Bachelorarbeit, 2022
71 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Das akademische Selbstkonzept
2.1.1 Die zwei Komponenten des Selbst
2.1.2 Das akademische Selbstkonzept im Zusammenhang mit der Leistung
2.1.3 Das geschlechtsbezogene akademische Selbstkonzept im Lehramt
2.2 Die Geschlechtsrollenorientierung im Lehramt
2.2.1 Das instrumentelle (maskuline) und expressive (feminine) Selbstkonzept und ihre Bedeutung für die Geschlechtsrollenforschung
2.2.2 Die traditionellen Geschlechtsrollen und ihr Einfluss auf den Lehrberuf
2.2.3 Männermangel an Grundschulen
3. Zielsetzung der Studie
3.1 Forschungsfragen und Hypothesen
4. Methodik
4.1 Studienplan
4.2 Stichprobenbeschreibung
4.3 Durchführung
4.4 Material und Instrumente
4.4.1 Fragebogen zur Erfassung berufsbezogener Selbstkonzepte von angehenden Lehrkräften (ERBSE-L)
4.4.2 German Extended Personal Attributes Questionnaire (GEPAQ)
4.5 Das Vorgehen der Datenanalyse
5. Ergebnisse und Interpretation
5.1 Der Zusammenhang zwischen dem akademischen Selbstkonzept und der akademischen Leistung
5.2 Der Geschlechtervergleich des akademischen Selbstkonzeptes
5.3 Der Zusammenhang zwischen dem akademischen Selbstkonzept und der Geschlechtsrollenorientierung
5.4 Zusammenfassung
6. Diskussion und Limitation
6.1 Diskussion
6.2 Limitation
7. Fazit und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss des akademischen Selbstkonzeptes bei männlichen Grundschullehramtsstudierenden zu untersuchen und zu analysieren, inwiefern ein Zusammenhang mit der akademischen Leistung sowie der individuellen Geschlechtsrollenorientierung besteht.
2.2.3 Männermangel an Grundschulen
In Anbetracht der scheinbar verankerten Differenzierung in der Gesellschaft, wenden sich Wissenschaftler/-innen den Gründen für das bestehende Phänomen zu (Athenstaedt & Alfermann, 2011; Bierhoff-Alfermann, 1989, zitiert nach Gruber, 2010). Folglich wurden in den vergangenen Jahrzehnten Erkenntnisse, bezüglich der Unterrepräsentanz des Männeranteils im Grundschullehramt sowie der Ursachen und Möglichkeiten für den Abbau der Benachteiligungen gewonnen (Gruber, 2010; Hastedt & Lange, 2012; Stuve & Rieske, 2018; Thomas, 2013).
Obwohl einzelne Feminist/-innen Männer als „Störfaktoren“ im gewohnten weiblichen Arbeitsumfeld empfinden oder aus Angst vor Verdrängungen aus dem gesicherten und relativ gut bezahlten Arbeitsverhältnis das Emanzipationskonzept in Grundschulen kritisch ansehen, bringt die Loslösung der klassischen Geschlechtsrolle Vorteile mit sich (Gruber, 2010; Hastedt & Lange, 2012). Diese Annahme bestätigte sich infolge einer Studie von Stuve & Rieske (2018) zu den Berufswünschen von Grundschulkindern. Da die Mehrheit der männlichen Schüler angaben, einen Beruf, der vorrangig von Frauen ausgeübt wird, trotz positiver Erfahrungen nicht zu praktizieren, könnte ein Anstieg der männlichen Grundschullehrer zu vielfältigen Rollenbildern und einer Ablegung der stereotypischen Sichtweisen der Schüler/-innen führen (Stuve & Rieske, 2018). Dies demonstriert zudem, dass sich bereits im Kindesalter berufliche Optionen, Interessen und Zukunftsvorstellungen entwickeln, die auf dem Geschlechtstypus beruhen und die Berufswahl beeinflussen (ebd.).
1. Einleitung: Beschreibt die Problematik des sinkenden Männeranteils an Grundschulen und legt das Forschungsinteresse an der geschlechtsspezifischen Berufswahl und dem akademischen Selbstkonzept dar.
2. Theoretischer Hintergrund: Definiert die zentralen Konstrukte akademisches Selbstkonzept und Geschlechtsrollenorientierung und beleuchtet deren Relevanz im schulischen und universitären Kontext.
3. Zielsetzung der Studie: Formuliert die Forschungsfragen zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Selbskonzept, Leistung und Geschlechtsrollenorientierung bei männlichen Studierenden.
4. Methodik: Erläutert das Studiendesign einer quantitativen Fragebogenstudie unter Verwendung standardisierter Instrumente wie ERBSE-L und GEPAQ.
5. Ergebnisse und Interpretation: Präsentiert die statistische Datenauswertung, die keine signifikanten Korrelationen zwischen den untersuchten Variablen aufzeigen konnte.
6. Diskussion und Limitation: Hinterfragt die gewonnenen Ergebnisse kritisch im Lichte bestehender Forschung und diskutiert methodische Einschränkungen wie die Stichprobengröße.
7. Fazit und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und leitet Empfehlungen für künftige, differenziertere Forschungsansätze ab.
Akademisches Selbstkonzept, akademische Leistung, Geschlechtsrollenorientierung, männliche Grundschullehramtsstudierende, Grundschullehramt, Lehrerrolle, Geschlechtsstereotype, Berufswahlmotivation, psychologische Geschlechtsidentität, Bildungskontext, Genderaspekte, quantitative Studie, Lehrerinnen und Lehrer, Kompetenzerwartung, Sozialisation.
Es geht um die Untersuchung des akademischen Selbstkonzepts, der akademischen Leistung und der Geschlechtsrollenorientierung von männlichen Masterstudierenden im Studiengang Grundschullehramt an der Universität Erfurt.
Zentrale Felder sind die Bedeutung des akademischen Selbstkonzepts für den Studienerfolg, der Einfluss traditioneller Geschlechterrollen auf die Berufswahl sowie die Gründe für den anhaltenden Männermangel an Grundschulen.
Die Studie zielt darauf ab, zu evaluieren, ob männliche Studierende mit hohem akademischem Selbstkonzept bessere Leistungen erbringen und ob eine geringere Geschlechtsrollenorientierung bei ihnen vorliegt.
Es wird eine quantitative Fragebogenstudie durchgeführt, bei der Masterstudierende mittels standardisierter Instrumente wie dem ERBSE-L und dem GEPAQ befragt wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Variablen, das methodische Vorgehen der Datenerhebung sowie die detaillierte statistische Auswertung und Interpretation der erzielten Ergebnisse.
Die wesentlichen Begriffe sind akademisches Selbstkonzept, Grundschullehramt, Geschlechtsrollenorientierung, männliche Studierende, akademische Leistung und Geschlechtsunterschiede.
Das Grundschullehramt gilt als klassisch "weiblich" konnotierter Beruf mit geringem Männeranteil, weshalb das Ziel bestand, die Motivationslagen und Selbstbilder in diesem unkonventionellen Kontext für Männer zu erforschen.
Die Analysen zeigen eine geringe Teststärke der erhobenen Daten, was darauf hindeutet, dass die Nicht-Signifikanz der Ergebnisse teilweise auf die kleine männliche Stichprobe zurückzuführen sein könnte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

