Bachelorarbeit, 2009
47 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Methodenbeschreibung
2 Theoretische Grundlagen der internationalen Markteintrittsstrategien
2.1 Produkt-/Markt-Strategien
2.2 Eintrittsstrategien
2.2.1 Beteiligung
2.2.1.1 Minderheitsbeteiligung
2.2.1.2 Mehrheitsbeteiligung
2.2.2 Tochtergesellschaft
2.2.2.1 Tochtergesellschaft durch Neugründung
2.2.2.2 Tochtergesellschaft durch Akquisition
2.2.3 Fusion
3 Die grundlegenden Betrachtungen des österreichischen Bankwesens
3.1 Österreichisches Bankwesen
3.1.1 Struktur der Kreditinstitute
3.1.2 Bankwesengesetz
3.1.3 Bankaufsichtorgan
3.1.4 Anzahl der Kreditinstitute
3.1.5 Wirtschaftliche und wettbewerbsmäßige Lage
3.1.6 Finanzkrise 2008-2009
3.2 Beschreibung des Beispielunternehmens
3.2.1 Erste Group AG
3.2.1.1 Profil der Erste Group AG
3.2.1.2 Strategische Ausrichtung der Erste Group AG
3.2.2 Erste Bank AG
3.2.2.1 Profil der Erste Bank AG
3.2.2.2 Strategie der Erste Bank AG
4 Märkte der Erste Bank im Osteuropageschäft
4.1 Tschechien
4.1.1 Wirtschaftliche Situation
4.1.2 Geschäftsprofil
4.1.3 Strategie
4.2 Rumänien
4.2.1 Wirtschaftliche Situation
4.2.2 Geschäftsprofil
4.2.3 Strategie
4.3 Slowakei
4.3.1 Wirtschaftliche Situation
4.3.2 Geschäftsprofil
4.3.3 Strategie
5 Die osteuropäischen Strategien der drei grössten österreichischen Kreditinstitute Bank Austria, Erste Bank und Raiffeisen Zentralbank im Vergleich
5.1 Strategievergleich der Institute in ausgewählten Ländern
5.2 Effizienzvergleich der Institute
6 Schluss
Diese Arbeit untersucht die internationalen Markteintrittsstrategien österreichischer Banken, wobei der Fokus auf deren Engagement in Zentral- und Osteuropa liegt. Ziel ist es, die gewählten Strategien zu analysieren, den Zusammenhang zwischen diesen Aktivitäten und der Finanzmarktstabilität in Österreich zu beleuchten sowie die Effizienz der drei größten Institute (Bank Austria, Erste Group und Raiffeisen Zentralbank) kritisch zu vergleichen.
Tochtergesellschaft durch Neugründung
Bei dieser Markteintrittsform errichtet ein Unternehmen, eine so genannte Muttergesellschaft, neue, rechtlich selbständige Einheiten im Ausland. Dieser Aufbau neuer Einheiten, also eine Neugründung, entspricht der Strategie der internen Entwicklung.
Vorteile und Motive zur Etablierung einer Tochtergesellschaft durch Neugründung gegenüber der Akquisition:
• Das Risiko eines Fehlschlags ist geringer
• Neugründungen sind aus kultureller und struktureller Sicht einfacher zu gestalten
• Aus strategischer Sicht kann die Unternehmung die Strategien verfolgen, die mit der Gesamtunternehmungsstrategie kompatibel sind. Es besteht keine Pfadabhängigkeit (wie bei Akquisitionen)
• Neugründungen werden getätigt, wenn es keine geeigneten Akquisitionskandidaten gibt oder wettbewerbsrechtlich mehr Argumente für eine Neugründung und gegen Akquisition sprechen.
Als Nachteile lassen sich Zeitintensivität, mögliche Erhöhung der Rivalität im Markt des Gastlandes und eingeschränkter Zugang zu notwendigen lokalen, landes- und kulturspezifischen Ressourcen erwähnen. Außerdem sind Economies of Scale bei Neugründungen erst nach einiger Zeit zu erzielen und mit Risiken verbunden.
Als Beispiel für diese Strategie lässt sich die Gründung einer Tochtergesellschaft der Bank Austria 1991 in Tschechien erwähnen.
1 Einführung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Finanzmarktstabilität und das Engagement österreichischer Banken in Osteuropa ein, definiert die Zielsetzung und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Theoretische Grundlagen der internationalen Markteintrittsstrategien: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte für den Markteintritt von Unternehmen im Finanzsektor, wobei zwischen Produkt-/Markt-Strategien und spezifischen Eintrittsformen wie Beteiligungen, Tochtergesellschaften und Fusionen unterschieden wird.
3 Die grundlegenden Betrachtungen des österreichischen Bankwesens: Hier wird der österreichische Bankensektor strukturell analysiert, die Auswirkungen der Finanzkrise 2008-2009 behandelt und das Beispielunternehmen Erste Group AG vorgestellt.
4 Märkte der Erste Bank im Osteuropageschäft: In diesem Kapitel werden die wirtschaftliche Situation und das jeweilige Geschäftsprofil der Erste Group in ihren drei wichtigsten osteuropäischen Märkten – Tschechien, Rumänien und Slowakei – detailliert dargestellt.
5 Die osteuropäischen Strategien der drei grössten österreichischen Kreditinstitute Bank Austria, Erste Bank und Raiffeisen Zentralbank im Vergleich: Dieses Kapitel vergleicht die Expansionsschritte und die Effizienz der drei größten österreichischen Bankinstitute, um Schlussfolgerungen über die Erfolgsaussichten ihrer jeweiligen Strategien zu ziehen.
6 Schluss: Der Schlussteil fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen der Arbeit und diskutiert die künftigen Perspektiven für das Osteuropa-Engagement der Banken.
Markteintrittsstrategie, Österreichische Banken, Osteuropa, Erste Group, Bank Austria, Raiffeisen Zentralbank, Finanzmarktkrise, Tochtergesellschaft, Akquisition, Expansion, Bankwesen, Retailgeschäft, Effizienzvergleich, Marktanalyse, Finanzmarktstabilität
Die Arbeit befasst sich mit den internationalen Markteintrittsstrategien, die von österreichischen Banken bei ihrem Engagement in den Märkten Zentral- und Osteuropas angewandt wurden.
Die Themen umfassen theoretische Grundlagen der Markteintrittsstrategien, die Struktur des österreichischen Bankwesens, die Analyse der Erste Group sowie einen Leistungsvergleich der drei größten österreichischen Banken.
Das Ziel ist die Untersuchung der Markteintrittsstrategien, die Analyse der osteuropäischen Geschäftsfelder und die Beantwortung der Frage, wie stark das Osteuropageschäft die Stabilität des Finanzplatzes Österreich beeinflusst.
Die Arbeit basiert auf der Recherche und kritischen Bewertung aktueller Fachliteratur, Studien, Geschäftsberichten der Banken sowie Pressesendungen und Internetquellen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Darstellung des österreichischen Bankensystems inklusive Finanzkrise, eine detaillierte Betrachtung der Erste Group und ihrer Zielmärkte sowie einen Strategievergleich der drei größten Institute.
Zu den Kernbegriffen zählen Markteintrittsstrategie, Osteuropa-Engagement, Bankensystem, Effizienzvergleich und Finanzmarktstabilität.
Die Wahl zwischen der Gründung eigener Einheiten (Greenfield) oder dem Erwerb bestehender Banken (Brownfield) ist eine grundlegende strategische Entscheidung mit unterschiedlichen Auswirkungen auf Risiko, Kosten und Marktdurchdringung.
Die Arbeit analysiert die Finanzkrise als belastenden Faktor, der zu einer Verschlechterung der Effizienzkennzahlen, sinkenden Marktwerten und einer drastischen Erhöhung der Risikovorsorgen geführt hat.
Die Erste Group verfolgte eine konsequente Akquisitionsstrategie, um durch den Kauf führender Landesbanken Markteintrittsbarrieren zu überwinden und ihre Position in unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungsstufen zu festigen.
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