Bachelorarbeit, 2021
35 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Begriffsklärung
2.1. Digitale Medien im formellen Kontext
2.2. Lernmedium Tablet
3. Integration des Tablets in den Schulunterricht
3.1. 21st Century Skills und kollaborativer Unterricht
3.2. Unterstützung des kollaborativen Unterrichts mit Hilfe von Tablets
3.3. Anwendungsbereiche
3.3.1. Lese- und Schreibaktivität
3.3.3. Recherche
3.3.4. Präsentieren
3.3.5. Kommunikation
3.4. Veränderungen des Unterrichts durch die Verwendung von Tablets
3.4.1. Potenziale
3.4.2. Herausforderungen
4. Lösungsansatz Tabletklasse anhand des Projekts MOLE
4.1. Medientechnische Ausstattung
4.2. Apps und Methoden
4.3. Ergänzungen von Lernerfahrungen und Handlungsspielräumen
5. Lernen in Zeiten einer Pandemie
5.1. Das Lernen neu entdeckt
5.2. Umsetzung des Konzepts Homeschooling
5.3. Homeschooling in der Praxis
5.4. Unterricht trotz Corona – Ein Blick in die Zukunft
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die Integration von Tablets als Lernmedium im Schulunterricht als Bereicherung und Herausforderung gewertet werden kann. Das primäre Ziel ist eine theoretische und kritische Diskussion über die Steigerungsmöglichkeiten der Tabletnutzung im Schulalltag sowie die Identifikation potenzieller Grenzen dieser Medientechnologie.
3.3.1. Lese- und Schreibaktivität
Das Lesen und Schreiben wird innerhalb der Schule meist mit Hilfe von papierbasierten Datenträgern vollzogen, was mit Kopierkosten und einem hohen Verbrauch der Ressource Papier einhergeht. Durch die Nutzung der Tablets kann hier eine Umstrukturierung auf die digitale Form vorgenommen werden, welche die Verwendung von digitalen Schulbüchern bedingt (vgl. Welling et al., 2015, S. 38). So ist es möglich, Texte oder Informationen auf dem Tablet zu lesen und auch Markierungen vorzunehmen. Mit Hilfe von Apps können innerhalb der jeweiligen Texte Kommentare oder handschriftliche Bemerkungen eingefügt werden (vgl. ebd.). Hierzu eignen sich besonders die Apps iAnnotate, PDF Expert sowie Pages, die diese genannten Textnotizen ermöglichen (vgl. Karsenti/ Fievez, 2013, S.16). Trotzdem erfordert „Lesen in digitalen Medien […] insbesondere, sich aktiv durch digitale Texte zu navigieren, dabei gefundene Textinformationen entsprechend ihrer Quelle zu bewerten und sie mit bisher erlesenen Informationen zu verbinden“ (Reiss/ Weis/ Klieme/ Köller, 2019, S. 50).
Diese Aspekte sind Voraussetzung für einen erfolgreichen Leseprozess mit Hilfe des Tablets. Aus diesem Grund liegt es in der Aufgabe der Lehrkraft eben diese Fähigkeiten zu vermitteln. Hahnel et al. (2016) legen dar, dass beim Lesen mit Hilfe von digitalen Medien, hier dem Tablet, nicht nur die Lesekompetenz, sondern eben auch „das Einschätzen der Nützlichkeit und Vertrauenswürdigkeit von Online-Informationen für das erfolgreiche Lesen digitaler Texte prädikativ“ (Hahnel/ Goldhammer/ Naumann/ Kröhne, 2016, S. 493) sind. Anzumerken ist ebenfalls, dass die Fähigkeit mit digitalen Medien sicher umzugehen, einen Einfluss auf die Lesekompetenz hat (vgl. Reiss et al., S. 50).
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz digitaler Medien im Kontext der durch die Corona-Pandemie veränderten Schullandschaft ein und formuliert das Ziel einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Medieneinsatz.
2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert zentrale Konstrukte wie "Digitale Medien im formellen Kontext" und präzisiert das "Lernmedium Tablet" in Abgrenzung zu anderen Geräten.
3. Integration des Tablets in den Schulunterricht: Es werden 21st Century Skills, kollaborative Unterrichtsformen und spezifische Anwendungsbereiche sowie die Vor- und Nachteile des Tablet-Einsatzes detailliert analysiert.
4. Lösungsansatz Tabletklasse anhand des Projekts MOLE: Anhand eines konkreten Projekts werden die medientechnische Ausstattung sowie die methodische Umsetzung in der Schulpraxis beleuchtet.
5. Lernen in Zeiten einer Pandemie: Dieses Kapitel thematisiert die radikale Umstellung auf Homeschooling, die damit verbundenen Herausforderungen für alle Akteure und gibt einen Ausblick auf hybride Unterrichtsmodelle.
6. Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Tablets bei didaktisch fundierter Einbindung eine Bereicherung darstellen, jedoch klare Voraussetzungen an Ausstattung und Medienkompetenz erfordern.
Tablet, Lernmedium, Schulunterricht, Medienkompetenz, kollaborativer Unterricht, Homeschooling, Corona-Pandemie, digitale Bildung, 21st Century Skills, Projekt MOLE, Unterrichtsgestaltung, Schulentwicklung, digitale Medien.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Tablets als Lernmedium im modernen Schulunterricht, wobei sowohl die didaktischen Potenziale als auch die praktischen Herausforderungen kritisch beleuchtet werden.
Zentral sind der Einsatz von Tablets im kollaborativen Unterricht, die notwendigen Anforderungen an die Schulausstattung, die Rolle digitaler Medien während der Corona-Pandemie sowie der Wandel der Lehrer- und Schülerrollen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Leitfrage, inwiefern die Integration des Tablets im Schulunterricht als Bereicherung oder Herausforderung betrachtet werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Diskussion und kritischen Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand sowie der Auswertung von empirischen Projektdaten (insbesondere dem Projekt MOLE).
Der Hauptteil gliedert sich in die methodisch-didaktische Integration in den Präsenzunterricht, die Anwendungsgebiete wie Recherche und Präsentation sowie die Analyse des Homeschoolings unter Pandemiebedingungen.
Kernbegriffe sind Medienkompetenz, kollaboratives Lernen, Tabletklassen, digitale Schultransformation und hybrider Unterricht.
Das Projekt MOLE verdeutlicht, dass der bloße Einsatz von Tablets nicht genügt; vielmehr bedarf es einer guten medientechnischen Unterstützung, technischem Support und der Fortbildung von Lehrkräften, um einen echten Mehrwert zu generieren.
Der Autor schlussfolgert, dass die Corona-Pandemie als Katalysator für die Digitalisierung im Bildungswesen diente und dass Schulen künftig hybride Konzepte nutzen müssen, um Bildungsdefizite zu minimieren.
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