Masterarbeit, 2021
123 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau
2. Theoretischer Teil
2.1 Psychische Belastungsfaktoren im Grundschulalter
2.1.1 Kontext kindlicher Entwicklung
2.1.2 Kindliche Entwicklung und kritische Lebensereignisse
2.1.3 Psychische Belastungsfaktoren in der Covid-19 Pandemie
2.1.4 Bewältigungsstrategien
2.2 Gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Kindern
2.2.1 Begriffsbestimmung
2.2.2 Physische Komponenten
2.2.3 Psychische und soziale Komponente
2.3 Digitaler Medienkonsum im Grundschulalter
2.3.1 Chancen und Risiken
2.3.2 Maßnahmen der Covid-19-Pandemie und Auswirkungen
2.4 Naturverbundenheit
2.4.1 Begriffsbestimmung
2.4.2 Entstehung der Naturverbundenheit
2.4.3 Naturverbundenheit und Wohlergehen
2.5 Herleitung der Fragestellung und Hypothesen
3. Methodisches Vorgehen
3.1 Mixed-Methods Ansatz
3.2 Sampling
3.3 Rahmenbedingungen
3.4 Qualitative Datenerhebung
3.4.1 Durchführung der Interviews
3.4.2 Aufnahme und Transkription
3.4.3 Auswertung: Inhaltsanalyse und Kategoriensystem
3.5 Quantitative Datenerhebung
3.5.1 Eingesetzter Fragebogen und Skalen
3.5.2 Statistische Datenanalyse
3.6 Zusammenführung der Forschungsstränge
4. Ergebnisdarstellung
4.1 Deskriptive Statistik
4.2 Hypothese 1
4.3 Hypothese 2
4.4 Hypothese 3
4.5 Ergebnisse der psychischen Belastungsfaktoren
4.6 Zusammenführung der Forschungsstränge
4.7 Beantwortung der Leitfragen
5. Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Gütekriterien für wissenschaftliches Arbeiten
5.3 Implikationen für die Praxis
5.4 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des pandemiebedingten Medienkonsums auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Kindern im Grundschulalter. Im Fokus steht dabei die Analyse der Wirkmechanismen zwischen Mediennutzung, Naturverbundenheit und psychischer Gesundheit unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Maßnahmen.
1.1 Problemstellung
Seit Jahren ist bekannt, dass der Konsum digitaler Medien eine Reihe potentieller Gefahren für Kinder und Jugendliche birgt (Nathanson, Aladé, Sharp, Rasmussen & Christy, 2014; Nathanson, Sharp, Aladé, Rasmussen & Christy, 2013). Kinder nutzen digitale Medien, wie Fernsehen, die der reinen Übertragung von Informationen dienen, sowohl als auch interaktive Medien, wie soziale Medien oder Computerspiele (AAP, 2016). Potentielle Gefahren sind negative Auswirkungen auf Schlaf, sowie auf Konzentration und Lernen, oder Depressionen. Darüber hinaus lässt sich eine hohe Inzidenz adipöser Kinder auf den Konsum digitaler Medien zurückführen (Chassiakos, Radesky, Christakis et al., 2016). Studien zeigen, dass der kumulative Konsum digitaler Medien in früher Kindheit ein Prädikator für gestörte Impulskontrolle, Selbstregulation und kognitive Flexibilität, sowie Theory of Mind-Defizite ist (Nathanson et al., 2014; Nathanson et al. 2013). Darüber hinaus können Kinder heutzutage mobile Endgeräte unabhängig und selbständig bedienen, was die Überwachung und Regulation deutlich erschwert (Winpenny, Marteau & Nolte, 2014; Villiard & Moreno, 2012; Hiniker, Schoenbeck & Kientz, 2016).
Erschwerend hinzu kommt am 13. März 2020 der Entschluss der deutschen Länder, aufgrund der von der Covid-19-Pandemie ausgehenden gesundheitlichen Risiken, die Schulen des Landes für mehrere Wochen zu schließen (Fickermann & Edelstein, 2020) Mitte Mai 2020 teilen die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit, dass die Erstellung von online Lernangeboten mittels des Einsatzes mobiler Endgeräte durch die Schulen zu fördern ist. Grund dafür ist die Verschiebung des regulären Präsensunterrichts auf einen Mischunterricht von Präsens- und digitalem Fernunterricht zu Pandemie-Zeiten (KMK, 2020). Dieses Dient der Kontaktreduktion, welche die Verbreitung der Virusinfektionen eindämmen soll (Die Bundesregierung, 2020). So kann im Rahmen der Covid-19-Pandemie ein Digitalisierungsschub wahrgenommen werden (Eickelmann & Gerick, 2020).
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung durch den gestiegenen Medienkonsum während der Pandemie und umreißt die Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretischer Teil: Bietet einen Überblick über psychische Belastungsfaktoren, Lebensqualität, Medienkonsum und Naturverbundenheit bei Kindern im Kontext der Pandemie.
3 Methodisches Vorgehen: Erläutert den Mixed-Methods-Ansatz, das Sampling von 20 Grundschulkindern sowie die qualitativen Interview- und quantitativen Fragebogenmethoden.
4 Ergebnisdarstellung: Präsentiert die deskriptive Statistik der Stichprobe sowie die quantitativen Testungen der Hypothesen und die qualitative Inhaltsanalyse der Belastungsfaktoren.
5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse, bewertet die Gütekriterien der Arbeit, leitet Implikationen für die Praxis ab und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Gesundheitsbezogene Lebensqualität, Medienkonsum, Naturverbundenheit, Covid-19-Pandemie, Grundschulkinder, psychische Belastung, Mixed-Methods, Gesundheitspsychologie, Prävention, Resilienz, Bewältigungsstrategien, digitale Medien, Kindesentwicklung.
Die Studie untersucht, wie sich der durch die Corona-Pandemie veränderte Alltag, insbesondere der Anstieg des digitalen Medienkonsums, auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Kindern im Grundschulalter auswirkt.
Die zentralen Pfeiler sind die gesundheitsbezogene Lebensqualität (physisch, psychisch, sozial), das Ausmaß des digitalen Medienkonsums, die Naturverbundenheit als mögliche Schutzressource sowie psychische Belastungsfaktoren durch Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen.
Ziel ist es, die Wirkmechanismen zwischen Medienkonsum, Naturverbundenheit und Lebensqualität zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für die gesundheitspsychologische Praxis abzuleiten.
Die Arbeit nutzt ein Mixed-Methods-Design, das eine quantitative Datenerhebung mittels Fragebögen (KIDSCREEN-10) mit einer qualitativen Erhebung durch problemfokussierte Einzelinterviews kombiniert.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen zur kindlichen Entwicklung und Belastungsfaktoren, gefolgt von einer detaillierten Ergebnisdarstellung, die deskriptive Statistiken mit einer inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse nach Kuckartz verbindet.
Neben der gesundheitsbezogenen Lebensqualität prägen Begriffe wie Medienkonsum, Naturverbundenheit, Bewältigungsstrategien und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie die Arbeit.
Die Ergebnisse deuten deskriptiv darauf hin, dass eine hohe Naturverbundenheit bei Kindern positiv mit dem Wohlbefinden korreliert und als protektiver Faktor gegenüber den Belastungen der Pandemiejahre wirken kann.
Ja, die qualitativen Interviews verdeutlichen, dass Kinder besonders die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und die damit einhergehende Entfremdung von Gleichaltrigen sowie den Wegfall gewohnter Freizeitangebote als belastend wahrnehmen.
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