Masterarbeit, 2013
179 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
1.1 DIE PROBLEMSTELLUNG UND DAS ZIEL DER ARBEIT
1.2 AUFBAU UND METHODIK
2. BURNOUT
2.1 DEFINITIONEN BURNOUT
2.1.1 Definition nach Herbert Freudenberger 1974
2.1.2 Definition nach Christina Maslach 2001
2.1.3 Definition nach Matthias Burisch 2006
2.1.4 Burnout Definition dieser Arbeit 2013
2.2 BEGRIFFSABGRENZUNGEN
2.2.1 Depression
2.2.2 Stress
2.2.3 Innere Kündigung
2.2.4 Überdruss
2.2.5 Neurasthenie
2.2.6 Boreout
2.2.7 Compassion Fatigue
2.3 AUSLÖSER/URSACHEN BURNOUT
2.3.1 Äußere und innere Faktoren
2.3.2 Burnout in Organisationen (Work-Life-Balance)
2.4 BURNOUT DIAGNOSE UND PRÄVENTION
2.4.1 Burnout-Prävention
2.4.2 Burnout-Diagnose
2.4.3 Behandlung von Burnout
2.5 BURNOUT-STADIEN/PHASEN/SYMPTOME
2.5.1 Burnout-Zyklus nach Freudenberger & North (1992)
2.5.2 Burnout-Phasen nach Burisch (2006)
2.5.3 Burnout-Phasen nach Scharnhorst (2012)
2.6 MESSUNG VON BURNOUT
2.6.1 MBI (Maslach Burnout Inventory)
2.6.2 Tedium Measure (=Burnout Measure)
2.7 GESELLSCHAFTLICHE ASPEKTE VON BURNOUT
2.7.1 Begriffsentwicklung – gesellschaftliche Vorgeschichte
2.7.2 Gesellschaftliche Veränderungen – und ihr Beitrag bzw. ihre Auswirkungen auf Burnout
2.7.3 Bisherige Forschungsergebnisse bzw. Untersuchungen aus gesellschaftlicher Sicht
2.7.4 Burnout – Individuum - Gesellschaft
2.7.5 Geschlechtsspezifische Einflussfaktoren bzgl. Burnout
2.7.6 Kinder und Jugendliche
2.7.7 Berufsgruppen
2.8 DATEN UND FAKTEN IN ÖSTERREICH
2.9 ZUSAMMENFASSUNG
3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
3.1 AUSWERTUNG UND INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
3.1.1 Demographische Daten
3.1.2 Auswertung der Fragen
3.2 ZUSAMMENFASSUNG
4. CONCLUSIO
Die Masterarbeit hat zum Ziel, die gesellschaftliche Sichtweise der österreichischen Bevölkerung zum Phänomen Burnout zu erforschen und ein generelles Meinungsbild abzubilden, das über branchenspezifische Studien hinausgeht. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie die österreichische Gesellschaft das Krankheitsbild Burnout beurteilt und welche Faktoren als Hauptursachen wahrgenommen werden.
1.1 Die Problemstellung und das Ziel der Arbeit
Es vergeht kaum ein Tag, an welchem nicht über Burnout gesprochen wird. Die Medien überschlagen sich nahezu mit Gesundheitstipps und Anleitungen für ein gesundes, erfülltes und zugleich glückliches Leben. Menschen und Organisationen stellen sich zunehmend die Frage, welche Faktoren schuld am „Ausbrennen“ von Mitarbeitern und Kollegen sind. Das Phänomen Burnout ist mittlerweile zu einer Volkskrankheit angewachsen, obwohl Burnout nicht als Krankheit anerkannt ist. Ob nun tatsächliche Krankheit, Modediagnose oder Sammelsurium für diverse andere Krankheiten. Kritiker stellen die Frage, ob Burnout nur „an old wine in a new bottle“ ist. Burnout ist im 21. Jahrhundert zu einem volkswirtschaftlichen Problem herangewachsen und Menschen aus den verschiedensten Berufen oder im Privatleben sind Burnout-gefährdet. Die Allerweltsdiagnose Burnout wird von der Gesellschaft wahrscheinlich eher anerkannt als beispielsweise eine Depression, mit welcher das soziale Umfeld nicht oder nur schwer umgehen kann. Zumeist wird gedacht, dass das System schuld an der Entstehung der „angeblichen“ Phantomkrankheit Burnout ist, selbst trägt der Burnout-Betroffene keine Schuld. Im Gegenteil, Burnout wird oftmals als das Ergebnis von Leistungsorientierung und Aufopferung betrachtet. Dennoch erweist es sich für Burnout-Betroffene schwierig ein Burnout-Outing zu vollziehen. Ob die österreichische Gesellschaft das Burnout-Syndrom tatsächlich auf die geschilderte Weise wahrnimmt ist nicht bekannt, bzw. nicht wissenschaftlich bewiesen.
Ziel dieser Arbeit ist es die gesellschaftliche Sichtweise der österreichischen Bevölkerung zum Thema Burnout darzustellen. Diese Masterarbeit soll unter anderem als Orientierungshilfe für alle, die das Thema interessiert und für Burnout-Betroffene im Speziellen dienen.
Die zentrale Forschungsfrage lautet:
Wie ist die gesellschaftliche Sichtweise zum Thema Burnout in Österreich?
1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema Burnout, Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit sowie eine Erläuterung des methodischen Aufbaus.
2. BURNOUT: Umfassende theoretische Auseinandersetzung mit dem Burnout-Begriff, Definitionen, Abgrenzung von ähnlichen Krankheitsbildern, Ursachenforschung sowie Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.
3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Durchführung und Analyse einer quantitativen Befragung der österreichischen Bevölkerung zur Wahrnehmung von Burnout.
4. CONCLUSIO: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse sowie ein Ausblick auf die weitere gesellschaftliche Entwicklung in Bezug auf das Thema Burnout.
Burnout, österreichische Gesellschaft, Erschöpfung, Leistung, Krankheit, Meinung, Stress, Prävention, Arbeitswelt, Berufsleben, Depressionsabgrenzung, Quantitative Forschung, Burnout-Symptome, Gesellschaftlicher Wandel.
Die Arbeit untersucht das Phänomen Burnout aus gesellschaftlicher Perspektive in Österreich, wobei sowohl die öffentliche Wahrnehmung als auch wissenschaftliche Definitionen kritisch beleuchtet werden.
Die Themen umfassen die Definition von Burnout, die Abgrenzung von anderen Erschöpfungszuständen, die Rolle der Arbeitswelt und Organisationen sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Burnout-Betroffenheit.
Das primäre Ziel ist es, ein generelles Meinungsbild der österreichischen Bevölkerung zu Burnout zu erstellen, da bisherige Studien meist nur spezifische Branchen und Berufsgruppen untersuchten.
Es wurde eine quantitative Forschungsstrategie gewählt, bei der eine anonyme Online-Befragung nach dem Schneeballprinzip durchgeführt wurde, um Daten von 1093 gültig antwortenden Personen zu erheben.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Burnout (Definitionen, Stadien, Messinstrumente) und einen empirischen Teil mit der Auswertung und Interpretation der Fragebogenergebnisse.
Die Arbeit wird charakterisiert durch Begriffe wie Burnout, österreichische Gesellschaft, Erschöpfung, Leistung, Krankheit, Meinung und Arbeitswelt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Studien, die sich auf einzelne Berufsgruppen fokussieren, verfolgt diese Arbeit einen gesellschaftsweiten Ansatz, um ein Meinungsbild quer durch alle Bevölkerungsschichten zu erhalten.
Die Conclusio stellt fest, dass Burnout zwar gesellschaftlich omnipräsent und als "Erschöpfung" bekannt ist, jedoch eine allgemein gültige Definition weiterhin fehlt und das Krankheitsbild trotz seiner Verbreitung gesellschaftlich stigmatisiert und oft falsch eingeordnet wird.
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