Masterarbeit, 2023
112 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundlagen der Führungs- und Organisationstheorien
2.1 Transaktionale Führung
2.1.1 Definition
2.1.2 Komponenten
2.1.3 Wirkung
2.2 Transformationale Führung
2.2.1 Definition
2.2.2 Komponenten
2.2.3 Wirkung
2.3 Full Range of Leadership Model
3 Veränderungen in den Arbeits- und Organisationsstrukturen
3.1 Arbeit 4.0
3.2 Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Arbeit
3.3 Homeoffice
3.3.1 Gesetzliche Regelungen
3.3.2 Rahmenbedingungen im Homeoffice
3.3.3 Chancen und Herausforderungen
3.3.4 Erfolgsfaktoren
3.4 Remote Leadership
3.4.1 Definition
3.4.2 Anforderungen und veränderte Rollenerwartung an Führungskräfte
3.4.3 Kompetenzen von Digital Leadern
3.5 Virtuelle Teams
3.5.1 Definition
3.5.2 Grad der Virtualität
3.5.3 Führung als Erfolgsfaktor in virtuellen Teams
4 Hypothesen
5 Methode
5.1 Studiendesign
5.2 Durchführung
5.3 Erhebungsinstrument
5.4 Stichprobe
5.5 Statistische Auswertung
6 Ergebnisse
6.1 Reliabilitätsanalyse
6.2 Deskriptive Ergebnisse
6.3 Hypothesenbezogene Ergebnisse
7 Diskussion
7.1 Interpretation der Ergebnisse
7.2 Handlungsempfehlungen und Kompetenzprofil für Digital Leader
7.3 Kritische Würdigung
7.4 Weiterer Forschungsbedarf
8 Fazit
Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, mittels einer quantitativen Online-Erhebung zu untersuchen, inwiefern der Führungsstil (transaktional vs. transformational) die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden im Homeoffice beeinflusst und welche Kompetenzanforderungen sich daraus für digitale Führungskräfte ableiten lassen.
3.4.1 Definition
Remote Leadership beschreibt einen Führungsprozess, welcher durch eine Distanz zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden geprägt ist (Herman, Hüneke & Rohrberg, 2012). Bredemeyer, Böhmer und Schinnenburg (2021) differenzieren zwischen verschiedenen Arten von Distanz (siehe Abbildung 6). Remote Leadership charakterisiert sich durch eine strukturelle Distanz. Diese umfasst sowohl eine örtliche bzw. physische Distanz sowie die Distanz aufgrund der Führungsspanne und der Interaktionshäufigkeit zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden. Psychologische Distanz zeigt sich beispielsweise in Form einer wahrgenommenen Machtdistanz oder durch unterschiedliche Überzeugungen, Normen und Grundhaltungen. Eine funktionale Distanz existiert im Rahmen der Qualität der Arbeitsbeziehung zwischen Vorgesetztem und Angestellten (Bredemeyer, Böhmer & Schinnenburg, 2021).
Remote Leadership kann als „das Führen eines virtuellen Teams und damit die positive Lenkung der Mitarbeiter, ihres Verhaltens und ihrer Motivation aus der Ferne im Einklang mit den gesetzten unternehmerischen Zielen“ beschrieben werden (Avantgarde Experts, 2020, o. S.). Zentraler Unterschied zur traditionellen Präsenz-Führung ist die Reduktion von direktem Face-to-Face-Kontakt aufgrund der physischen Entfernung, sodass die Interaktion in der Regel auf mediengestützte Kommunikation basiert (Petry, 2016).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Arbeitswelt im Wandel sowie die zunehmende Bedeutung von New Work und Remote Leadership im Kontext der Corona-Pandemie ein.
2 Grundlagen der Führungs- und Organisationstheorien: Hier werden die klassischen Führungstheorien, insbesondere die transaktionale und transformationale Führung, definiert und deren Wirkung erläutert.
3 Veränderungen in den Arbeits- und Organisationsstrukturen: Dieses Kapitel thematisiert die Entwicklungen von Arbeit 4.0, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Herausforderungen von Remote Leadership sowie virtueller Teams.
4 Hypothesen: Auf Basis der theoretischen Ausführungen werden hier die explorativen und hypothesenprüfenden Forschungsfragen und Hypothesen für die empirische Untersuchung abgeleitet.
5 Methode: Dieser Abschnitt beschreibt das Studiendesign, die Durchführung sowie das gewählte Erhebungsinstrument der quantitativen Online-Erhebung.
6 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die deskriptiven Ergebnisse sowie die statistische Prüfung der Hypothesen präsentiert.
7 Diskussion: Hier findet die Interpretation der Ergebnisse statt, ergänzt um Handlungsempfehlungen für Digital Leader, eine kritische Würdigung und den weiteren Forschungsbedarf.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Relevanz von Remote Leadership in hybriden Arbeitsmodellen.
Remote Leadership, Homeoffice, Führungskraft, Mitarbeiterzufriedenheit, Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Arbeit 4.0, Digital Leader, Virtuelle Teams, Organisationsstrukturen, Kompetenzprofil, Corona Pandemie, Online-Erhebung, Mitarbeiterführung, New Work.
Die Arbeit untersucht den Einfluss des transaktionalen und transformationalen Führungsstils auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden in Remote-Work-Umgebungen.
Die Schwerpunkte liegen auf virtueller Führung, New Work, der Transformation von Arbeitsstrukturen durch Digitalisierung und den Anforderungen an digitale Führungskräfte.
Das Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Online-Erhebung herauszufinden, ob und wie Führung die Zufriedenheit im Homeoffice beeinflusst und welche Kompetenzen für Digital Leader entscheidend sind.
Es handelt sich um eine quantitative Forschungsarbeit, die mittels einer Online-Umfrage und statistischen Analyseverfahren (Korrelationen, Regressionen, Wilcoxon-Tests) Hypothesen prüft.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Führungsstilen, die Analyse von Veränderungen in der Arbeitswelt (Arbeit 4.0, Homeoffice), die Herleitung der Hypothesen und die empirische Überprüfung mittels Fragebogen.
Kernbegriffe sind Remote Leadership, transformationale/transaktionale Führung, Arbeitszufriedenheit im Homeoffice und die Entwicklung eines Kompetenzprofils für Digital Leader.
Die empirischen Analysen zeigen, dass es keine signifikanten Unterschiede in der Arbeitszufriedenheit zwischen verschiedenen Nutzungsintensitäten (z.B. 1-2 Tage vs. 3-5 Tage pro Woche) gibt.
Transformationale Führung zeigt einen signifikanten positiven Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit im Homeoffice, während der transaktionale Führungsstil in dieser Studie keinen signifikanten Effekt belegen konnte.
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