Masterarbeit, 2022
91 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Auxiliarselektion bei Perfektkonstruktionen im Deutschen, wobei das Ziel eine Annäherung an die Erklärung des Auxiliarverhaltens bei Perfektkonstruktionen deutscher Verben ist.
Das erste Kapitel widmet sich der Einleitung und stellt das Thema der Arbeit vor, nämlich die Auxiliarselektion bei Perfektkonstruktionen im Deutschen. Es werden die grundlegenden Beobachtungen und die Relevanz des Themas erläutert.
Im zweiten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse der Auxiliarselektion gelegt. Es werden die Klasse der Auxiliare, die Theta-Rollen und die unterschiedlichen Zeitstrukturen im Deutschen behandelt.
Das dritte Kapitel befasst sich mit verschiedenen Erklärungsansätzen zur Auxiliarselektion bei Perfektkonstruktionen. Es werden die Ansätze von Haider (1984), von Stechow und Sternfeld (1988), Keller und Sorace (2003) sowie Strobel (2008) vorgestellt und diskutiert.
Auxiliarselektion, Perfektkonstruktionen, Deutsches Verbensystem, Theta-Rollen, Zeitstrukturen, Blockierung und Deblockierung, Thetakriterium, semantisch-syntaktischer Ansatz, lexembedingte, regelbedingte und idiosynkratische Auxiliarselektion, Unakkusativitätshypothese.
Es beschreibt die Wahl des Hilfsverbs (haben oder sein) bei der Bildung von Perfektkonstruktionen.
Haider (1984) erklärt das Verhalten von Verben durch das Prinzip der Argumentblockierung und Deblockierung bei Partizipien und Infinitiven.
Nach von Stechow und Sternfeld (1988) ist das Thetakriterium entscheidend für die Alternanz bei der Perfektauxiliarselektion.
Strobel (2008) unterscheidet zwischen regelbasierten Entscheidungen (systematisch) und sprachhistorisch bedingten Ausnahmen (idiosynkratisch).
Diese Hypothese, diskutiert von Keller und Sorace (2003), begründet das Auxiliarverhalten durch die Schnittstelle zwischen Syntax und Semantik bei intransitiven Verben.
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