Bachelorarbeit, 2021
84 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Bisheriger Forschungsstand und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Overtourism als Herausforderung für Destinationen
2.1.1 Definition von Destinationsmanagementorganisation (DMO)
2.1.2 Herleitung und Abgrenzung des Begriffs Overtourism
2.1.3 Entwicklung und Treiber des Overtourism
2.1.4 Herausforderungen des Overtourism
2.2 Influencer Marketing
2.2.1 Abgrenzung und Definition des Begriffs Influencer
2.2.2 Influencer als Marketinginstrument
2.2.3 Influencer Marketing im Tourismus
2.3 Influencer und Overtourism
2.3.1 Social Media und Influencer als Treiber des Overtourism
2.3.2 Influencer als mögliches Instrument gegen Herausforderungen des Overtourism
3. Methodik
3.1 Fragestellung und Ziele
3.2 Erhebungsmethode - Experteninterview
3.3 Datenerhebung
3.3.1 Interviewleitfaden
3.3.2 Auswahl der Experten
3.4 Datenaufbereitung und -auswertung
4. Darstellung der Ergebnisse
4.1 Overtourism Situation der Destinationen
4.2 Soziale Medien und Influencer als treibende Kräfte
4.3 Bisherige Nutzung von Influencer Kooperationen
4.4 Kommunikationsmaßnahmen zur Vermeidung von Overtourism
4.5 Nutzen von Influencern als Instrument gegen Overtourism
4.6 Bewusstsein und Kooperationsbereitschaft von Influencern
4.7 Mögliche Umsetzungsprobleme
4.8 Nachfrage nach wissenschaftlichen Erkenntnissen
4.9 Ansätze zur Umsetzung
4.10 Zukunftsaussichten
5. Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Handlungsempfehlungen für DMO
5.3 Limitationen und Empfehlungen für zukünftige Forschungen
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Destinationsmanagementorganisationen (DMO) Influencer als Instrument zur Bewältigung der Herausforderungen des Overtourism einsetzen können und welche praktischen Erfahrungen sowie Potenziale hierbei bestehen.
Influencer als Instrument gegen Overtourism
Overtourism scheint also keinesfalls „over“ zu sein. In der Diskussion um mögliche Ursachen dieses Phänomens herrscht in der Wissenschaft Einigkeit darüber, dass es keinen alleinigen Auslöser für Overtourism gibt (vgl. Dodds & Butler, 2019a). Vielmehr können verschiedene Faktoren als treibende oder die Entstehung begünstigende Kräfte wirken, weshalb von Treibern gesprochen werden sollte.
Trotz allem werden besonders im medialen Diskurs gerne soziale Medien und Influencer als Auslöser des Overtourism betitelt (vgl. Stern, 2021). Durch ihren Einfluss auf das Reiseverhalten von Menschen können sie tatsächlich begünstigend als Treiber auf eine Entstehung des Phänomens einwirken (vgl. Dodds & Butler, 2019b, S. 14; Gretzel, 2019, S. 70).
Bei der Frage nach dem Umgang mit Overtourism stehen besonders Destinationsmanagementorganisationen (DMO) vor der Herausforderung, Ursachen auszumachen und mit passenden Maßnahmen gegenzusteuern. Auf der Suche nach Gegenmaßnahmen wurden in wissenschaftlichen Arbeiten der jüngsten Zeit soziale Medien und Influencer als ein mögliches Instrument der Besucherlenkung identifiziert (vgl. Gretzel, 2019, S. 71).
1. Einleitung: Vorstellung des Phänomens Overtourism und der Forschungsfrage bezüglich der Nutzbarkeit von Influencern als Gegenmaßnahme durch DMO.
2. Theoretische Grundlagen: Definition relevanter Begriffe wie Overtourism und Influencer Marketing, sowie die theoretische Verknüpfung beider Felder.
3. Methodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes durch Experteninterviews mit Vertretern verschiedener Destinationen.
4. Darstellung der Ergebnisse: Auswertung der zehn Experteninterviews bezüglich Einschätzungen, Erfahrungen und Herausforderungen.
5. Diskussion: Interpretation der Forschungsergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen für Destinationsmanagementorganisationen.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Würdigung des Influencer Marketings im Kontext der Besucherlenkung und zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Influencer Marketing, Overtourism, Destinationsmanagement, Destinationsmarketing, Besucherlenkung, Social Media, Influencer, Visitor guidance, Reiseverhalten, DMO
Die Bachelorarbeit analysiert die Rolle von Influencern als mögliches Instrument für Destinationsmanagementorganisationen (DMO), um den Herausforderungen durch Overtourism zu begegnen.
Die Arbeit behandelt die Wechselwirkungen zwischen dem Phänomen Overtourism, dem Einsatz von Social Media und Influencer Marketing sowie spezifische Strategien zur Besucherlenkung in touristischen Destinationen.
Ziel ist es zu untersuchen, ob DMO sich des Potenzials von Influencern als Werkzeug gegen Overtourism bewusst sind und wie sie deren Wirkung aus praktischer Sicht einschätzen.
Die Autorin führt eine qualitative Untersuchung durch, basierend auf zehn Experteninterviews mit Vertretern verschiedener internationaler Destinationen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Overtourism und Influencer Marketing, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der gewonnenen Interviewergebnisse sowie deren anschließende Diskussion.
Wesentliche Begriffe sind Influencer Marketing, Overtourism, Destinationsmanagement, Besucherlenkung und DMO.
Die Arbeit diskutiert, dass Influencer gezielt eingesetzt werden können, um weniger bekannte Ziele (Hidden Gems) zu bewerben und Touristenströme somit räumlich besser zu verteilen.
Die Experten betonen die erschwerte Kontrolle bei Kooperationen, die Gefahr der Entstehung neuer Hotspots durch zu viel Aufmerksamkeit auf unbekannte Orte sowie die Herausforderung, vertragliche Regeln für das Verhalten der Influencer festzulegen.
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