Bachelorarbeit, 2023
95 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
2 Theoretischer Teil
2.1 Didaktische Grundlagen
2.1.1 Mediendidaktik
2.1.2 Medienpädagogik
2.1.3 Medienkompetenz
2.1.4 Sportdidaktische Konzepte
2.1.5 Turndidaktik
2.2 Möglichkeiten digitalen Lernens
2.2.1 Kognitives Lernen
2.2.2 Funktionen und Nutzung digitaler Medien in der Schule
2.2.3 Digitale Medien im Sportunterricht
2.3 Leistungsmotivation im Sportunterricht
3 Empirischer Teil
3.1 Lehrplan Sport Sekundarstufe I
3.2 Die didaktisch gestalteten Erklärvideos
3.3 Grundkonzeptionen der empirischen Studie
3.3.1 Überblick über die gewählte Methodologie
3.3.2 Beschreibung des Datenerhebungsinstruments
3.3.3 Methodik des Testens
3.4.4 Beschreibung der Stichprobe und Durchführung der empirischen Studie
3.3.5 Methode der Datenauswertung
4 Ergebnisdarstellung
4.1 Deskriptive Statistik
4.1.1 Häufigkeitsverteilungen
4.2 Korrelationen
4.2.1 Korrelationswerte Bewertung Station 3 und Motivation während der Durchführung
4.2.2 Korrelationswerte Motivation während der Durchführung und das Angst- bzw. Stresslevel der SuS
4.2.3 Korrelationswerte Leistung der SuS und Sicherheit bzw. Selbstwirksamkeit während der Durchführung der Übung
4.2.4 Korrelationswerte Lust am allgemeinen Sporttreiben und der Motivation während der Durchführung
4.3 Gruppenvergleich Mann-Whitney-U-Test
4.3.1 Vergleich Experimentalgruppen und Bewertung Station 1
4.3.2 Vergleich Experimentalgruppen und Bewertung Station 2
4.3.3 Vergleich Experimentalgruppen und Bewertung Station 3
4.3.4 Vergleich Experimentalgruppen und Motivation während der Durchführung
5 Diskussion
5.1 Diskussion der Methodik
5.2 Diskussion der Ergebnisse
5.2.1 Zusammenhang zwischen der Leistung an Station 3 und der Motivation
5.2.2 Zusammenhang zwischen der Motivation und der Angst bzw. dem Stresslevel während der Durchführung
5.2.3 Zusammenhang zwischen der Leistung (Bewertung Station 1-3) und der Sicherheit/Selbstwirksamkeit der SuS während der Durchführung
5.2.4 Zusammenhang zwischen der Lust am allgemeinen Sporttreiben und der Motivation während der Durchführung
5.2.5 Vergleich beider Experimentalgruppen
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Effizienz didaktisch gestalteter Erklärvideos im Sportunterricht im Vergleich zu einer herkömmlichen Lehrerdemonstration. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern der Einsatz dieser Videos die Motivation und Selbstwirksamkeit von Schülerinnen und Schülern steigern sowie das Stresslevel und die Leistungsangst reduzieren kann.
2.2.3 Digitale Medien im Sportunterricht
Im Zuge der Digitalisierung und dem Gedanken an die Entwicklung neuer bzw. digitaler Medien, so steht der Sport nicht direkt an erster Stelle. ,,Gerade die neuen Medien werden oft für die Bewegungsarmut von Kindern und Jugendlichen verantwortlich gemacht´´ (L.A. Multimedia, 2006, S. 18). Der Einsatz von digitalen Medien und dessen Legitimation im Sportunterricht wird durch die Lehrpläne vorgegeben.
Die Mediendidaktik fordert, wie bereits erläutert, eine Wahl des Mediums nicht aufgrund seiner Art, sondern aufgrund seiner Anwendungsform.
Im Sportunterricht werden am häufigsten die visuellen, auditiven und audiovisuellen Medien verwendet. Diese werden im Folgenden näher erläutert.
Als visuelle Medien, werden Medien bezeichnet, die von optischer Art sind und unbewegt sind. Zu ihnen zählen vor allem Zeichnungen, Fotografien, Bildergeschichten oder in Bezug auf den Sport, Bewegungsabläufe anhand von Phasenbildern. Visuelle Medien berücksichtigen nur die visuelle Komponente und werden meist im Unterricht zur Veranschaulichung von Sachverhalten genutzt. Um die jeweiligen Informationen beispielsweise an die SuS zu übertragen, werden die geschriebene Sprache im Ausdruck, der Monolog als Gesprächsform und die Standard- oder Fachsprache eingesetzt (Posner et al., 2003). Im Sportunterricht kann dies durch die Anfertigung von Skizzen, Zeichnungen und Abbildungen erfolgen, sodass diese ein besseres Verständnis für Bewegungsausführungen, den Organisationsrahmen, wie beispielsweise den Aufbau verschiedener Geräte. Außerdem können Taktikerklärungen anhand visueller Medien als Lehrmittel genutzt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung digitaler Medien in Schule und Sportunterricht und formuliert die Forschungsfrage zur Effizienz von Erklärvideos.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert didaktische Grundlagen, mediendidaktische Konzepte, die Rolle der Medienpädagogik sowie Theorien zu kognitivem Lernen und Leistungsmotivation.
3 Empirischer Teil: Hier wird der Untersuchungsaufbau mit zwei Experimentalgruppen sowie die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung mittels Fragebögen detailliert beschrieben.
4 Ergebnisdarstellung: Die Ergebnisse der quantitativen Untersuchung werden deskriptiv ausgewertet und Korrelationen zwischen Leistung, Motivation und psychischen Faktoren mittels statistischer Tests analysiert.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden im Hinblick auf die Gütekriterien wissenschaftlicher Forschung kritisch hinterfragt und die Korrelationen interpretiert.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont das Potenzial digitaler Medien für die zukünftige Gestaltung des Sportunterrichts.
Erklärvideos, Sportunterricht, Motivation, Medienkompetenz, Leistungsmotivation, kognitive Aktivierung, Gerätturnen, quantitative Studie, digitale Medien, Selbstwirksamkeit, Lehrerdemonstration, Schulsport, Medienpädagogik, Datenerhebung, Statistik.
Die Bachelorarbeit untersucht die Effizienz von didaktisch gestalteten Erklärvideos im Vergleich zur klassischen Lehrerdemonstration im Sportunterricht.
Die Arbeit verknüpft mediendidaktische Grundlagen mit sportdidaktischen Konzepten und empirischen Methoden der Psychologie.
Das Ziel ist herauszufinden, ob Erklärvideos die Motivation und Sicherheit der SuS verbessern sowie Ängste beim Turnen abbauen können.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie mit einem quasi-experimentellen Design und anschließender statistischer Auswertung via SPSS gewählt.
Dort werden die Durchführung der Studie mit 33 Probanden, die verwendeten Fragebögen, die statistische Auswertung und die Interpretation der Ergebnisse präsentiert.
Zentrale Begriffe sind neben Erklärvideos und Sportunterricht insbesondere Leistungsmotivation, Angstlevel, Selbstwirksamkeit und statistische Korrelation.
Gerätturnen bietet sich aufgrund der komplexen Bewegungsabläufe besonders für eine visuelle Unterstützung durch Erklärvideos an.
Die statistische Analyse mittels Mann-Whitney-U-Test ergab keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Methoden, was die Bedeutung der Auswertung durch Korrelation unterstreicht.
Der Autor empfiehlt eine bessere technische Ausstattung für Schulen und eine stärkere Verankerung digitaler Medien in den Lehrplänen.
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