Diplomarbeit, 2008
106 Seiten
1 Einleitung
1.1 Vorwort
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Das Web 2.0
2.1 Von der New Economy zum Web 2.0
2.2 Definition und Merkmale des Web 2.0
2.3 Technologien, Anwendungen und Konzepte
2.3.1 Ajax
2.3.2 RSS
2.3.3 Mashups
2.3.4 Folksonomy
2.3.5 Social Software
2.3.6 Online-Communities und Social Networks
2.3.7 Wikis
2.3.8 Podcasts
2.3.9 Blogs
2.4 Die Zukunft des Webs
2.4.1 Das Internet der Dinge
2.4.2 Virtuelle Welten
2.4 3 Mobile Internet
2.4.4 Web 3.0
3 Wachstumsmarkt E-Commerce
3.1 Einordnung und Definition
3.2 Zahlen und Fakten
3.3 Chancen und Risiken im E-Commerce
3.3.1 Chancen
3.3.2 Risiken
4 Grundlagen im Online Marketing
4.1 Definition
4.2 Online Marketing-Strategie
4.2 Aufgaben im Online-Marketing
4.4 Targeting und Messbarkeit von Online-Marketing
5 Instrumente im Online Marketing
5.1 Überblick
5.2 Website Marketing
5.3 Suchmaschinenmarketing
5.3.1 Suchmaschinenoptimierung
5.3.2 Keyword Advertising
5.4 E-Mail Marketing
5.5 Affiliate Marketing
5.6 Weitere Instrumente
5.7 Prognose
6 Corporate Blogs als Marketing-Instrument
6.1 Überblick
6.2 Blogs in der internen Kommunikation
6.3 Corporate Blogs im Marketing
6.3.1 Arten von Corporate Blogs
6.3.2 Blogsponsoring
6.3.3 Blog-Monitoring
6.4 Chancen und Risiken von Corporate Blogs
6.4.1 Chancen
6.4.2 Risiken
7 Podcasts in der Unternehmenskommunikation
7.1 Einführung
7.2 Corporate Podcasts
7.3 Podvertising
7.4 Chancen und Risiken von Corporate Podcasts
8 Marketing in virtuellen Welten am Beispiel von Second Life
8.1 Unternehmen in virtuellen Welten
8.2 Was ist Second Life?
8.3 Second Life in der Unternehmenskommunikation
8.4 Chancen und Risiken von Marketing in Second Life
8.4.1 Chancen
8.4.2 Risiken
8.5 Ausblick
9 Mobile Marketing
9.1 Einführung und Entwicklung
9.2 Mobile Marketing im Marketing-Mix
9.3 Instrumente im Mobile Marketing
9.3.1 Wireless Sponsoring und Commercial SMS
9.3.2 Mobile Gewinnspiele
9.3.3 Mobile Coupons und Tickets
9.3.4 Virale Kampagnen und Mobile Games
9.3.5 Weitere Instrumente
9.4 Erfolgsfaktoren im Mobile Marketing
9.5 Risiken und Probleme im Mobile Marketing
9.6 Ausblick
10 Fazit
Die Arbeit analysiert die Potenziale, Chancen und Risiken moderner Web 2.0-Trends für das Online-Marketing. Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über aktuelle Entwicklungen zu geben und zu bewerten, wie diese Instrumente sinnvoll in die Unternehmenskommunikation integriert werden können.
2.3.1 Ajax
Ajax wird oft als die Schlüsseltechnologie im Web 2.0 bezeichnet. Der Begriff wurde 2005 vom Präsident der Agentur Adaptive Path, Jesse James Garrett, in seinem Essay „Ajax: A New Approach to Web Applications“ geprägt. Der Ausdruck Ajax ist eine Abkürzung für „Asynchronous Java Script and XML“ und stellt nicht eine einzelne Technologie dar, sondern einen Zusammenschluss bereits vorhandener Technologien, die auf neue Art miteinander verknüpft werden. Dieses Bündel ermöglicht innerhalb von Webanwendungen eine neue Art der Kommunikation zwischen Client und Server. So können Webanwendungen interaktiver gestaltet werden als dies bei traditionellen Webanwendungen bisher der Fall war.
Stark vereinfacht kann man Ajax als eine Erweiterung der JavaScript-Sprache bezeichnen. Diese Weiterentwicklung ermöglicht es, asynchrone Aufrufe abzusetzen und damit Websites zu aktualisieren. Abbildung 2 erklärt den Unterschied zwischen der neuen Ajax-Anwendung und der klassischen Web-Anwendung. Im klassischen Modell wird eine Abfrage (Request) gemacht, auf die als Antwort (Response) immer eine komplette Seite zurückgeliefert wird. Mit Hilfe von Ajax können innerhalb einer Seite mehrere kleine Abfragen gemacht werden, die als Antwort auch nur kleine HTML-Schnipsel liefern. Damit entfällt das so genannte Flackern und man bekommt den gleichen Komfort wie bei Desktop Anwendungen.
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Internets und Definition der Zielsetzung der Diplomarbeit.
2 Das Web 2.0: Erläuterung der Entwicklung vom Web 1.0 zum Web 2.0 sowie Vorstellung zentraler Technologien wie Ajax, RSS und Blogs.
3 Wachstumsmarkt E-Commerce: Analyse des E-Commerce-Marktes, seiner Kennzahlen sowie der damit verbundenen Chancen und Risiken für Unternehmen.
4 Grundlagen im Online Marketing: Darstellung von Strategien, Aufgaben und Methoden zur Erfolgsmessung im Online-Marketing.
5 Instrumente im Online Marketing: Überblick über klassische Instrumente wie Suchmaschinenmarketing, E-Mail-Marketing und Affiliate-Marketing.
6 Corporate Blogs als Marketing-Instrument: Untersuchung des Nutzens, der Arten sowie der Chancen und Risiken von Unternehmensblogs.
7 Podcasts in der Unternehmenskommunikation: Analyse von Corporate Podcasts und dem Potenzial von Podvertising.
8 Marketing in virtuellen Welten am Beispiel von Second Life: Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen von 3D-Marketing in virtuellen Welten.
9 Mobile Marketing: Analyse des Mobile Marketing als neuer Kanal, seiner Instrumente sowie Erfolgsfaktoren und Risiken.
10 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Trends und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung im Marketing-Mix.
Web 2.0, Online-Marketing, E-Commerce, Corporate Blogs, Corporate Podcasts, Second Life, Mobile Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Social Software, Virales Marketing, Podvertising, Web-3D, Kundenbindung, Konversionsrate, Strategie
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken von Web 2.0-Trends und deren gezieltem Einsatz im Online-Marketing.
Die Schwerpunkte liegen auf Blogs, Podcasts, Marketing in virtuellen Welten (Second Life) und Mobile Marketing.
Ziel ist es, die Nutzenpotenziale neuer Web 2.0-Technologien für das Marketing zu analysieren und deren Eignung durch eine Gegenüberstellung von Chancen und Risiken zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Marktstudien sowie Expertenmeinungen zum Status quo des Online-Marketings.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der technologischen Web 2.0-Grundlagen, den E-Commerce-Markt sowie die detaillierte Analyse der vier ausgewählten Marketing-Trends.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Web 2.0, Mobile Marketing, Kundenbindung, 3D-Marketing und interaktive Kommunikation zusammenfassen.
Trotz anfänglicher Euphorie zeigen Analysen, dass die tatsächliche Reichweite für Unternehmen oft begrenzt ist, die Implementierungskosten hoch sind und viele Nutzer die Plattform nicht dauerhaft aktiv nutzen.
Es dient dazu, das systematische Beobachten der Blogosphäre zu ermöglichen, um zeitnah über unternehmenskritische oder produktrelevante Inhalte informiert zu sein und proaktiv handeln zu können.
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