Bachelorarbeit, 2020
34 Seiten, Note: 3
Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Forschungsstand und Relevanz
1.3. Fragestellung
2. Struktur des Einzelhandels auf der Mariahilfer Straße 2020
2.1. Branchentypen
2.2. Verkaufsfläche
2.3. Filialisierung
2.4. Leerstand
3. Fazit
Diese Bachelorarbeit analysiert die Einzelhandelsstrukturen und deren Entwicklung auf der „inneren“ Wiener Mariahilfer Straße. Ziel ist es, den Strukturwandel im Konsumverhalten sowie dessen Auswirkungen auf das urbane Raumgefüge anhand empirischer Daten zu untersuchen und die komplexen Einflussfaktoren wie Filialisierung, Mietpreise und die Konkurrenz durch den Online-Handel kritisch zu hinterfragen.
2.1. Branchentypen
In diesem Kapitel möchte ich auf die Entwicklungen der letzten 17 Jahre, also von 2004 bis 2020, in Bezug auf die einzelnen Geschäftstypen der Mariahilfer Straße eingehen. Um das zu tun, muss man sich zunächst einen Überblick verschaffen. Dabei möchte ich folgende drei Fragen beantworten:
1. Was haben wir aktuell für eine Branchenmix in Wien?
2. Was haben wir aktuell für einen Branchenmix auf der Mariahilfer Straße und wie unterscheidet er sich von den Top-22 Wiener Geschäftsstraßen?
3. Wie ist die Entwicklung der unterschiedlichen Branchen, und warum halten sich manche Branchen besser und andere schlechter?
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Wiener Mariahilfer Straße als bedeutendes überregionales Zentrum ein und erläutert die Motivation sowie die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Struktur des Einzelhandels auf der Mariahilfer Straße 2020: Das Hauptkapitel untersucht detailliert den Wandel der Handelsstrukturen in Bezug auf Branchentypen, Verkaufsflächen, Filialisierungsgrad und Leerstandsentwicklung.
3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Mariahilfer Straße zwar einem starken Strukturwandel unterliegt, sich jedoch im Vergleich zu anderen Standorten als robust erweist, sofern Akteure flexibel auf neue Gegebenheiten reagieren.
Mariahilfer Straße, Einzelhandelsstruktur, Filialisierung, Konsumverhalten, Standortentwicklung, Verkaufsfläche, Leerstand, Online-Handel, Wiener Zentrenhierarchie, Branchenmix, Wirtschaftsentwicklung, Stadtgeographie, stationärer Handel, Flagship-Stores, Strukturwandel.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Einzelhandelsstrukturen an der „inneren“ Mariahilfer Straße in Wien und deren Veränderung über einen Zeitraum von rund zwei Jahrzehnten.
Die zentralen Themen sind der Branchenmix, die Entwicklung der Verkaufsflächen, die zunehmende Filialisierung durch internationale Ketten sowie die Problematik und Ursachen von Leerständen.
Ziel ist es, den Strukturwandel des Wiener Einzelhandels am Beispiel der wichtigsten Einkaufsstraße zu belegen, die These des Wandels vom reinen Konsum zum Freizeiterlebnis zu prüfen und die Auswirkungen globaler ökonomischer Trends lokal zu untersuchen.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche und die Analyse vorhandener Sekundärstatistiken (u.a. Standort+Markt, KMU Forschung Austria) mit eigenen Datenerhebungen, um einen Überblick über Kennzahlen wie Mietpreise, MitarbeiterInnenzahlen und Flächennutzung zu geben.
Im Hauptteil werden systematisch die Branchentypen analysiert, die Entwicklung der Verkaufsflächen detailliert betrachtet, der Filialisierungsprozess kritisch beleuchtet und die Leerstandsentwicklung in Bezug auf urbane Rahmenbedingungen diskutiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mariahilfer Straße, Einzelhandelsstruktur, Filialisierung, Online-Handel, Konsumverhalten und Leerstandsanalyse charakterisiert.
Sie gilt aufgrund ihrer hohen Bedeutung für das Wiener Einzelhandelsaufkommen und als eine der führenden Geschäftsstraßen Österreichs, die historisch als Verbindungsachse zwischen Bahnhof und Innenstadt fungiert.
Der Autor stellt fest, dass die Arbeit vor der Krise verfasst wurde. Er geht davon aus, dass die fundamentalen Bedürfnisse der Konsumenten bestehen bleiben, betont aber, dass Betreiber flexibler auf sich schnell ändernde Rahmenbedingungen reagieren müssen.
Das Stafa-Einkaufszentrum ist ein zentraler Faktor in der Analyse, da dessen lange Zeit leerstehende Flächen die Statistik der Leerstandsfläche auf der Mariahilfer Straße maßgeblich beeinflussten und durch deren Vermietung drastisch korrigiert wurden.
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