Bachelorarbeit, 2022
102 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Struktur der Arbeit
2 Corporate Social Responsibility
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Theorien zur CSR
2.2.1 Verantwortungspyramide nach Carroll
2.2.2 Shareholder Theorie nach Friedman
2.2.3 Stakeholder Theorie nach Freeman
2.3 Entwicklung unternehmerischer sozialer Verantwortung
2.3.1 Der Ehrbare Kaufmann
2.3.2 Entwicklung der modernen CSR
2.4 Abgrenzung zu verwandten Konzepten
2.4.1 Nachhaltigkeit - Definition und Entwicklung
2.4.2 Triple Bottom Line
3 CSR als Teil der Unternehmensstrategie
3.1 Motive und Bedeutung von CSR
3.2 CSR-Instrumente und Maßnahmen
3.2.1 Spenden
3.2.2 Sponsoring
3.2.3 Cause Related Marketing
3.2.4 Strategische Umsetzung
4 Rahmenbedingungen
4.1 Gesellschaftlicher Wandel
4.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.2.1 Berichterstattungspflicht
5 Verantwortung und Ethik im unternehmerischen Kontext
5.1 Begriffsbestimmungen
5.1.1 Ökonomischer Erfolg
5.1.2 Moral
5.1.3 Ethik
5.2 Der Konflikt zwischen Moral und Rentabilität
6 Erfolgswirksamkeit einer CSR Strategie
6.1 Einflussfaktoren für den Erfolg von emotionalem Marketing
7 Empirischer Teil
7.1 Methodik der Umfrage
7.1.1 Erhebungsinstrumente
7.2 Auswertung
7.2.1 Ergebnisdarstellung
7.3 Diskussion
7.4 Limitationen und Gang der weiteren Forschung
8 Corporate Social Responsibility als Erfolgsfaktor
8.1 Nutzen und Chancen einer CSR Strategie
8.1.1 Motive für die Non-Profit-Organisation
8.2 Risiken einer CSR-Strategie
8.2.1 Negative Aspekte von CrM
8.2.2 Risiken für NPO
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen ökonomischem Unternehmenserfolg und moralisch-ethischem Handeln im Kontext von Corporate Social Responsibility (CSR). Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob und wie CSR-Instrumente wie das Cause Related Marketing (CrM) zur Lösung dieses Konflikts beitragen können, beziehungsweise inwiefern sie eine Win-Win-Win-Situation für Konsumenten, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen schaffen.
2.2.1 Verantwortungspyramide nach Carroll
Carroll entwickelte bereits 1979 sein vierstufiges CSR-Modell, um die unzähligen, verschiedenen Auffassungen und Definitionen von CSR zu vereinen. Schon damals umfassten die Definitionen von Wirtschaftswissenschaftlern wie Steiner (Economic, legal, voluntary activities), Manne (Voluntary activities), McGuire (Going beyond economic and legal requirements), Davis (Going beyond Profit making), Friedman (Profit making only) und Carroll selbst, Aspekte aus ökonomischen, rechtlichen, ethischen und freiwilligen Bereichen. Für Carroll gelten all diese Aspekte als unverzichtbar, weshalb er sie in seiner „the pyramid of CSR“ (Carroll 1979: S.497 ff.) aufnahm, um die verschiedenen Dimensionen von unternehmerischer Verantwortung zu veranschaulichen.
Die ökonomische Verantwortung bildet das Fundament der Pyramide, da der ursprüngliche Unternehmenszweck darin besteht, von der Gesellschaft nachgefragte Güter zu produzieren und gewinnbringend zu veräußern (vgl. Carroll 1979: S.500). Die Anteilseigner sichern ihre Existenz, indem sie Profite erwirtschaften und es so ermöglichen, den übrigen Anspruchsgruppen neue Produkte anzubieten oder Arbeitsplätze zu sichern. Die Interessen beider Seiten können dementsprechend nur durch Gewinne aus der unternehmerischen Tätigkeit befriedigt werden. Diese Ebene stellt daher die Voraussetzung für die nachfolgenden Ebenen dar (vgl. Carroll 1998: S.2).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beschreibt die Ausgangssituation und leitet die Forschungsfrage sowie Struktur der Arbeit ab.
2 Corporate Social Responsibility: Hier erfolgt eine ausführliche Definition des CSR-Begriffs, der relevanten theoretischen Modelle (z.B. Carroll, Friedman, Freeman) und der Abgrenzung zu verwandten Konzepten wie Nachhaltigkeit.
3 CSR als Teil der Unternehmensstrategie: Das Kapitel beleuchtet die Motive für CSR und stellt konkrete Instrumente wie Spenden, Sponsoring und Cause Related Marketing vor.
4 Rahmenbedingungen: Hier werden gesellschaftlicher Wandel und rechtliche Pflichten zur Berichterstattung hinsichtlich unternehmerischen Handelns diskutiert.
5 Verantwortung und Ethik im unternehmerischen Kontext: Dieses Kapitel klärt die Begriffe Moral sowie Ethik und analysiert den Zielkonflikt zwischen ökonomischem Gewinnstreben und sozialer Verantwortung.
6 Erfolgswirksamkeit einer CSR Strategie: Hier werden die erfolgskritischen Faktoren für emotionales Marketing im CSR-Kontext erörtert.
7 Empirischer Teil: Dieses Kapitel stellt die Methodik, Durchführung und Diskussion einer Online-Umfrage zur Erhebung von Konsumenteneinstellungen gegenüber CSR dar.
8 Corporate Social Responsibility als Erfolgsfaktor: Hier werden die Chancen und Risiken einer CSR-Strategie für Unternehmen und kooperierende Non-Profit-Organisationen gegenübergestellt.
9 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt eine abschließende Stellungnahme zu den untersuchten Fragestellungen ab.
Corporate Social Responsibility, CSR, Cause Related Marketing, CrM, Unternehmensstrategie, Ethik, Moral, Nachhaltigkeit, Triple Bottom Line, Anspruchsgruppen, Stakeholder, Non-Profit-Organisationen, NPO, gesellschaftliche Verantwortung, ökonomischer Erfolg
Die Arbeit untersucht das Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) und die Frage, ob soziale Verantwortung und ökonomischer Gewinn für Unternehmen in Einklang gebracht werden können.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der CSR, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die strategische Umsetzung durch Instrumente wie Cause Related Marketing sowie die Einstellung von Konsumenten zu diesem Thema.
Das Ziel ist es zu ermitteln, inwiefern CSR-Instrumente in der Lage sind, das Spannungsfeld zwischen moralischem Handeln und wirtschaftlichem Erfolg zu mildern und eine Win-Win-Win-Situation für alle beteiligten Akteure zu erzeugen.
Es erfolgt eine fundierte Literaturrecherche, ergänzt durch einen empirischen Teil in Form einer quantitativen Online-Umfrage unter Konsumenten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, strategische Umsetzungsoptionen, Rahmenbedingungen wie Berichterstattungspflichten sowie eine detaillierte Auswertung und Diskussion der empirischen Daten.
Zu den prägenden Begriffen gehören Corporate Social Responsibility, Cause Related Marketing,Stakeholder, Nachhaltigkeit, Ethik und Unternehmensstrategie.
NPOs fungieren als Kooperationspartner für Unternehmen bei CSR-Maßnahmen (CrM). Die Arbeit untersucht die Motive für NPOs, an solchen Kooperationen teilzunehmen, sowie die damit verbundenen Risiken für deren Image.
Die Umfrage zeigt ein hohes moralisches Bewusstsein der Befragten und eine Präferenz für nachhaltig agierende Unternehmen, weist jedoch gleichzeitig auf ein Spannungsfeld hin, da Konsumenten bei der Kaufentscheidung häufig zwischen moralischen Werten und persönlichen finanziellen Interessen abwägen müssen.
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