Bachelorarbeit, 2016
40 Seiten, Note: 1,6
1 Einführung
1.1 Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau und Vorgehen der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Karriere und Erfolg
2.2 Internationale Erfahrung (IE)
2.2.1 Zielsetzungen und Ambitionen
2.2.2 Risiken und Nachteile
3 Aktueller Forschungsstand
4 Erfolgsfaktor: Internationale Erfahrung
4.1 Analyse der Studienergebnisse sowie theoretischen Grundlagen
4.2 Internationale Erfahrungen als komplexes Konstrukt
4.2.1 Eine Herausforderung für den Expatriat
4.2.2 Eine Herausforderung für das Unternehmen
5 Entwicklungsprognose
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht den Einfluss internationaler Erfahrungen auf den individuellen Karriereerfolg. Im Kern steht dabei die Erforschung, ob und unter welchen Bedingungen Auslandsaufenthalte als Katalysatoren für die berufliche Entwicklung fungieren oder ob sie als bloßes Risiko für das Individuum und das Unternehmen angesehen werden müssen.
Eine Herausforderung für den Expatriat
Von seinem Unternehmen als Expatriat erwählt zu werden, stellt für einen Mitarbeiter eine große Entwicklungschance dar. Dennoch ist hier die Person selbst ein bedeutender Faktor, der zum Gelingen oder Misslingen beiträgt.
Unter dem Punkt 2.2 wurde bereits der Idealtypus für eine Entsendung beschrieben. Neugierig, flexibel und nach neuem Wissen strebend - diese Eigenschaften sind unabdingbar. Der Expatriat muss sich für die neue Kultur interessieren und offen für andere Arbeitsabläufe und Mentalitäten sein. Dies ist gerade wichtig, wenn der Entsandte beispielsweise nicht der Einzige aus dem Heimatland in der Partnergesellschaft ist. Hierdurch kann es dazu kommen, dass sich Mitarbeiter aus dem selben Land zusammenschließen und wenig mit dem Gastland in Berührung kommen. Häufig geschieht dies gerade im Bereich der Sprache, wo bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Muttersprache zurückgegriffen wird.
Neben den Charaktereigenschaften des Expatriat, spielen auch seine persönlichen Vorstellungen und Wünsche in Bezug auf den Auslandsaufenthalt eine große Rolle. So können falsche oder zu hohe Erwartungen zu enormen Rückschlägen führen. Im schlimmsten Fall sogar mit einem Abbruch des Einsatzes. Der Mitarbeiter ist gefordert, sich in die ex- und internationale Firmenkultur einzuarbeiten und muss zeitgleich die Änderungen im Privatleben managen. Gerade hier kommt es zu einem entscheidenden Einschnitt, da Freunde und Familie zurückgelassen werden und es zu einer Entfremdung kommt.
1 Einführung: Hinführung zur Thematik und Erläuterung der Motivation sowie des methodischen Aufbaus der Untersuchung.
2 Theoretische Grundlagen: Definition der Begriffe Karriere, Erfolg sowie Kategorisierung der verschiedenen Formen und Zielsetzungen internationaler Einsätze.
3 Aktueller Forschungsstand: Zusammenfassung relevanter empirischer Studien zum Einfluss von Auslandsaufenthalten auf den Karriereverlauf.
4 Erfolgsfaktor: Internationale Erfahrung: Detaillierte Analyse der Erkenntnisse und Einordnung des komplexen Zusammenspiels verschiedener Akteure und Einflussfaktoren.
5 Entwicklungsprognose: Ausblick auf zukünftige Formen der Karriereentwicklung im Kontext zunehmender Globalisierung und Individualisierung.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse sowie Empfehlungen für Unternehmen und Forschung.
Karriereerfolg, Internationale Erfahrung, Expatriates, Auslandseinsatz, Globalisierung, Personalentwicklung, Mitarbeiterentsendung, Laufbahnplanung, Auslandserfahrung, Proteische Karriere, Boundaryless Career, Interkulturelle Kompetenz, Wissensmanagement, Rückkehr, Repatriierung
Die Arbeit untersucht, inwiefern internationale Erfahrungen als Beschleuniger (Katalysator) für den individuellen Karriereerfolg von Mitarbeitern dienen können.
Im Zentrum stehen die Konzepte der Karriereplanung, der Auslandseinsatz von Expatriates, die Herausforderungen für die entsendenden Unternehmen und die persönlichen Auswirkungen auf die Mitarbeiter.
Die Forschungsfrage prüft, ob der Einsatz im Ausland tatsächlich lohnenswert für die individuelle Karriereentwicklung ist oder ob die Risiken und Belastungen überwiegen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender empirischer Studien, um einen aktuellen Forschungsstand zum Themenkomplex zu erarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine kritische Betrachtung des aktuellen Forschungsstandes und die tiefgreifende Analyse der Erfolgsfaktoren bei Auslandseinsätzen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Expatriates, Karriereerfolg, internationale Erfahrung, Reintegration (Repatriierung) und das Konzept proteischer Karrieren.
Selbstinitiierte Expatriates unterscheiden sich typischerweise durch eine höhere Eigeninitiative, ein meist jüngeres Alter, mehr Singles und eine pessimistischere Einschätzung der Karrierewirkung bei Rückkehr.
Besonders die Diskrepanz zwischen den entwickelten Kompetenzen des Rückkehrers und den Angeboten in der Stammorganisation, auch als "Misfit" bezeichnet, sowie der sogenannte "reverse culture shock" werden als kritisch identifiziert.
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