Bachelorarbeit, 2023
56 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit untersucht den Europäischen Emissionshandel (EU ETS) und seine Verbesserungsmöglichkeiten. Die Analyse zielt darauf ab, das System in seiner Funktionsweise und Wirksamkeit zu beleuchten, um anschließend konkrete Vorschläge zur Optimierung des EU ETS zu entwickeln.
Das erste Kapitel liefert eine Einleitung zum Thema und erläutert die Relevanz des Klimawandels. Kapitel 2 behandelt die Grundlagen der Umweltökonomie, die Sichtweise auf den Klimawandel und die Entstehung von Marktversagen durch negative externe Effekte. Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem Klima als globales öffentliches Gut, der Einteilung von Gütern und den Folgen von Marktversagen im Zusammenhang mit öffentlichen Gütern. Kapitel 4 widmet sich der Klimaschutzpolitik, den Prinzipien der Umweltpolitik und den Zielen sowie der Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen. Kapitel 5 analysiert verschiedene Maßnahmen und Instrumente der Klimaschutzpolitik, wobei der Fokus auf dem Emissionshandel als zentrales Instrument liegt. In Kapitel 6 wird der Europäische Emissionshandel genauer betrachtet, die Etablierung des Systems, die Funktionsweise und die Auswirkungen auf die Emissionsentwicklung der EU werden beleuchtet. Abschließend werden in Kapitel 7 Verbesserungsmöglichkeiten für das EU ETS diskutiert, wie beispielsweise die Einführung eines CO2-Mindestpreises und die Ausweitung des Systems.
Europäischer Emissionshandel, Klimaschutz, Umweltökonomie, externe Effekte, Marktversagen, öffentliches Gut, CO2-Emissionen, Treibhausgase, EU ETS, Klimaziele, Nachhaltigkeit, CO2-Preis, Emissionsrechte, Verbesserungsmöglichkeiten
Das Ziel ist die kosteneffiziente Reduktion von Treibhausgasemissionen in der EU, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen und den Klimawandel zu begrenzen.
Es basiert auf dem Prinzip "Cap and Trade": Der Staat legt eine Obergrenze (Cap) für Emissionen fest und gibt Zertifikate aus. Unternehmen können diese Zertifikate untereinander handeln (Trade).
In der Umweltökonomie gilt der Klimawandel als Folge negativer externer Effekte. Die Verursacher von CO2 tragen nicht die vollen Kosten ihrer Schäden, was staatliche Eingriffe notwendig macht.
Diskutiert werden unter anderem die Einführung eines CO2-Mindestpreises, die Ausweitung des Systems auf weitere Sektoren (wie Verkehr und Wärme) und die schnellere Verknappung der Zertifikate.
Ja, es gilt als ökonomisch effizient und ökologisch treffsicher, da es dort Emissionen einspart, wo es am günstigsten ist. Allerdings reicht es in seiner aktuellen Form allein noch nicht aus, um die Klimaneutralität zu erreichen.
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