Bachelorarbeit, 2009
121 Seiten, Note: 1
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Vorgehensweise
2. Mikro-Blogging
2.1. Definition
2.2. Abgrenzung zu Weblogs
2.3. Auswirkungen auf die Kommunikation
3. Twitter
3.1. Einführung in die Twittersphäre
3.2. Gründung von Twitter
3.3. Die Grundidee
3.4. Anwendungsbereiche
3.5. Nutzeranalyse Deutschland
3.5.1. Demografische Angaben
3.5.2. Twitternutzung
3.6. Vorteile
3.7. Nachteile
3.8. Monetarisierung von Twitter
4. Anwendung von Twitter in der politischen Kommunikation
4.1. Barack Obama als Vorreiter
4.2. Twitternde Politiker im Ausland
4.3. Bisherige Twitter-Aktivitäten deutscher Politiker
4.4. Personalisierung und Emotionalisierung in der politischen Kommunikation
4.5. Bedeutung des Internet bei Wahlentscheidungen 2009
5. Analyse von Twitter-Aktivitäten an ausgewählten Beispielen
5.1. Auswahl der Politiker
5.2. Zeitraum der Untersuchung
5.3. Vorstellen der beobachteten Politiker
5.4. Kategorisierung der Nachrichten
5.5. Ergebnisse
6. Erkenntnisse aus Interviews mit beobachteten Twitterern
6.1. Interview-Fragebogen
6.2. Ziele des Twitter-Einsatzes
6.3. Gewonnene Erfahrungen und Einschätzungen der Twitterer
7. Expertenmeinungen zum Umgang mit Twitter
7.1. Interview-Fragebogen
7.2. Erkenntnisse aus den Interviews
8. Schlussbetrachtung
9. Literaturverzeichnis
9.1. Fachbücher
9.2. Hochschulschriften
9.3. Zeitschriften
9.4. Internetquellen
Die Bachelorarbeit untersucht die Rolle und Wirksamkeit des Mikro-Blogging-Dienstes Twitter in der politischen Kommunikation in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse des Twitter-Verhaltens ausgewählter Politiker während des Landtagswahlkampfes 2009, um zu beurteilen, inwieweit Twitter als Instrument zur Wählermobilisierung und direkten Kommunikation dienen kann.
2.1. Definition
Mikro-Blogging ist eine Form des Bloggens – ein „verkleinerter“ Blog. Hierbei schreiben die Benutzer kurze SMS-ähnliche Textnachrichten, die meist auf 140 bis 200 Zeichen begrenzt sind und die von Abonnenten gelesen werden können. Der Reiz des Mikro-Bloggens liegt in der Transparenz und Unmittelbarkeit, denn die Nachrichten sind sofort für andere Benutzer zugänglich. Cem Basman, Veranstalter der Micro Blogging Conference, fasst es folgendermaßen zusammen: „Es geht um das Posten von öffentlichen Nachrichten in Echtzeit.“ Obwohl die meisten Posts, wie gesendete Nachrichten beim Mikro-Blogging heißen, nur Textnachrichten enthalten, ist es bei einigen Mikro-Blogging-Diensten auch möglich, Videos oder Audio-Dateien einzufügen.
Erstmals trat das Mikro-Blogging in Form von Statusmeldungen im weltweit größten sozialen Netzwerk Facebook auf. Seit 1. März 2006 erscheint auf der Facebook-Seite die Frage „What´s on your mind?“. Sie fordert den Benutzer auf, seinen derzeitigen Gemütszustand preiszugeben und seinen Freunden mitzuteilen.
1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung und der Vorgehensweise bei der Untersuchung der Twitter-Aktivitäten im Wahlkampf.
2. Mikro-Blogging: Definition des Begriffs, Abgrenzung gegenüber Weblogs und Diskussion der Auswirkungen auf die Kommunikation.
3. Twitter: Vorstellung des Dienstes, seiner Geschichte, Anwendungsbereiche sowie eine Analyse der deutschen Twitter-Landschaft.
4. Anwendung von Twitter in der politischen Kommunikation: Einordnung von Twitter in den Wahlkampf, illustriert durch das Beispiel Barack Obama und die deutsche Situation.
5. Analyse von Twitter-Aktivitäten an ausgewählten Beispielen: Quantitative Beobachtung und Kategorisierung der Tweets von 15 ausgewählten deutschen Landtagskandidaten.
6. Erkenntnisse aus Interviews mit beobachteten Twitterern: Auswertung von Interviews mit den Politikern zu ihren Zielen und Erfahrungen bei der Twitter-Nutzung.
7. Expertenmeinungen zum Umgang mit Twitter: Einschätzung von Internetexperten zur Wirksamkeit und Zukunftsfähigkeit des Mikro-Bloggens in der Politik.
8. Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit über die Rolle von Twitter im deutschen Wahlkampf und Empfehlungen für den weiteren Umgang.
9. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachbücher, Hochschulschriften, Zeitschriften und Internetquellen.
Twitter, Mikro-Blogging, Politische Kommunikation, Landtagswahl 2009, Social Media, Online-Wahlkampf, Personalisierung, Emotionalisierung, Internetnutzung, Follower, Wahlkampftool, Digitale Demokratie, Dialog, Blogger, Online-Marketing.
Die Arbeit analysiert, wie Twitter von deutschen Politikern im Landtagswahlkampf 2009 genutzt wurde und welchen Stellenwert der Dienst für die politische Kommunikation hat.
Neben technischen Grundlagen von Mikro-Blogging stehen die Übertragbarkeit US-amerikanischer Wahlkampfmethoden auf Deutschland, die Personalisierung von Politikern sowie eine Nutzeranalyse im Fokus.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer Beobachtung von Twitter-Accounts und Experteninterviews zu bewerten, ob Twitter tatsächlich ein wirksames Werkzeug für politische Akteure im Wahlkampf darstellt.
Die Autorin verwendet eine quantitative Beobachtung der Twitter-Aktivitäten über vier Wochen sowie eine qualitative Befragung mittels schriftlicher Interviews bei Politikern und Experten.
Der Hauptteil analysiert die Kategorien von Tweets, den Zuwachs an Followern bei Politikern sowie die Einschätzungen zur Relevanz des Mediums durch Kommunikations- und Social-Media-Experten.
Zentrale Begriffe sind Twitter, Politische Kommunikation, Landtagswahl, Social Media, Personalisierung und Digitaler Wahlkampf.
Obamas Wahlkampf 2008 gilt weltweit als Referenz für erfolgreiches Online-Marketing; die Arbeit untersucht, ob deutsche Politiker ähnliche Strategien erfolgreich anwenden können.
Die Experten sind sich einig, dass Twitter im Jahr 2009 in Deutschland nur eine untergeordnete Nischenrolle im Wahlkampf spielt und eher ein Instrument zur Pressemitteilungs-Verteilung als ein echtes Mobilisierungswerkzeug ist.
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