittelwertsatz gestützt wird.
Der Hauptteil widmet sich der Herleitung des Sekantenverfahrens als Modifikation des Newton-Verfahrens und liefert einen dreistufigen formalen Beweis für das Konvergenzverhalten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sekantenverfahren, goldener Schnitt, Konvergenzordnung und numerische Mathematik charakterisiert.
Das Newton-Verfahren dient als theoretische Ausgangsbasis, da das Sekantenverfahren als dessen Modifikation verstanden wird, bei der die Ableitung durch einen Differenzenquotienten ersetzt wird.
Die Arbeit stellt fest, dass negative Lösungswege der quadratischen Gleichung für die Konvergenzgeschwindigkeit physikalisch bzw. mathematisch in diesem Kontext keinen Sinn ergeben, weshalb nur die positive Lösung des goldenen Schnitts betrachtet wird.
Der Anhang dient zur Definition grundlegender Begriffe aus der Numerik, wie beispielsweise Iteration, Rekursion oder Wohldefiniertheit, um ein gemeinsames Begriffsverständnis für den Leser zu schaffen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

