Diplomarbeit, 2009
58 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
1 Urlaubsland Österreich
1.1 Geographisches Profil Österreichs
1.2 Touristisches Profil Österreichs
1.3 Geschichte Tirols
1.4 Image Österreichs
2 Destinationsanalyse Tirol
2.1 Aktuelle Daten zum Tourismus in Tirol
2.2 Touristisches Angebot
3 Gästestruktur Tirol
3.1 Zielgruppendefinition Jugendliche
3.2 Werte und Einstellungen, soziokulturelle Veränderungen
3.3 Zugehörigkeitsverlangen, Szene
3.4 Konsumverhalten der Zielgruppe
4 Reiseverhalten und Reisemarkt der Jugendlichen
4.1 Buchungsverhalten und Entscheidungskriterien
4.1.1 Urlaubsmotive
4.1.2 Urlaubsdauer und Urlaubsintensität
4.1.3 Unterkunftsarten der Jugendlichen
4.2 Aktivitäten
5 Jugendmarketing
6 Trends für die Zukunft
Fazit
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und Entwicklung des Jugendtourismus in der Destination Tirol. Dabei wird analysiert, wie touristische Angebote auf die Bedürfnisse, Werte und das Reiseverhalten der jugendlichen Zielgruppe ausgerichtet werden können, um Tirol als attraktive Zukunftsdestination zu etablieren.
1.2 Touristisches Profil Österreichs
„Wer Tirol hört, denkt an Berge, Berge in denen man im Sommer wandern und im Winter Ski fahren kann. Tirol hat aber mehr als nur Berge zu bieten.“ Das touristische Profil Österreichs lässt sich grundsätzlich in Sommer- und Wintertourismus aufspalten. Der Tourismus nimmt durch die Internationalisierung immer mehr zu.
Die daraus wachsende Zahl der Gäste aus ferneren Herkunftsländern erfordert von den österreichischen Touristikern ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz. Der Tourismus leistet einen wesentlichen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Alpenraumes und trägt zur Aufrechterhaltung einer dauerhaften Besiedlung sowie zur Sicherung der Lebensstandards der ansässigen Bevölkerung bei.
Österreich gilt als weltoffenes Land, in dem man spielerisch globalen Lifestyle mit lokalen Traditionen verbinden kann. Der kreative Mix aus Alt und Neu, aus Tradition und Innovation zieht immer mehr junge, urbane Besucher an um hier ihren Urlaub zu verbringen. Heutzutage ist Österreich sexy und retro zugleich und befindet sich mittlerweile am Puls der Zeit der neuen Generationen, sei es mit Extrem-Sportgruppen wie den Ästhetikern (Ski-, Skate- und Snowboardtruppe junger, tiroler Menschen aus Mayrhofen) oder den kletterverrückten Stonemonkeys aus dem Zillertal.
Einleitung: Diese Arbeit beleuchtet den wachsenden Sektor des Jugendtourismus in Tirol, analysiert die Bedürfnisse der Zielgruppe und untersucht, wie die Destination Tirol ihr Angebot zukunftsfähig gestalten kann.
1 Urlaubsland Österreich: Das Kapitel gibt einen Überblick über Österreich als Tourismusdestination, von der geografischen Lage und den landschaftlichen Gegebenheiten bis hin zur geschichtlichen Entwicklung des Tourismus und der Bedeutung des Marken-Images.
2 Destinationsanalyse Tirol: Hier wird Tirol als drittgrößtes Bundesland hinsichtlich seiner touristischen Bedeutung analysiert, wobei aktuelle Daten zum Tourismus sowie die Rolle von Events und dem touristischen Angebot im Vordergrund stehen.
3 Gästestruktur Tirol: Dieses Kapitel definiert die Zielgruppe der Jugendlichen, beschreibt deren Werte und Einstellungen, analysiert das Zugehörigkeitsverlangen zur Szene und betrachtet das Konsumverhalten junger Urlauber.
4 Reiseverhalten und Reisemarkt der Jugendlichen: Dieser Abschnitt behandelt die spezifischen Buchungskriterien, Reisemotive, Urlaubsdauer, Urlaubsintensität sowie die bevorzugten Unterkunftsarten und Aktivitäten der Jugendlichen.
5 Jugendmarketing: Das Kapitel befasst sich mit der Notwendigkeit gezielter Maßnahmen, um den Jugendtourismus in Tirol durch adäquate Marketingstrategien und eine stärkere Einbindung der Zielgruppe zu fördern.
6 Trends für die Zukunft: Hier werden zukunftsweisende Trends und langfristige Veränderungen analysiert, um die Wettbewerbsfähigkeit der Destination Tirol nachhaltig zu sichern.
Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Tirol ein hohes Potenzial für den Jugendtourismus besitzt, welches durch strategische Anpassungen und ein modernes Image künftig noch stärker ausgeschöpft werden sollte.
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Die Arbeit behandelt den Stellenwert und die Entwicklung des Jugendtourismus in Tirol sowie Strategien zur Vermarktung der Region für diese spezifische Zielgruppe.
Die Schwerpunkte liegen auf der Gästestruktur, dem Reiseverhalten, dem touristischen Angebot in Tirol und den Herausforderungen für zukünftige Marketingmaßnahmen.
Das Hauptziel ist es zu untersuchen, inwieweit das touristische Angebot in Tirol die Bedürfnisse junger Menschen erfüllt und wie durch zielgruppenspezifisches Marketing eine langfristige Attraktivität sichergestellt werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung touristischer Statistiken sowie der Analyse von Trendstudien zum Reise- und Konsumverhalten der Generation 14–29.
Der Hauptteil gliedert sich in die Destinationsanalyse Tirols, die Untersuchung der spezifischen Gästestruktur (Werte, Lifestyle), das Reise- und Buchungsverhalten sowie eine detaillierte Betrachtung des Angebots an Events und Sportmöglichkeiten.
Wesentliche Begriffe sind Jugendtourismus, Destinationsimage, Erlebniskonsum, Sporttourismus und zukunftsorientiertes Jugendmarketing.
Jugendliche treffen Entscheidungen oft sehr imageorientiert. Eine Region muss als „in“ wahrgenommen werden, um die Zielgruppe anzusprechen; das Image ist daher ein entscheidender Faktor für die Anziehungskraft einer Destination.
Während Jugendliche im Winter durch Skifahren und Snowboarden als Zielgruppe fest verankert sind, stellt der Sommerurlaub in den Bergen eine größere Herausforderung dar, da hier der Erlebnis- und Unterhaltungswert für junge Menschen oft weniger stark ausgeprägt ist als am Meer.
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