Fachbuch, 2009
272 Seiten
1. Einleitung
2. Einführung in die qualitative Untersuchung zu subjektiven Theorien von Lehrpersonen der vorschulischen Sprachförderung zum Thema praxisorientierte Konzeptionsvorschläge
2. 1. Fragestellung der qualitativen Untersuchung
2. 2. Literatur zu Konzeptionen der vorschulischen Sprachförderung
2. 3. Theoretischer Rahmen
2. 3. 1. Definition des Terminus „Subjektive Theorie“ im Rahmen der qualitativen Studie
2. 3. 2. Definition „vorschulische Sprachförderung“
2. 3. 3. Unterrichtskonzepte und Unterrichtsinhalte
2. 4. Entwicklung des Untersuchungsdesigns
2. 5. Entwicklung des Auswertungsdesigns
3. Darlegung der praxisorientierten Konzeptionsvorschläge
3. 1. Thematische und inhaltliche Gestaltungsmöglichkeiten
3. 1. 1. Themen der vorschulischen Sprachförderung
3. 1. 2. Kerninhalte
3. 1. 3. Zielstellungen
3. 1. 4. Reihenfolge der Themen
3. 1. 5. Stundenablauf
3. 1. 6. Methodische Umsetzungen
3. 1. 7. Spiele
3. 1. 8. Einsatz von Büchern bzw. Bilderbüchern
3. 2. Rahmenbedingungen
3. 2. 1. Räumlichkeiten
3. 2. 2. Kursgröße
3. 2. 3. Familiäre und soziale Hintergrund der Kinder
3. 3. Rolle der Lehrperson
3. 3. 1. Verhalten der Lehrperson im Unterricht
3. 3. 2. Reflexion
3. 4. Vorschulische Sprachförderung in der Kindertagesstätte und in der Grundschule
3. 4. 1. Schwerpunktsetzungen
3. 4. 2. Zusammenarbeit von Kindertagesstätte und Grundschule
4. Darstellung bedeutender Ergebnisse
4. 1. Zusammenfassung zu „Thematische und inhaltliche Gestaltungen“
4. 2. Zusammenfassung zu „Rahmenbedingungen“
4. 3. Zusammenfassung zu „Rolle der Lehrperson“
4. 3. 1. Beobachtung des Kindes
4. 3. 2. Lehrperson als Sprachvorbild
4. 3. 3. Die Rolle der zweisprachigen Lehrperson
4. 4. Zusammenfassung zu „Vorschulische Sprachförderung in der Kindertagesstätte und in der Grundschule“
5. Theoretische Grundlagen zum Thema „Spracherwerb“
5. 1. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung von Sprache bei Kindern
5. 1. 1. Sprachentwicklung – Grundlegende Voraussetzungen für den Spracherwerb
5. 1. 2. Prozesse des Lernens jüngerer Kinder und ihre Begriffsbildung
5. 2. Der Erst- und Zweitspracherwerb
5. 2.1. Definition der Erstsprache und der gleichzeitige Erwerb zweier Sprachen
5. 2.2. Die Erstsprache ist das Grundgerüst für den Erwerb der Zweitsprache
5. 2.3. Der Zweitspracherwerb
5. 2.4. Spracherwerbstypen und Spracherwerbsstadien
5. 2.5. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Spracherwerbsformen
5.2.5.1. Bestandteile des Spracherwerbs
5.2.5.2. Spracherwerbsprozess
6. Konsequenzen für die pädagogische Arbeit
6. 1. Methodische Grundgedanken
6. 2. Ausgewählte methodische Elemente zur vorschulischen Sprachförderungsarbeit
7. Abschließende Bemerkungen
8. Verzeichnisse
8. 1. Literaturverzeichnis
8. 2. Verzeichnis der Webseiten
8. 3. Sonstige Medien
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Lehrkräften eine praxisorientierte Einführung und ein fundiertes Basiswissen für die vorschulische Sprachförderung von Kindern nicht-deutschsprachiger Herkunft zu vermitteln, wobei die subjektiven Theorien praktizierender Lehrpersonen als Grundlage für Konzeptionsvorschläge dienen.
1. Einleitung
Das sprachliche Handeln und das Verstehen einer Sprache sind mit die wichtigsten Voraussetzungen für den schulischen und späteren beruflichen Erfolg. Ein Kind, das aktiv die deutsche Sprache verwenden und verstehen kann, verfügt über die nötige Schlüsselqualifikation, die eine erfolgreiche Teilnahme und Mitarbeit am deutschsprachigen Unterricht gewährleistet. „Fast ein Drittel aller Kinder, die vor der Einschulung stehen, wachsen mit zwei oder mehreren Sprachen auf“ (Sprachstandsfeststellung bei der Anmeldung in die Grundschule 2003, 2). Ihre Kenntnisse in ihrer Erstsprache und in der deutschen Sprache sind allerdings nicht immer gleich ausgeprägt (vgl. ebd. 2003, 2). Kinder nicht- deutschsprachiger Herkunft weisen bei der Einschulung zumeist einen Wortschatz in der deutschen Sprache auf, der ihrem Alter nicht entspricht, und geringer ist als der von gleichaltrigen Kindern, die deutschsprachiger Herkunft sind. Die Folge ist, dass die Kinder Äußerungen und Arbeitsanweisungen der Lehrperson nicht verstehen und somit im Schulalltag größte Schwierigkeiten haben, dem Unterricht und seinem Lerninhalt zu folgen. Zudem haben die Kinder nicht- deutschsprachiger Herkunft oft Probleme, grammatikalisch korrekte Sätze in der deutschen Sprache zu bilden. Dies bedeutet, dass auch die aktive Sprachverwendung gehemmt ist. Eine Basis für den schulischen Erfolg ist aus diesem Grund meist nicht vorhanden.
Die vorschulische Sprachförderung soll daher besonders Kinder nicht- deutschsprachiger Herkunft dazu befähigen, ihre Lernvoraussetzungen zu verbessern. Beeinträchtigungen der Lernbereitschaft und der Freude am Sprechen, die durch sprachliche Defizite in der deutschen Sprache herbeigeführt werden, sollen durch unterstützende Maßnahmen, die der vorschulische Sprachförderungskurs bietet, vermindert oder aufgehoben werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit vorschulischer Sprachförderung für den schulischen Erfolg von Kindern nicht-deutschsprachiger Herkunft und definiert die Zielsetzung der vorliegenden Untersuchung.
2. Einführung in die qualitative Untersuchung zu subjektiven Theorien von Lehrpersonen der vorschulischen Sprachförderung zum Thema praxisorientierte Konzeptionsvorschläge: Dieses Kapitel definiert den theoretischen Rahmen, die Forschungsfragen sowie das Untersuchungs- und Auswertungsdesign der qualitativen Studie.
3. Darlegung der praxisorientierten Konzeptionsvorschläge: Hier werden die Ergebnisse der qualitativen Interviews zu Themen, methodischen Umsetzungen, Rahmenbedingungen und der Rolle der Lehrperson detailliert dargelegt.
4. Darstellung bedeutender Ergebnisse: Die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung werden zusammengefasst, interpretiert und theoretisch fundiert diskutiert.
5. Theoretische Grundlagen zum Thema „Spracherwerb“: Dieser Abschnitt bietet einen theoretischen Überblick über kindliche Sprachentwicklung und Spracherwerbsprozesse als wissenschaftliches Fundament.
6. Konsequenzen für die pädagogische Arbeit: Das Kapitel leitet aus den Studienergebnissen methodische Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis ab und stellt konkrete Ansätze für die Arbeit im Unterricht vor.
7. Abschließende Bemerkungen: Ein Fazit unterstreicht die Notwendigkeit einer individuellen, an den kindlichen Bedürfnissen orientierten Konzeption in der Sprachförderung.
Vorschulische Sprachförderung, Spracherwerb, Zweitspracherwerb, Kinder nicht-deutschsprachiger Herkunft, Subjektive Theorien, Qualitative Untersuchung, Sprachförderungskonzept, Sprachstandserhebung, Wortschatz, Sprachkompetenz, Pädagogische Praxis, Schulvorbereitung, Interkulturelle Arbeit, Lehrerrolle.
Die Arbeit befasst sich mit der vorschulischen Sprachförderung für Kinder nicht-deutschsprachiger Herkunft und nutzt eine qualitative Untersuchung, um praxisorientierte Konzeptionsvorschläge zu erarbeiten.
Zu den Schwerpunkten zählen der thematische Aufbau, methodische Umsetzungen, notwendige Rahmenbedingungen sowie die Rolle der Lehrperson und die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Grundschule.
Ziel ist es, durch die Erhebung subjektiver Theorien von Lehrkräften Anregungen und Hilfestellungen für die Durchführung zukünftiger Sprachförderungskurse zu sammeln.
Die Autorin führt eine qualitative Studie durch, bei der subjektive Theorien von Lehrkräften mittels Leitfadeninterviews erhoben und inhaltsanalytisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil präsentiert die konkreten Konzeptionsvorschläge der Lehrkräfte, unterteilt in thematische Gestaltung, Rahmenbedingungen und die pädagogische Rolle der Lehrperson.
Wichtige Begriffe sind vorschulische Sprachförderung, Zweitspracherwerb, Sprachkompetenz, subjektive Theorien, Konzeptionsentwicklung und Schulvorbereitung.
Diese Theorien bilden das Herzstück der Arbeit, da sie praxisnahe Einblicke in die tatsächlichen Anforderungen, Herausforderungen und Erfolgskriterien der Sprachförderung bieten.
Lehrkräfte betonen, dass der familiäre Hintergrund die Lernvoraussetzungen und Motivation maßgeblich beeinflusst, weshalb die Sprachförderung individuelle Lebensumstände berücksichtigen muss.
Zweisprachige Lehrpersonen werden als bedeutende Sprachvorbilder gesehen, die durch den selbstbewussten Umgang mit der Erstsprache zur positiven Identitätsentwicklung und zum Erwerb der Zweitsprache beitragen können.
Die Studie zeigt, dass eine stärkere Kooperation zwischen diesen Institutionen den Übergang für die Kinder erleichtern und die Wirksamkeit der Sprachförderung durch Informationsaustausch verbessern würde.
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