Bachelorarbeit, 2017
61 Seiten, Note: 1,4
1 Aufbau und Zielstellung dieser Arbeit
2 Gesundheit als Beruf
2.1 Definition von Gesundheit
2.2 Gesundheitsberufe
2.3 Das Umfeld im Pflegeberuf
2.3.1 Beschäftigungsdauer im Gesundheitsberuf
2.3.2 Ausfallzeiten im Gesundheitsberuf
3 Gesundheitsförderung
3.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1.1 Entwicklung
3.1.2 Besonderheiten des BGM für den Pflegeberuf
3.2 Ottawa Charta
3.3 gesetzliche Regelungen
4 Persönlichkeitstheorien
4.1 Die Persönlichkeit
4.2 Humanistische Persönlichkeitstheorie nach Maslow
4.3 Entwicklungsorientierte Persönlichkeitstheorie nach Erikson
5 Persönlichkeitsförderung
5.1 Sinn und Nutzen der Persönlichkeitsförderung
5.2 Einflussmöglichkeiten
5.3 Humankriterien der menschengerechte Arbeitsgestaltung
6 Motivationstheorien
6.1 Motivation
6.2 Reiss Profile Motivation
6.3 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
7 Stresstheorien
7.1 Stress
7.2 Transaktionales Stressmodell von Lazarus
7.3 Salutogenetisches Modell nach Antonovsky
8 Ressourcen in der Arbeitswelt
8.1 Ressourcen - eine Definition
8.2 Personenbezogene Ressourcen
8.3 Sozioökologische Ressourcen
8.4 Tätigkeitsbezogene Ressourcen
9 Entscheidende Faktoren zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung
9.1 Spezielle Zielsetzungen
9.2 Vorliegende Situation
9.3 Analyse der individuellen Problemstellungen und Maßnahmenentwicklung
9.4 Die Rolle des Unternehmens und der Führungskraft
9.5 Vorstellung ausgewählter Maßnahmen
10 Gesprächsleitfaden
10.1 Ziele und Hintergründe des Gesprächsleitfadens
10.2 Aufbau des Gesprächsleitfadens
11 Erstellen eines Förderplans
11.1 Was ist ein Förderplan
11.2 Ist-Analyse und Aufsetzen des Förderplans
11.3 Evaluation
12 Verantwortung der Einrichtungsleitung
13 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, einen Lösungsansatz für den Erhalt der Gesundheit und die individuelle Förderung von Persönlichkeiten bei Mitarbeitern im Pflegeberuf zu entwickeln. Dabei wird analysiert, wie durch effektive, individuelle Förderpläne innerhalb eines betrieblichen Gesundheitsmanagements die Arbeitszufriedenheit gesteigert und Stressfaktoren reduziert werden können, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die Rolle des Unternehmens und der Führungskraft
Das Unternehmen und die Führungsebene sind von großer Bedeutung für die Personalförderung. Nicht nur zusätzliche Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung und Gesunderhaltung sind für Mitarbeiter ausreichend. Die Maßnahmen können nicht greifen, wenn kein entsprechendes Umfeld vorliegt. So müssen Mitarbeiter ermutigt werden, solche Angebote wahrzunehmen, und es muss verdeutlicht werden, welchen Nutzen sie für die einzelne Person und für das Team hat. Auch kann es nur die Führungskraft ermöglichen, die Potenziale einer Pflegekraft zu erkennen und angepasst zu fördern.
Aufgabenbereiche müssen klar strukturiert sein und es muss eine klare, offene Kommunikation herrschen. Diese Punkte werden in allen Ansatzpunkten der Personalentwicklung genannt. Die Theorien der Persönlichkeit, der Motivation und des Stresses sowie der gesundheitsförderlichen Ressourcen überschneiden sich in ihren Zielstellungen.
1 Aufbau und Zielstellung dieser Arbeit: Einführung in die Thematik des Fachkräftemangels in der Pflege und die Notwendigkeit individueller Gesundheitsförderung.
2 Gesundheit als Beruf: Definition von Gesundheit und Analyse des anspruchsvollen Arbeitsumfelds im Pflegeberuf.
3 Gesundheitsförderung: Erläuterung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, der Ottawa-Charta und gesetzlicher Rahmenbedingungen.
4 Persönlichkeitstheorien: Vorstellung der Theorien von Maslow und Erikson zur Persönlichkeitsentwicklung.
5 Persönlichkeitsförderung: Untersuchung von Einflussmöglichkeiten und Humankriterien der menschengerechten Arbeitsgestaltung.
6 Motivationstheorien: Übersicht über zentrale Motivationstheorien wie das Reiss-Profile und die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg.
7 Stresstheorien: Behandlung des transaktionalen Stressmodells von Lazarus und des salutogenetischen Modells nach Antonovsky.
8 Ressourcen in der Arbeitswelt: Definition und Klassifizierung von personenbezogenen, sozioökologischen und tätigkeitsbezogenen Ressourcen.
9 Entscheidende Faktoren zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung: Analyse von Problemstellungen und Vorstellung von Maßnahmeninstrumenten wie SALSA.
10 Gesprächsleitfaden: Konzeption und Aufbau eines strukturierten Leitfadens für Mitarbeitergespräche.
11 Erstellen eines Förderplans: Detaillierte Vorgehensweise zur Bedarfsanalyse, Planung und Evaluation von Fördermaßnahmen.
12 Verantwortung der Einrichtungsleitung: Bedeutung der Leitungsaufgabe für die erfolgreiche Integration eines Qualifizierungssystems.
13 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Bindung und Gesunderhaltung von Pflegekräften.
Gesundheitsförderung, Persönlichkeitsförderung, Pflegeberuf, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung, Motivation, Mitarbeiterbindung, Förderplan, Fachkräftemangel, Arbeitsbedingungen, Mitarbeitergespräch, Ressourcen, Gesundheitsmanagement, Salutogenese.
Die Arbeit behandelt die Herausforderungen, mit denen Pflegekräfte konfrontiert sind, und entwickelt Strategien, um deren Gesundheit und Persönlichkeit durch gezielte betriebliche Maßnahmen nachhaltig zu fördern.
Die zentralen Themen umfassen Stressmanagement, Motivationsansätze, Persönlichkeitstheorien sowie die Bedeutung der betrieblichen Führung für ein gesundes Arbeitsklima.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie jeder Mitarbeiter im Pflegeumfeld durch die Erstellung eines individuellen Förderplans effektiv und persönlichkeitsorientiert unterstützt werden kann.
Es werden verschiedene etablierte Modelle aus der Psychologie und dem Gesundheitsmanagement (z.B. Lazarus, Maslow, Herzberg, Antonovsky) sowie wissenschaftliche Erhebungsinstrumente wie das Reiss-Profile und der Public Health Action Cycle integriert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung zu Gesundheit, Stress und Motivation sowie die praktische Anwendung dieser Erkenntnisse in Form von Gesprächsleitfäden und Förderplänen.
Kernbegriffe sind Gesundheitsförderung, Pflegeberuf, Mitarbeiterbindung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung und die individuelle Persönlichkeitsentwicklung.
Laut der Arbeit beeinflussen Führungsverhalten, klare Kommunikation und ein gewisser Handlungsspielraum maßgeblich, ob sich Mitarbeiter mit ihrem Betrieb identifizieren und intrinsisch motiviert bleiben.
Die Einrichtungsleitung schafft den strukturellen Rahmen und die notwendige Unternehmenskultur; ohne ihr aktives Engagement greifen die gesundheitsförderlichen Maßnahmen nicht, da sie eine Führungsaufgabe darstellen.
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