Diplomarbeit, 2009
98 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Der Ansatz „Nationales Innovationssystem“
2.1 Theoretische Sichtweisen und Definition
2.2 Kriterien für die Analyse der nationalen Innovationssysteme
3 Analyse und Vergleich von nationalen Innovationssystemen Skandinaviens
3.1 Das nationale Innovationssystem Schwedens
3.1.1 Analyse des nationalen Innovationssystems Schwedens
3.1.2 Zusammenfassung und Bewertung des nationalen Innovationssystems Schwedens
3.2 Das nationale Innovationssystem Norwegens
3.2.1 Analyse des nationalen Innovationssystems Norwegens
3.2.2 Zusammenfassung und Bewertung des nationalen Innovationssystems Norwegens
3.3 Das nationale Innovationssystem Islands
3.3.1 Analyse des nationalen Innovationssystems Islands
3.3.2 Zusammenfassung und Bewertung des nationalen Innovationssystems Islands
3.4 Vergleich der nationalen Innovationssysteme Skandinaviens
4 Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert und vergleicht die nationalen Innovationssysteme Schwedens, Norwegens und Islands anhand eines aktivitätsbasierten Rahmenkonzepts, um deren Innovationsfähigkeit und die Wirksamkeit der jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen zu bewerten.
Forschung und Entwicklung
Aktivitäten im Bereich von Forschung und Entwicklung (F&E) sind von großer Bedeutung für NIS, da sie die Grundlage für eine Vielzahl von Innovationen bilden; vornehmlich im Ingenieurswesen, in der Medizin und den Naturwissenschaften. Traditionell werden in den meisten Ländern der Welt die Bemühungen und Ausgaben für F&E primär von Universitäten und öffentlichen Einrichtungen oder Instituten unternommen. In einigen, vorrangig wohlhabenden, Ländern (bspw. Japan, Schweden oder die USA) unternehmen jedoch mehr und mehr private Organisationen Aktivitäten im F&E-Bereich (vgl. Edquist/Chaminade, 2006, S. 119). Bei diesem Untersuchungskriterium werden alle wesentlichen Aspekte beleuchtet, welche mit den länderspezifischen Aktivitäten im Bereich F&E in Verbindung stehen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften ein und definiert den Untersuchungsgegenstand, nämlich den Vergleich der nationalen Innovationssysteme von Schweden, Norwegen und Island.
2 Der Ansatz „Nationales Innovationssystem“: Dieses Kapitel stellt theoretische Sichtweisen auf nationale Innovationssysteme vor, legt eine Definition fest und erläutert die relevanten Kriterien für die nachfolgende Analyse.
3 Analyse und Vergleich von nationalen Innovationssystemen Skandinaviens: Hier erfolgt die detaillierte Analyse der Innovationssysteme der drei skandinavischen Länder anhand der festgelegten Kriterien, gefolgt von einem direkten Vergleich der Ergebnisse.
4 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die länderspezifischen Eigenheiten sowie die Herausforderungen der untersuchten Innovationssysteme vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Entwicklungen.
Nationales Innovationssystem, NIS, Skandinavien, Schweden, Norwegen, Island, Forschung und Entwicklung, F&E, Innovationsfähigkeit, Innovationsprozess, KMU, Wissenszentren, Risikokapital, Wettbewerbsfähigkeit, Public Procurement.
Die Arbeit befasst sich mit der vergleichenden Analyse der nationalen Innovationssysteme von Schweden, Norwegen und Island.
Zentrale Themen sind Forschung und Entwicklung, Kompetenzaufbau bei Arbeitskräften, Schaffung von Nachfrage, Neugründung von Unternehmen, institutionelle Bedingungen, Kooperationen sowie die staatliche Unterstützung innovativer Firmen.
Die Arbeit untersucht, wie die Innovationssysteme dieser Länder strukturiert sind, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen und wie effektiv diese Systeme zur Steigerung der Innovationsleistung beitragen.
Es wird ein aktivitätsbasiertes Rahmenkonzept nach Edquist verwendet, das sieben spezifische Untersuchungskriterien für die Analyse von Innovationssystemen definiert.
Der Hauptteil analysiert für jedes der drei Länder einzeln die festgelegten Determinanten und schließt mit einer vergleichenden Gegenüberstellung ab.
Kernbegriffe sind Nationale Innovationssysteme (NIS), Innovationsprozess, technologische Wettbewerbsfähigkeit und die Spezifika der skandinavischen Innovationspolitik.
Es bezeichnet das Phänomen, dass Schweden trotz intensiver Forschungsaktivitäten und hoher Investitionen (Input) nur vergleichsweise geringe Ergebnisse in Bezug auf marktfähige Produktinnovationen (Output) erzielt.
Aufgrund der geringen Bevölkerungszahl, der geografischen Isolation und der rasanten wirtschaftlichen Transformation vom Rohstoffexporteur zur wissensbasierten Wirtschaft sind die Erfahrungen Islands nur bedingt auf andere Länder übertragbar.
Das „Norwegian Puzzle“ beschreibt den starken Kontrast zwischen der außergewöhnlich guten gesamtwirtschaftlichen Situation des Landes und der eher unterdurchschnittlichen Innovationsleistung des nationalen Systems.
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