Bachelorarbeit, 2019
63 Seiten, Note: 1,3
Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Darstellung der „Volksgemeinschaft“ in der nationalsozialistischen Jugendliteratur. Ziel ist es, anhand von zehn Jugendbüchern, die zwischen 1933 und 1943 publiziert wurden, zu untersuchen, wie die „Volksgemeinschaft“ innerhalb der Werke dargestellt wird, welche Rollen die jugendlichen ProtagonistInnen innerhalb der Werke, in der „Volksgemeinschaft“ einnehmen und was von ihnen als Akteure in dieser erwartet wird.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung zum Thema und skizziert den Forschungsstand zur „Volksgemeinschaft“ im Nationalsozialismus. Es erläutert die Bedeutung der „Volksgemeinschaft“ als propagandistische Formel und ihre Relevanz für die Untersuchung der Jugendliteratur.
Das zweite Kapitel analysiert die genuin nationalsozialistische Jugendliteratur aus quellenkritischer Perspektive und beleuchtet ihre spezifischen Merkmale.
Das dritte Kapitel behandelt verschiedene Praktiken zur Darstellung der „Volksgemeinschaft“ in der nationalsozialistischen Jugendliteratur, darunter Exklusion und Inklusion, das Heimat-Ideologem, die Zelebration der „Volksgemeinschaft“ und „Gemeinschaftserleben“, das Führer-Gefolgschafts- und Dienst-Ideologem sowie die Verbalisierung der „Volksgemeinschaft“.
Das vierte Kapitel fokussiert auf die Darstellung der Jugendlichen als Teil der „Volksgemeinschaft“ in der genuin nationalsozialistischen Jugendliteratur. Es analysiert die Darstellung von Mädchen und Jungen sowie die besondere Bedeutung der Jugend in der „Volksgemeinschaft“ und die an sie gerichteten Erwartungen.
Die zentralen Begriffe und Themen der Arbeit sind: „Volksgemeinschaft“, nationalsozialistische Jugendliteratur, Propaganda, Jugend, Ideologie, Heimat, Exklusion, Inklusion, Führerprinzip, Dienst-Ideologem, Rollenbilder, Erwartungen, Zukunftsweisende, Rezeption, Quellenkritik.
Die Arbeit untersucht Mechanismen wie Inklusion und Exklusion, das Heimat-Ideologem und das Führer-Gefolgschafts-Prinzip in zehn ausgewählten Jugendbüchern.
Ziel der Untersuchung ist es zu hinterfragen, ob das Bild der Gemeinschaft in der nationalsozialistischen Literatur einheitlich porträtiert wurde oder Nuancen aufwies.
Die Arbeit analysiert geschlechtsspezifische Rollenbilder und die Erwartungen, die als künftige „Akteure“ des Dritten Reiches an sie gestellt wurden.
Es beschreibt die ideologische Verklärung der Heimat als verbindendes Element der Volksgemeinschaft in der NS-Propaganda.
Da die Jugend als „Zukunftsträger“ galt, war die Literatur ein zentrales Medium zur Indoktrination und Vermittlung der NS-Ideologie.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

