Masterarbeit, 2023
75 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Forschungsfrage und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition und Abgrenzung Mergers & Acquisitions (M&A)
2.2 Beteiligte Parteien an einer M&A-Transaktion
2.3 Historische Entwicklung des M&A-Marktes
2.4 Regressionsanalyse
2.5 DotCom-Krise
2.6 Weltfinanzkrise
3. Methodik und Vorgehen
3.1 Methodik
3.2 Datenerhebung und Aufbau der Datenbank
4. Analyse der aktuellen Situation auf dem M&A-Markt
4.1 Aktuelle wirtschaftliche und politische Situation
4.1.1 Covid-19-Krise
4.1.1.1 Pandemie
4.1.1.2 Aktienindizes, Unsicherheit und Volatilität
4.1.1.3 Bruttoinlandsprodukt (BIP) & Lieferengpässe
4.1.1.4 Fiskal-, geldpolitische und aufsichtliche Maßnahmen
4.1.2 Ukraine-Krise
4.1.2.1 Ausbruch des Krieges
4.1.2.2 Sanktionen, Gegensanktionen & Unterstützung für die Ukraine
4.1.2.3 Aktienindizes, Volatilität & Inflation
4.1.2.4 Entwicklungen an den Rohstoffmärkten und Inflationstreiber bei Lebensmitteln
4.2 Situation auf dem M&A-Markt
4.2.1 Covid-19-Krise
4.2.1.1 Globaler M&A Markt
4.2.1.2 M&A-Markt innerhalb der DACH-Region
4.2.1.3 Vergleich M&A-Markt zur globalen Finanz- und DotCom-Krise
4.2.2 Ukraine-Krise
4.2.2.1 Globaler M&A Markt
4.2.2.2 M&A-Markt innerhalb der DACH-Region
4.3 Multiple lineare Regressionsanalyse des M&A-Marktes
4.3.1 Covid-19-Krise
4.3.1.1 Regressionsanalyse nach der Anzahl der M&A-Deals
4.3.1.2 Regressionsanalyse nach dem Transaktionswert
4.3.2 Ukraine-Krise
4.3.2.1 Regressionsanalyse nach der Anzahl der M&A-Deals
4.3.2.2 Regressionsanalyse nach dem Transaktionswert
4.3.3 Finanzkrise
4.3.3.1 Regressionsanalyse nach der Anzahl der M&A-Deals
4.3.3.2 Regressionsanalyse nach dem Transaktionswert
4.3.4 DotCom-Krise
4.3.5 Zusammenfassung der empirischen Analyse
5. Schlussbetrachtung und Potential für weitere Forschung
Die Arbeit analysiert den Einfluss der gesamtwirtschaftlichen Situation – konkret der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges – auf den M&A-Markt in der DACH-Region. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, inwiefern diese Krisensituationen den Transaktionswert und das Transaktionsvolumen beeinflussen und wie diese Auswirkungen im Vergleich zu historischen Krisen, wie der DotCom-Blase und der Weltfinanzkrise, zu bewerten sind.
Die DotCom-Krise
Die DotCom-Krise, auch als „New Economy-Krise“ oder „Internetblase“ bekannt, war eine Wirtschaftskrise, die ihren Ursprung im Technologiesektor hatte und in den Jahren 2000 und 2001 ihren Höhepunkt erreichte, der sich auch in den Höchstständen im S&P 500 und NASDAQ im Frühjahr 2000 widerspiegelte. Der Kern der Krise war das Platzen einer Spekulationsblase im Bereich der Internet- und Technologieaktien, die zuvor durch eine enorme Überbewertung dieser Aktien entstanden war. In den Jahren vor der Krise waren viele neue Technologieunternehmen an den Börsen gelistet worden, ohne dass diese Gewinne erwirtschaftet hatten. Anleger waren bereit, hohe Preise für diese Aktien zu zahlen, in der Erwartung, dass sie in Zukunft erhebliche Gewinne erzielen würden. Es war eine Zeit, in der viele Unternehmen aufgrund von Investitionen in die Entwicklung von Online-Plattformen oder Infrastruktur des Internets sehr schnell wuchsen.
Diese Erwartungen wurden durch das Platzen der Spekulationsblase zerstört. Die Aktienkurse vieler Technologieunternehmen fielen dramatisch, was zu großen Verlusten bei Anlegern und Investoren führte. Die Krise breitete sich rasch auf andere Bereiche der Wirtschaft aus, da viele Unternehmen, die von der New Economy-Welle profitiert hatten, in Schwierigkeiten gerieten. Viele von ihnen waren aufgrund der hohen Kosten und Investitionen, die sie getätigt hatten, nicht in der Lage, ihre Schulden zu bedienen, was zu Insolvenzen und Pleiten führte. Die Auswirkungen der Krise waren auch auf dem Arbeitsmarkt spürbar, da viele Unternehmen Arbeitnehmer entlassen mussten und dadurch die Arbeitslosigkeit anstieg. Ein weiterer Faktor, der die Krise verschärfte, war das Verhalten einiger Unternehmen und Analysten. Viele Unternehmen hatten keine klare Geschäftsstrategie und handelten nur auf Basis der Erwartungen der Anleger.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der M&A-Krisenanfälligkeit, Problemstellung und Aufbau der Masterarbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Definition von Mergers & Acquisitions, Akteure im M&A-Prozess, historische Entwicklung der M&A-Wellen sowie Methodik der Regressionsanalyse und Krisenvorstellung.
3. Methodik und Vorgehen: Beschreibung der quantitativen Forschungsmethode und Erläuterung der Datenerhebung über das Bloomberg Terminal zur Bildung der M&A-Datenbank.
4. Analyse der aktuellen Situation auf dem M&A-Markt: Detaillierte Untersuchung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen während Corona und Ukraine-Krieg sowie deren empirische Analyse bzgl. des M&A-Marktes mittels Regression.
5. Schlussbetrachtung und Potential für weitere Forschung: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten durch Ausweitung der Betrachtungszeiträume.
Mergers & Acquisitions, M&A, DACH-Region, Covid-19-Krise, Ukraine-Krise, Regressionsanalyse, Finanzkrise, DotCom-Krise, Transaktionswert, Transaktionsvolumen, Wirtschaftskrise, Börsenkurs, Rohstoffmärkte, Inflation, Kapitalmarkt.
In dieser Masterarbeit wird der Einfluss der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Krisensituationen, namentlich der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise, auf den M&A-Markt untersucht.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen von M&A, die Analyse von Krisenauslösern wie Inflation und volatilen Märkten sowie die empirische Untersuchung spezifischer M&A-Transaktionsdaten ab.
Das Ziel ist es, aufzuklären, welchen Einfluss die aktuelle gesamtwirtschaftliche Situation auf den Transaktionswert und das Transaktionsvolumen in der DACH-Region ausübt und inwiefern sich dies mit historischen Krisen vergleichen lässt.
Es wird eine quantitative Forschungsmethode angewandt. Die Analyse stützt sich auf die Erhebung numerischer Daten sowie eine multiple lineare Regressionsanalyse der M&A-Daten.
Es erfolgt eine detaillierte Analyse der wirtschaftlichen Indikatoren der Corona- und Ukraine-Krise, ein spezieller Fokus auf den M&A-Markt in der DACH-Region und eine anschließende empirische Regressionsanalyse der Auswirkungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie M&A-Markt, DACH-Region, Regressionsanalyse, Volatilität, Wirtschaftskrise und makroökonomische Indikatoren charakterisiert.
Die Region wurde aufgrund der Bedeutung Deutschlands als wirtschaftlichem Akteur und der Vergleichbarkeit der Datenlage innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz gewählt.
Rohstoffpreise fungieren als unabhängige Variablen in der Regressionsanalyse, da sie während der Ukraine-Krise eine hohe Signifikanz für das Transaktionsvolumen zeigten.
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