Fachbuch, 2009
207 Seiten
1. Einführung
1.1. Stellung der KLR im Rechnungswesen
1.2. Aufgaben und Prinzipien der KLR
1.3. Grundbegriffe
1.3.1. Grundbegriffe im Rechnungswesen
1.3.2. Einteilung der Kosten
2. Kostenartenrechnung
2.1. Kostengliederung
2.2. Kostenerfassung
2.2.1. Materialkosten
2.2.2. Personalkosten
2.2.3. Kalkulatorische Kosten
2.2.3.1. Kalkulatorische Abschreibung
2.2.3.2. Kalkulatorische Zinsen
2.2.3.3. Kalkulatorische Wagnisse
2.2.3.4. Kalkulatorischer Unternehmerlohn
2.2.3.5. Kalkulatorische Miete
2.3. Kostenabgrenzung und -verrechnung
3. Kostenstellenrechnung
3.1. Gliederung des Unternehmens in Kostenstellen
3.2. Einstufiger Betriebsabrechnungsbogen
3.3. Mehrstufiger Betriebsabrechnungsbogen
3.4. Sekundärkostenverteilung und innerbetriebliche Leistungsverrechnung
3.5. Wirtschaftlichkeitskontrolle durch Normalkostenvergleich
4. Kostenträgerrechnung auf Vollkostenbasis
4.1. Kostenträgerstückrechnung
4.1.1. Überblick
4.1.2. Zuschlagskalkulation
4.1.3. Maschinenstundensatzrechnung
4.1.4. Divisionskalkulation
4.1.5. Äquivalenzziffernkalkulation
4.1.6. Kalkulation bei Kuppelproduktion
4.1.7. Handelskalkulation
4.2. Kostenträgerzeitrechnung
5. Deckungsbeitragsrechnung
5.1. Nachteile der Vollkostenrechnung
5.2. Kostenverhalten und Kostenauflösung
5.3. Ermittlung von Deckungsbeiträgen und dem Betriebsergebnis
5.4. Anwendung der Deckungsbeitragsrechnung
5.4.1. Break-Even-Analyse
5.4.2. Preisuntergrenzen
5.4.3. Ermittlung des optimalen Sortiments bei Engpässen
5.4.4. Variantenvergleich von Fertigungsverfahren
5.5. Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
6. Fallstudie zur Vollkosten- und Deckungsbeitragsrechnung
7. Plankostenrechnung
7.1. Einführung
7.2. Plankostenermittlung
7.3. Starre Plankostenrechnung
7.4. Flexible Plankostenrechnung auf Vollkostenbasis
7.4.1. Grundsätzliches Verfahren
7.4.2. Berücksichtigung von Preisabweichungen
7.5. Grundzüge der Grenzplankostenrechnung
8. Neuere Formen der Kostenrechnung (Überblick)
8.1. Prozesskostenrechnung
8.2. Zielkostenrechnung
Dieses Lehrbuch vermittelt fundierte Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung für Studenten und Praktiker in der betriebswirtschaftlichen Weiterbildung. Das primäre Ziel ist es, den Lesern die Methoden der klassischen Vollkostenrechnung, der Teilkostenrechnung sowie moderne Ansätze wie die Prozesskosten- und Zielkostenrechnung verständlich zu machen und durch zahlreiche Übungsaufgaben zu vertiefen.
1.2. Aufgaben und Prinzipien der KLR
Die KLR hat innerhalb des betrieblichen Rechnungswesens insbesondere folgende Aufgaben:
1. Ermittlung relevanter Größen, z.B.:
• Selbstkosten
• Preise (Untergrenzen für den Absatz, Obergrenzen für die Beschaffung)
• Betriebsergebnis
• Wertansätze für unfertige Erzeugnisse und Eigenleistungen
• Verrechnungspreise für innerbetriebliche Leistungen
2. Kontrolle, z.B.:
• Preiskontrolle durch Nachkalkulation
• Kostenkontrolle durch Soll-/Ist-Vergleiche
• Ergebniskontrolle durch die kurzfristige Erfolgsrechnung
3. Planung, z.B.:
• Erfolgsplanung
• Planung von Fertigungsprogrammen
• Planung von Neu- und Zusatzaufträgen
• Planung von Angebotspreisen (Vorkalkulation)
In der KLR müssen bestimmte Prinzipien beachtet werden, um einerseits die Aufgaben erfüllen zu können, andererseits die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten:
• Vollständigkeit, d.h. die Kosten und Leistungen sind vollständig zu erfassen. Somit werden in der KLR auch Kosten angesetzt, denen kein Aufwand in der Fibu gegenübersteht.
• Zweckorientiertheit, d.h. die Kostenrechnung ist so einzurichten, dass sie die zu erfüllenden Aufgaben zweckgerichtet erfüllen kann.
• Wirtschaftlichkeit, d.h. der Aufwand der Kostenerfassung und die erzielbare Genauigkeit müssen in einem vertretbaren Verhältnis zueinander stehen.
• Kontinuität, d.h. die KLR muss über mehrere Perioden kontinuierlich und gleichartig durchgeführt werden, um vergleichbare Werte zu erreichen.
• Periodengerechtheit, d.h. Kosten und Leistungen sind den Perioden zuzurechnen, für die sie angefallen sind.
• Verursachungsgerechtheit, d.h. Kosten sind so weit wie möglich den Bereichen und Produkten anzulasten, für die sie angefallen sind. Nur wenn dies nicht oder nur erschwert möglich ist, kann ersatzweise das Beanspruchungs-, Durchschnitts- oder Tragfähigkeitsprinzip angewendet werden.
1. Einführung: Dieses Kapitel ordnet die Kostenrechnung in das betriebliche Rechnungswesen ein, umreißt die zentralen Aufgabenbereiche und erläutert die wesentlichen Grundbegriffe.
2. Kostenartenrechnung: Hier werden die Kosten systematisch erfasst und nach Produktionsfaktoren gegliedert, wobei insbesondere die Material- und Personalkosten sowie kalkulatorische Kosten im Mittelpunkt stehen.
3. Kostenstellenrechnung: Dieses Kapitel befasst sich mit der verursachungsgerechten Verteilung der Kosten auf die betrieblichen Verantwortungsbereiche mittels Betriebsabrechnungsbögen.
4. Kostenträgerrechnung auf Vollkostenbasis: Hier liegt der Fokus auf der Ermittlung der Kosten pro Kostenträger durch verschiedene Kalkulationsverfahren wie die Zuschlags- oder Divisionskalkulation.
5. Deckungsbeitragsrechnung: Dieses Kapitel führt in die Teilkostenrechnung ein, um durch die Trennung von fixen und variablen Kosten bessere Entscheidungen bei Beschäftigungsschwankungen zu ermöglichen.
6. Fallstudie zur Vollkosten- und Deckungsbeitragsrechnung: Anhand eines fiktiven Fahrradherstellers wird das Zusammenspiel der verschiedenen Kostenrechnungsverfahren praktisch demonstriert.
7. Plankostenrechnung: Hier wird die Wirtschaftlichkeitskontrolle durch den Vergleich von Plan- und Istwerten sowie die Analyse von Abweichungen detailliert behandelt.
8. Neuere Formen der Kostenrechnung (Überblick): Dieses Kapitel bietet einen Ausblick auf moderne Verfahren wie die Prozesskosten- und die Zielkostenrechnung.
Kosten- und Leistungsrechnung, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Deckungsbeitrag, Plankostenrechnung, Fixkosten, Variable Kosten, Kalkulation, Break-Even-Analyse, Prozesskostenrechnung, Zielkostenrechnung, Wirtschaftlichkeitskontrolle.
Das Buch bietet eine umfassende Einführung in die theoretischen Grundlagen und praktischen Methoden der Kosten- und Leistungsrechnung.
Die zentralen Felder sind die Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung, ergänzt durch Plankostenrechnung und neuere Ansätze wie Target Costing.
Das Ziel ist die Vermittlung der Methoden zur Kostenermittlung und -steuerung, um gewinnorientierte Unternehmensentscheidungen zu unterstützen.
Die Autoren nutzen einen strukturorientierten Ansatz, der die theoretischen Konzepte mit zahlreichen Beispielen und Übungsaufgaben aus der betrieblichen Praxis kombiniert.
Der Hauptteil behandelt tiefgehend die klassische Vollkostenrechnung sowie die Teilkostenrechnung als Basis für kurzfristige betriebliche Entscheidungen.
Kostenarten, Deckungsbeiträge, Plankosten, Break-Even-Point und Prozesskosten sind prägende Begriffe des Werks.
Wie das Beispiel der Einstellung eines Produkts zeigt, kann die reine Vollkostenrechnung bei Fehlinterpretation zu schädlichen Entscheidungen führen, während die Teilkostenrechnung die Fixkostenentlastung korrekt abbildet.
Sie ermöglicht eine zukunftsorientierte Kontrolle durch den Vergleich von Soll-Vorgaben mit Ist-Werten, was weit über rein vergangenheitsbezogene Auswertungen hinausgeht.
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