Masterarbeit, 2023
95 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz dieser Masterthesis
1.2 Zielsetzung der Masterthesis
1.3 Abgrenzung des Themas
1.4 Überblick über das weitere Vorgehen
2 Theorie
2.1 Einführung in den Theorieteil
2.2 Embodiment
2.2.1 Das Konzept Embodiment
2.2.2 Power Posing
2.3 Faszien
2.3.1 Aufbau der Faszien
2.3.2 Funktionen von Faszien
2.3.3 Die vier Faszientypen
2.3.3.1 Oberflächliche Faszien
2.3.3.2 Lockere Faszien
2.3.3.3 Tiefe Faszien
2.3.3.4 Muskelfaszien
2.3.4 Einflüsse auf die Faszien und Veränderungen in den Faszien
2.3.4.1 Auswirkungen von Stress auf die Faszien
2.3.4.2 Auswirkungen von Alkohol und Medikamenten auf die Faszien
2.3.4.3 Auswirkungen von Sauerstoff und Bewegung auf die Faszien
2.3.4.4 Auswirkungen von Wetter und Temperatur auf die Faszien
2.3.5 Wahrnehmungsarten
2.3.5.1 Interozeption
2.3.5.2 Exterozeption
2.3.5.3 Propriozeption
2.3.6 Pilates-Slings und Anatomy Trains
2.3.6.1 Das Tensegrity-Modell
2.3.6.2 Oberflächliche Rückenlinie
2.3.6.3 Oberflächliche Frontallinie
2.3.6.4 Laterallinie
2.3.6.5 Spirallinie
2.3.6.6 Armlinien
2.3.6.7 Tiefe Frontallinie
2.3.6.8 Funktionelle Linien
2.4 Neurologie
2.4.1 Neuroendokrinologie und Neurobiologie
2.4.2 Schmerzen
2.5 Körperhaltungen während der Lektionsabschlüsse
2.5.1 Husner-Standard-Abschluss
2.5.2 Abschluss mit Wirbelsäulen-Extension
2.5.3 Abschluss in der Kindsposition
2.5.4 Abschluss mit Rotation
2.6 Einflüsse auf das menschliche Befinden
2.6.1 Äussere Einflüsse
2.6.2 Selbstwirksamkeit
2.6.3 Gewohnheit
2.7 Zusammenfassung und Ableitung der Hypothesen
3 Methode
3.1 Beschreibung der Husner GmbH und relevanter Personen
3.2 Beschreibung der Dauer und des Ablaufs der Umfrage
3.3 Beschreibung der Stichprobe (deskriptiv)
3.4 Beschreibung der statistischen Verfahren
3.4.1 t-Test für abhängige Stichproben
3.4.2 t-Test für abhängige Stichproben für ausgewählte Fälle
3.4.3 Einfaktorielle Varianzanalyse und Bonferroni-Post-Hoc-Test
3.4.4 Beschriftung der Variablen
4 Ergebnisse
4.1 vorher-nachher-Statistiken der einzelnen Gruppen
4.1.1 Mittelwert-Vergleich über alle Gruppen hinweg
4.1.2 Mittelwert-Vergleich der Gruppe mit dem Husner-Standard-Abschluss
4.1.3 Mittelwert-Vergleich der Gruppe mit dem Extensions-Abschluss
4.1.4 Mittelwert-Vergleich der Gruppe mit dem Flexions-Abschluss
4.1.5 Mittelwert-Vergleich der Gruppe mit dem Rotations-Abschluss
4.1.6 Mittelwert-Vergleich bezüglich der Frage «Wie hat dir die Lektion gefallen?»
4.2 Analyse der vorher-nachher-Statistiken - Wer hat signifikant höhere Werte im vorher-nachher-Vergleich?
4.3 Varianzanalyse - Welche Gruppen unterscheiden sich signifikant in den nachher-Werten?
4.3.1 Psychisches Befinden
4.3.2 Physisches Befinden
4.4 Überprüfung der Hypothesen
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.1.1 Interpretationen bezüglich des Mittelwert-Vergleichs über alle Gruppen hinweg
5.1.2 Interpretationen bezüglich der Gruppe mit dem Husner-Standard-Abschluss
5.1.3 Interpretationen bezüglich des psychischen Befindens
5.1.3.1 Psychisches Befinden: Rotation im Verhältnis zu Flexion
5.1.4 Interpretationen bezüglich des physischen Befindens
5.1.4.1 Physisches Befinden: Rotation im Verhältnis zu Flexion
5.1.4.2 Physisches Befinden: Husner-Standard-Abschluss im Verhältnis zu Flexion
5.1.5 Die Bedeutsamkeit von Rotationen
5.1.6 Der Einfluss einer flektierten Körperhaltung auf Körper und Psyche
5.1.7 Stress und die Auswirkungen auf Körper und Psyche
5.2 Kritische Reflexion des eigenen Vorgehens
5.3 Diskussion der praxisbezogenen Gütekriterien
5.4 Inhaltliches Gesamtfazit
5.5 Empfehlungen für die Praxis
5.5.1 Allgemeine Empfehlungen
5.5.2 Empfehlungen für Psychotherapeuten, Agogen, Betreuer, Physiotherapeuten
5.5.3 Empfehlungen für die Husner GmbH
5.5.3.1 Allgemeine Empfehlungen
5.5.3.2 Empfehlungen betreffend Lektionsabschluss
5.6 Implikationen für die weitere Forschung
Die vorliegende Masterthesis untersucht, ob sich unterschiedliche Lektionsabschlüsse in Pilates-Slings-Lektionen psychisch und physisch auf das Befinden der Teilnehmenden auswirken. Dabei wird insbesondere erforscht, wie Körperhaltungen wie Extension, Flexion und Rotation mit dem Embodiment-Konzept interagieren.
2.5.4 Abschluss mit Rotation
Rotationen zum Abschluss einer Lektion sind eher ungewohnt und – nach aktuellem Kenntnisstand der Autorin – noch nicht detaillierter erforscht worden bezüglich Auslösung von Emotionen und Gefühlen. Rotationen sind dreidimensionale Bewegungen, die praktisch alle Anatomy Trains mit einbeziehen, speziell die funktionellen Linien und die Spirallinie. Da sich die Spirallinie bei Rotationen der Wirbelsäule ausdehnt, entsteht viel Raum für die Tiefe Frontallinie, es entsteht eine Öffnung des Brustkorbs in alle Richtungen, was dazu führt (in der Theorie), dass die Lungen sehr gut Sauerstoff aufnehmen können, weil sie viel Platz haben im voluminösen Brustkorb.
Der Abschluss mit Rotation ist ein Abschluss bei dem eine «Verdrehung» der Wirbelsäule entsteht. Die Ausgangsposition ist stehend, die Arme vor dem Körper auf Schulterhöhe haltend. Dann schiebt ein Arm nach vorne und gleichzeitig zieht der andere Arm nach hinten. Der Oberkörper und damit die Wirbelsäule und der Kopf folgen dem Arm, das Becken bleibt stabil, nach vorne gerichtet. Die rotierte Position wird einen Moment gehalten, dann wird die Seite gewechselt. Dieser Vorgang wiederholt sich dreimal pro Seite. Damit der Abschluss dem ungeschriebenen Pilates-Gesetz «immer beidseitig aufhören», also nicht mit einer Rotation oder einer Seitneigung, werden die Teilnehmenden instruiert als Abschluss der Bewegung einmal die Armbewegung des Husner-Abschlusses zu machen.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz psychischer Gesundheit und führt in das Konzept des Embodiment sowie das Ziel der Untersuchung ein.
2 Theorie: Erläutert wissenschaftliche Grundlagen zu Embodiment, Faszien, Neurologie und führt die für die Studie relevanten Körperhaltungen ein.
3 Methode: Definiert das Studiendesign der Umfrage bei der Husner GmbH, die Stichprobenbeschreibung und die eingesetzten statistischen Verfahren wie den t-Test und die Varianzanalyse.
4 Ergebnisse: Präsentiert die ausgewerteten Daten der vorher-nachher-Statistiken und die Vergleiche zwischen den verschiedenen Lektionsabschluss-Gruppen.
5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse im Kontext der Embodiment-Theorie, reflektiert das Vorgehen kritisch und gibt Empfehlungen für die Praxis.
Embodiment, Pilates-Slings, Husner GmbH, Lektionsabschluss, flektierte Körperhaltungen, Rotationen, Faszien, psychisches Befinden, physisches Befinden, Prävention, Gesundheitspsychologie, Muskeltonus, Stressregulation, Bewegungsapparat, Tensegrity-Modell.
Die Arbeit untersucht, ob spezifische Körperhaltungen am Ende einer Pilates-Slings-Lektion einen messbaren Einfluss auf das kurzfristige psychische und physische Wohlbefinden der Teilnehmenden haben.
Die Arbeit verknüpft Erkenntnisse aus der Faszienforschung, Neurologie und dem biopsychosozialen Embodiment-Ansatz, um menschliche Befindlichkeiten in Bewegungskontexten zu erklären.
Es soll geklärt werden, ob Lektionsabschlüsse mit Extensionen, Flexionen oder Rotationen unterschiedliche Effekte erzielen und ob der bisher praktizierte Husner-Standard-Abschluss optimiert werden kann.
Es wurde eine quantitative Feldstudie mit Vorher-Nachher-Fragebögen durchgeführt. Die statistische Analyse erfolgte mittels t-Tests für abhängige Stichproben sowie einfaktorieller Varianzanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Faszientypen und neuronalen Netzwerke sowie in eine methodisch strukturierte Datenauswertung der Umfrageergebnisse.
Die zentralen Aspekte sind Embodiment, Myofasziale Leitbahnen, Stressbewältigung, kinetische Ketten und die praktische Anwendung in der Sportberatung.
Die Arbeit zeigt, dass Rotationen den Brustkorbvolumen optimieren, die Faszien hydrieren und somit potenziell stimmungsaufhellende neuroendokrine Signale an das Gehirn senden können.
Teilnehmende bewerten den vertrauten Standard-Abschluss oft als angenehmer, was zeigt, dass neuronale Gewohnheitsmuster die spontane physiologische Bewertung einer neuen Körperhaltung beeinflussen können.
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